Psychologie studieren trotz psychischen Erkrankungen

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5 Antworten

OK – der NC würde ausreichen - aber wäre das der richtige Zeitpunkt und reicht deine psychische Belastbarkeit aus für ein erfolgreiches Studium ?

Dir ist schon klar, dass ein solches Studium nicht zur Selbsttherapie geeignet ist. Etwas anderes zu erwarten wäre unrealistisch.

Aber Psychologie studieren mit Depressionen, ADHS, Borderline und Magersucht ? Wahrscheinlich wäre eine gründliche Psychotherapie ohne Belastung durch Schule oder Universität das Beste für dich.

Wenn die Therapie aber von Erfolg gekrönt ist und du gute Fortschritte machst – hättest du eine viel solidere Basis – und könntest das Studium dann später beginnen.

Folgendes sollte man noch bedenken:

  1. Motivation: Man sollte das Studium nur beginnen, wenn man den ehrlichen Wunsch hat, später als Psychologe tätig zu sein.

  2. Mathe: Vor allem in den ersten Semestern besteht das Studium zu einem großen Teil aus Mathematik. Ist schon mal nichts für Mathe-Muffel.

  3. Englisch: ca. 80% aller Literatur zum Thema Psychologie in englischer Sprache verfasst,. d.h. man sollte die Bereitschaft mitbringen, sich das benötigte Englisch im Studium anzueignen.

  4. Introspektion: Die Bereitschaft zur Introspektion gehört i.d.R. zu einem Psychologie-Studium, d.h. man sollte Interesse daran haben, sich selbst zu erkennen und zu erforschen, und auch sich selbst anderen zu öffnen. Diese Fähigkeit wird spätestens in der Ausbildung in klinischer Psychologie wichtig.

  5. Information: Wer das Studium beginnen möchte, sollte sich vorher besser gründlich informieren. Eine solche Info bietet z.B. das Buch "Psychologie" von David G. Myers.

http://www.psychologie-studium.info/index.php?site=2

Alles Gute!

du wirst nur mit diesen erkrankungen konfrontiert, wenn du dich in den höheren semestern für klinische psychologie entscheidest. du kannst ja aber auch pädagogische psychologie oder arbeitspsychologie nehmen. zuallererst lernst du eher das erleben und verhalten des menschen. und ja, es hat auch viel mit zahlen zu tun, da du lernst wie statistiken entstehen, wie man sie auswertet, usw. also das ist viel mehr wissenschaft als dass du dich mit problemen auseinandersetzt. falls du therapeutin werden willst, musst du eh nach dem studium noch ne teure zusatzausbildung machen. aber in dem fall wären deine erfahrungen vllt gar nicht schlecht, da du dich sicher besser in die patienten hineinversetzen könntest. allerdings solltest du bis dahin stabil sein, DAMIT es dich eben nicht runterzieht. aber gegen das psychologiestudium spricht das alles nicht, finde ich.

Im Psychologiestudium wirst du garantiert nicht jeden Tag mit solchen Dingen konfontiert, eher mit Zahlen und Statistiken. Ich glaub, du hast ne falsche Vorstellung von dem Studiengang.

Aber nach dem Studium als Psychologin wird man mit all diesen Problemen konfrontiert...

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Ich weis nicht ob es förderlich wäre, andere Menschen zu therapieren wenn du dich neben bei noch selbst therapierst..

im psychologiestudium wrd sie erstmal keinen therapieren. das kommt evtl später. psychologiestudium ist keine therapeutenausbildung!

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@Libertyyy

Oh Verzeihung ich bin da mit dem Psychotherapeut durcheinander gekommen, wie dumm von mir...

Es ging mir weniger darum wann sie damit konfrontiert wird... Sondern das es bestimmt nicht gesund ist wenn man sich um das Leid und die Probleme anderer kümmert (ODER ES NOCH LERNT) wenn man selbst mit sich zu tun hat!

Man man man diese Krümelkacker hier ^^

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ja kannst du aber eigentlich muss man nur positiv damit man nicht depressiv wird

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