Psychologie - Warum sammelt man Punkte?

...komplette Frage anzeigen Wo liegt der psychologisch- philosophische *Clou* beim GuteFrage-Punkte-System?? - (Psychologie, Gesellschaft, Philosophie)

20 Antworten

Mir persönlich geht es überhaupt nicht um Punkte, sondern meine Motivation ist es, anderen Menschen bei Fragen auf Gebieten zu helfen, auf denen ich über ein gewisses Maß an Kompetenz verfüge und Irrtümer korrigieren kann.

Dass ich bei qualifizierten Antworten mitunter selbst noch dazu lerne, oder Anregungen für neue Denkmuster ist für mich ebenfalls eine Motivation.

Das sammeln von Punkten, oder einen bestimmten Fraganten-Status zu erlangen, ist für mich eigentlich ohne besondere Bedeutung.

Ich finde Feedback in schriftlicher Form viel relevanter, als Punkte, oder kommentarlose "Komplimente" zu erhalten.

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Enzylexikon 15.07.2016, 13:03

Ich entschuldige mich für das Auslassen von Worten oder ähnlichem, ich habe hier ein paar technische Probleme.

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Enzylexikon 15.07.2016, 20:33
@Hooks

Was geht nicht?

Von der Community ungenehmigte Schreibfehler zu machen. ;-)

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Enzylexikon 17.07.2016, 17:40

Vielen Dank für den Stern. :-)

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Die Motivation, warum hier jemand schreibt, dürfte sehr sehr unterschiedlich sein. Das Punktesystem bedient hierbei tatsächlich unser Bedürfnis nach Zustimmung, ähnlich wie die "likes" bei facebook, und dürfte in den meisten Fällen eine zusätzliche Motivation sein.

Wenn ich hier also Antworten schreibe und niemals ein feedback bekommen könnte - auf welche Art auch immer - hätte ich ziemlich schnell keine Motivation mehr, hier zu schreiben. Und da viele Fragesteller zu bequem oder zu verpeilt sind, die Antworten, die sie erhalten, zu bewerten oder gar ein inhaltliches feedback (was das Tollste wäre) zu geben, können dies zumindest auch alle anderen user einbringen - immerhin.

Unterm Strich verdeutlichen viele Punkte hier entweder großen Fleiß oder große Zustimmung .... oder eine Mischung aus beidem. Aus psychologischer Sicht - ohne jetzt fachlich werden zu wollen - für viele Menschen absolut erstrebenswert. Anerkennung und/oder "good looking" - darum geht's.

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Oh Gott, oh Gott, jetzt muss ich mich aber schnell beteiligen, dass ich zum Ausdruck bringe, auch zu den angesprochenen "recht intellektuellen/ schlauen Menschen" zu gehören. Wo ordne ich mich ein? Weil ich scharf bin auf den Expertenstatus? Den hat mir die Oberaufsicht gerade aberkannt, weil ich mich weigere, "politisch korrekt und harmlos" zu antworten. Ich antworte also jetzt als alter Trotzkopf - der ich schon immer war und auch bleiben will, egal, was die Oberaufsicht anstellt. Ich antworte auch nicht auf jede Käs-Frage, sondern nur in den Fachgebieten, in denen ich mich sicher fühle, was nicht heißt, dass es auch andere Meinungen dazu geben kann.

Ich betrachte meine Tätigkeit als Kommunikation und eine Kommunikation, die ohne jede Gegenreaktion ist, ist doof. Könnte ich ja auch mit der Katze reden (by the way, mache ich auch!). Die Punkte sind mir egal, beachte ich nicht, wohl aber die Danke, die Pfeile hoch oder runter, Daumen hoch, Sternchen oder Kommentare. Da spürt man, ob die Kommunikation ankommt und nicht ins Leere geht. Psychologische Spekulationen interessieren mich nicht. Ich kenne niemanden auf GuteFrage und wüßte auch nicht, mit wem ich rivalisieren sollte. Es gibt einige Antworter-Kollegen/innen, vor deren Antworten ich den Hut ziehe, weil sie sich echt Mühe geben und was sie schreiben fast immer sehr lesenswert ist.

