Psychologie studieren. - was machen?

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5 Antworten

Wenn du lernen möchtest, wie du Menschen in Krisen psychosozial beraten kannst, dann würde ich ein Studium der Sozialen Arbeit empfehlen.

Psychologie ist ein mathematisch-naturwissenschaftliches Fach, in dem man lernt, eigenständig wissenschaftlich (v.a. mit Laborexperiementen) Erleben und Verhalten (und zwar zu 99% ohne Probleme) zu messen (d.h. zu quantifizieren) und zu erforschen, d.h. auch, mathematisch fundierte Modelle zu entwickeln und diese anhand der erhobenen Daten diese mit der Passung zum Modell zu testen, dies zumeist mit statistischen Verfahren. Mit psychischen Erkrankungen hat das nichts zu tun, ist lediglich in der Klinsichen Psychologie ein Thema (da auch oft nur am Rande). Nach dem Studium ist bei Tätigkeiten außerhalb der universitären oder außeruniversitären Forschung auf jeden Fall eine weiterführende Fort oder sogar Ausbildung in einem praktischen Gebiet auf eigene Kosten notwendig (Beratung, Gutertätigkeit bzw. Familien- oder Rechtspsychologie, Verkehrspsychologie oder eben auch nicht-ärztliche Psychotherapie)

Wenn es dir darum geht, zu erlernen, wie man Erkrankungen vorbeugt, sie erkennt (diagnostiziert) und auch erfolgreich behandelt und du dies v.a. in Bezug auf psychische Erkrankungen lernen und tun willst, musst du Medizin studieren. Die medizinischen Teilgebiete der Medizinischen Psychologie, Psychopathologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sowie die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bieten hier genügend und flexible Möglichkeiten und Arbeitsfelder.

Sehr, sehr gutes Abi machen und Psychologie studieren. Einen Faible für Mathe entwickeln, weil das Bacholorstudium fast nur aus Statistik besteht.

Abi machen mit einem Schnitt von 1,0-1,5 danach Bachelor Studium, dann kommt das Masterstudium. Erst dann darf man sich Psychologe nennen. Therapieren darf man so aber noch nicht (!) - danach kommt erst noch eine 3jährige Ausbildung zum Therapeuten, die rund 20.00-30.000 Euro kostet.

Also insgesamt rund 8-10 Jahre Ausbildung.

Man sollte besonders gut in Mathe sein, in den Bereichen Statistik und Stochastik wird man sehr gefordert. Man sollte gut Englisch können, Fachliteratur ist oft auf Englisch... man sollte gerne wissenschaftlich arbeiten. Mit Therapieren von Problemen wirst du in den ersten Jahren nämlich nichts zu tun haben.

Du benötigst dazu ein sehr gutes Abitur. Danach kommt das Studium.

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