Halte ich mich für einen Weltverbesserer? Nööö! So hoch hänge ich nicht die Bedeutung meiner Antworten. Ich schreibe gern. Aber Bücher sind mir zu anstrengend. Außerdem gibt es zuviele davon und sie verstauben in den Regalen. Das hier ist mehr Small-Talk, ich hoffe auf etwas gehobenem Niveau, zumindest was meine Antworten angeht und die der geschätzten Kollegen/innen. Ich habe viel gelernt, weil einige Fragen einen wirklich herausfordern. Das ist eine der interessantesten Seiten bei GuteFrage. Manchmal gibt es auch eine Kommunikation, bei der ich am Ende in der Tat das Gefühl habe, jemandem geholfen zu haben. Die Sache mit dem Punktesystem kannst Du von mir aus vernachlässigen, von mir aus, aber ich bin auch vollkommen inkompetent, was Schminktips angeht und sowas gehört auch zum Leben. Vielleicht gäbe es da nicht die Vielfalt, wenn es die Punkte nicht gäbe.

Nur einmal hat es mich gepackt - das gebe ich zu. Als ich kurz vor den 100.000 war, gab es ständig Hinweise, dass man bald die 100.000 erreichen würde. Da war ich froh, als ich drüber war, damit diese Hinweise aufhörten.

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Hooks 15.07.2016, 20:26

Interessant geschrieben. Danke!

Gott hättest Du rauslassen können, der hat hiermit nun wirklich nichts zu tun.

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Ich habe anfänglich nicht mal bemerkt, das es Punkte gibt, bzw. die Zahl gar nicht wahrgenommen.

Ich schreibe einfach gern, teile mich gern mit, helfe gern und finde es gelegentlich interessant zu erfahren, was meine Mitmenschen alles so beschäftigt (und lerne aus so manch Antwort von anderen auch noch so einiges).

Von mir aus müsste es so ein System also nicht geben, wenngleich es natürlich auch schön ist, wenn Leute zumindest per Klick auf eine der Optionen mitteilen, das ihnen geholfen hat, was man schrieb.

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Ich glaube das ist unterschiedlich. Es gibt Menschen mit einer hohen intrinsischen Motivation und Menschen mit einer niedrigen intrinsischen Motivation.

Die welche eine hohe innere Motivation besitzen reagieren nicht so stark auf äußere Anreize wie zum Beispiel ein Punkte-System. Solchen Antwortgebern ist es eher wichtig gute und nützliche Antworten zu geben, anstatt viele Antworten sie abgeben.

Ganz anders ist es aber dann bei denen, die auf äußere Anreize stark reagieren, aus welchen Gründen auch immer.

Es gibt auf gutefrage.net ein paar extreme Punktesammler, die dies anscheinend als einen sportlichen Wettstreit sehen und versuchen in der Rangliste möglichst weit oben zu stehen. Das trifft natürlich noch lange nicht auf jeden Nutzer zu, aber ich persönlich halte es für ein falsches Anreiz-System allein nur für das Antworten an sich Punkte zu erhalten.

Das führt nämlich dazu, dass einige Nutzer eine Antwort nach der anderen abgeben, auf die man auch genau so gut hätte verzichten können. Dabei wird dann auch besonders auf dumme Troll-Fragen eingegangen, weswegen diese Plattform immer mehr zu dummefrage.net verkommt.

Wie gesagt, würde am nur Punkte für positives Feedback erhalten, würde das diese Seite wohl qualitativ aufwerten statt abwerten.

Mir geht hier nämlich nicht um Punkte, sondern darum jemanden, der eine Frage hat zu helfen. Dabei müssen sich die seriösen Antwortgeber durch ein Meer an Datenmüll kämpfen.

Was ohne dieses Punkte-System vielleicht nicht so der Fall wäre.

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Wurzelstock 16.07.2016, 11:24

Anders formuliert: Die Motivation wird bestimmt durch das Ausmaß des immer vorhandenen Helfersyndroms.

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Es gibt hier User die benötigen diese Punkte zur Selbstbestätigung. Teilweise haben diese User sonst kaum ein soziales Umfeld und sie sitzen von morgen bis abends am Monitor und beantworten Fragen. Wie schon häufig festgestellt worden ist sind teilweise diese User in derartige Abhängigkeiten geraten, dass sie sich von einem User die Antworten haben darstellen lassen, die Antwort des anderen Users wortwörtlich kopierten, als eigene Antwort ebenso einstellten, selbst Stunden oder Tage später noch einmal. Ziel ist so schnell wie möglich viele Punkte zu sammeln, dadurch beim Support Aufmerksamkeit zu erlangen und möglicherweise als Usermod oder Experte eingestuft zu werden.

Wie gesagt, diese User von denen ich Dir die Usernamen senden könnte, haben sonst kaum andere soziale Kontakte und aus diesem Grund wurde der Monitor als Zugangsmedium zu gf ein Mittel um überhaupt Kontakte zu haben. Diese User schrecken dabei auch nicht davor zurück falsche Userfotos anzugeben, Altersangaben zu fälschen usw.. Ganz peinlich ist hier eine über 50jährige Frau, die als Userfoto ein Bild ihrer an Bulimie erkrankten Tochter einstellt. Über ihr angebliches Schicksal wie psychisch kranker Schwester, an Demenz leidender Mutter und krebskrankem Ehemann auch noch Mitleid versucht zu erwecken.

Tatsache ist, es handelt sich dabei um Mittelpunktstreben. Eine narzistische Persönlichkeitserkrankung.

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Irgendwie funktioniert sowas immer. Punkte belohnen uns und das Gehirn assoziiert sie mit "gut".

Abgesehen davon ist es schön zu helfen.

Es hat auch was mit Wissen zu tun. Es ist ein gutes Gefühl Wissen zu vermitteln.

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einmal finde ich es gut, dass man eine Tasche bei gutefrage.net gewinnen kann und fänd es toll, wenn man bei noch höheren Punkten noch mehr bekommen könnte... Wink mit dem Zaunpfahl XD

dann möchte ich - wie du es schreibst - auch einen höheren Punktestand als andere erreichen

weiter möchte ich gute Antworten bringen und bestimmte Fragen fordern auch meine Kreativität heraus - für die ich dann auch gerne Punkte hole

und manche Fälle finde ich sehr rührend und helfe gern

schließlich ist es auch ein gutes Gefühl, jemanden hier und da wirklich helfen zu können - und sei es manchmal nur mit einer lustigen Antwort

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Die Punkte sind mir egal, aber ich freue mich natürlich, wenn ich eine positive Rückmeldung bekomme, weil ich dann weiß, dass ich jemandem helfen konnte, oder einen Denkanstoß gegeben habe. Oder vielleicht jemand was zu lachen hatte.☺LG

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Wenn ich an dieser Stelle ehrlich sein darf - das Punktesystem finde ich höchst infantil.

Für mich haben die Fragen (in den Themenkatalogen die mich interessieren)  oft einen sozialpsychologisch wertvollen Gehalt verweisen Sie doch auf Stimmungen, Anschaunungen, Attribuationen, Vorstellungen, Überzeugungen usw.

Meine eigenen Fragen entspringen allerdings manchmal zu sehr eigenen emotionalen Befindlichkeiten, die ich dann hier emittiere.

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Man erkennt wie lang der Nutzer schon aktiv ist bzw wie viel er schreibt.
Das rivalisieren wird vermutlich für den ein oder anderen eine Motivation sein. Das "habenwollen" funktioniert überall. Aus neustem Anlass Pokemon... oder spiele wie Diablo sind nur Beispiele dafür. Man sammelt und sammelt, hat keinen Nutzen aber das Gefühl besser zu sein als andere.

Ich selbst nutze die Profilfunktion meist um mir Fragesteller anzusehen bei den ich mich über die Frage wunder.. Häufig sind das dann neue Nutzer mit der ersten Frage und man kann sie als Troll ignorieren.

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Ja gibt es- die Tasse ab 5000 Punkten, das ist das, was zählt.

Ab 1x10^6 Punkten gibt es die nächste Tasse. *fleißig in die Hände gespuckt*

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Macht irgendwie Spaß und es ist besser, als TV schauen ;-)

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Man kriegt immer mal wieder Geschenke, wenn man einen neuen Status kriegt.

Mir sind die Punkte hier mittlerweile ziemlich egal. Ich finde einfach ab und zu mal eine interessante Frage, zu der ich gerne meinen Senf abgeben will.

Oder auch mal eine blöde Frage, zu der mir gleich ein dummer Spruch auf der Zunge liegt.

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Hooks 15.07.2016, 12:31

Dazu mußt Du dann aber Deine Adresse preisgeben.

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daCypher 15.07.2016, 12:33
@Hooks

Ja. Hat mir keine Probleme bereitet. Der USB-Stick ist mittlerweile kaputt, aber die Tasche benutze ich jeden zweiten Tag fürs Fitnessstudio.

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anderen zu helfen ist das schöne daran. vor allem wenn man selber früher gerne diese art von hilfe gebraucht hätte

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Die Punkte kann man ausschneiden, aufkleben und einschicken.

Mit ein bisschen Glück gewinnt man eine Dampferfahrt in das Erzgebirge.

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Rosenblad 15.07.2016, 15:55

Da braucht der Dampfer aber viel Kohle um hochzukommen .

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Mojoi 15.07.2016, 16:00
@Rosenblad

Die Kohle gibt es als Diamantenstatus dazu.

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Gutes Gefühl, wenn man jemanden geholfen hat

Ich denke, das ist bereits der Clou.

Zu den Punkten an sich: Ich denke da nicht an Rivalisieren, aber es stimmt schon: wenn ich Zeit habe, denke ich: ich beantworte noch bis zum nächsten 100er oder so. Oder ich höre auf, wenn die Punktezahl "besonders" aussieht, also in irgendeiner Art Besonderheiten aufweist. Reihe, Verdoppelungen, Alternation, Erinnerungen an Geburtstage etc.

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Ich sammle weder Punke noch sonst was. Das Belohnungssystem ist ein angenehmer Nebeneffekt.

Letzlich geht es mir um die soziale Interaktion, mit der ich als Rentner meine Lebensqualität etwas aufmotze ;-)

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Hooks 15.07.2016, 20:20

Und das, ohne vor die Tür gehen zu müssen 😊

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Ich gebe einfach gerne meinen Senf dazu. Wenns dafür auch noch Punkte gibt - nice

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nein, keinen Clou. Man sammelt sie auch nicht, sondern kriegt sie halt, und man hat auch nichts davon. Aber viele Fragesteller halten die hohe Punktzahl eines Antwortgebers für eine Art Gütesiegel der Antwort.

Der Antwortgeber hat nichts davon ausser der Tatsache, dass er ein Feedback gekriegt hat für seine Mühe, sich ne gute Antwort zu überlegen.

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Rosenblad 15.07.2016, 15:58

Da Du ständig neu anfängst sind Dir diese "Punkte" sicherlich auch indifferent oder?

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Rosenblad 15.07.2016, 18:57
@suziesext08

Dann werde ich einmal nicht "schelmisch" und erfrage das "Dahinter" nicht.

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