Psychologie - Warum sammelt man Punkte?

Wo liegt der psychologisch- philosophische *Clou* beim GuteFrage-Punkte-System?? - (Psychologie, Gesellschaft, Philosophie)

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mir persönlich geht es überhaupt nicht um Punkte, sondern meine Motivation ist es, anderen Menschen bei Fragen auf Gebieten zu helfen, auf denen ich über ein gewisses Maß an Kompetenz verfüge und Irrtümer korrigieren kann.

Dass ich bei qualifizierten Antworten mitunter selbst noch dazu lerne, oder Anregungen für neue Denkmuster ist für mich ebenfalls eine Motivation.

Das sammeln von Punkten, oder einen bestimmten Fraganten-Status zu erlangen, ist für mich eigentlich ohne besondere Bedeutung.

Ich finde Feedback in schriftlicher Form viel relevanter, als Punkte, oder kommentarlose "Komplimente" zu erhalten.

Ich entschuldige mich für das Auslassen von Worten oder ähnlichem, ich habe hier ein paar technische Probleme.

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@Hooks

Was geht nicht?

Von der Community ungenehmigte Schreibfehler zu machen. ;-)

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Vielen Dank für den Stern. :-)

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Ich glaube das ist unterschiedlich. Es gibt Menschen mit einer hohen intrinsischen Motivation und Menschen mit einer niedrigen intrinsischen Motivation.

Die welche eine hohe innere Motivation besitzen reagieren nicht so stark auf äußere Anreize wie zum Beispiel ein Punkte-System. Solchen Antwortgebern ist es eher wichtig gute und nützliche Antworten zu geben, anstatt viele Antworten sie abgeben.

Ganz anders ist es aber dann bei denen, die auf äußere Anreize stark reagieren, aus welchen Gründen auch immer.

Es gibt auf gutefrage.net ein paar extreme Punktesammler, die dies anscheinend als einen sportlichen Wettstreit sehen und versuchen in der Rangliste möglichst weit oben zu stehen. Das trifft natürlich noch lange nicht auf jeden Nutzer zu, aber ich persönlich halte es für ein falsches Anreiz-System allein nur für das Antworten an sich Punkte zu erhalten.

Das führt nämlich dazu, dass einige Nutzer eine Antwort nach der anderen abgeben, auf die man auch genau so gut hätte verzichten können. Dabei wird dann auch besonders auf dumme Troll-Fragen eingegangen, weswegen diese Plattform immer mehr zu dummefrage.net verkommt.

Wie gesagt, würde am nur Punkte für positives Feedback erhalten, würde das diese Seite wohl qualitativ aufwerten statt abwerten.

Mir geht hier nämlich nicht um Punkte, sondern darum jemanden, der eine Frage hat zu helfen. Dabei müssen sich die seriösen Antwortgeber durch ein Meer an Datenmüll kämpfen.

Was ohne dieses Punkte-System vielleicht nicht so der Fall wäre.

Anders formuliert: Die Motivation wird bestimmt durch das Ausmaß des immer vorhandenen Helfersyndroms.

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Oh Gott, oh Gott, jetzt muss ich mich aber schnell beteiligen, dass ich zum Ausdruck bringe, auch zu den angesprochenen "recht intellektuellen/ schlauen Menschen" zu gehören. Wo ordne ich mich ein? Weil ich scharf bin auf den Expertenstatus? Den hat mir die Oberaufsicht gerade aberkannt, weil ich mich weigere, "politisch korrekt und harmlos" zu antworten. Ich antworte also jetzt als alter Trotzkopf - der ich schon immer war und auch bleiben will, egal, was die Oberaufsicht anstellt. Ich antworte auch nicht auf jede Käs-Frage, sondern nur in den Fachgebieten, in denen ich mich sicher fühle, was nicht heißt, dass es auch andere Meinungen dazu geben kann.

Ich betrachte meine Tätigkeit als Kommunikation und eine Kommunikation, die ohne jede Gegenreaktion ist, ist doof. Könnte ich ja auch mit der Katze reden (by the way, mache ich auch!). Die Punkte sind mir egal, beachte ich nicht, wohl aber die Danke, die Pfeile hoch oder runter, Daumen hoch, Sternchen oder Kommentare. Da spürt man, ob die Kommunikation ankommt und nicht ins Leere geht. Psychologische Spekulationen interessieren mich nicht. Ich kenne niemanden auf GuteFrage und wüßte auch nicht, mit wem ich rivalisieren sollte. Es gibt einige Antworter-Kollegen/innen, vor deren Antworten ich den Hut ziehe, weil sie sich echt Mühe geben und was sie schreiben fast immer sehr lesenswert ist.

Halte ich mich für einen Weltverbesserer? Nööö! So hoch hänge ich nicht die Bedeutung meiner Antworten. Ich schreibe gern. Aber Bücher sind mir zu anstrengend. Außerdem gibt es zuviele davon und sie verstauben in den Regalen. Das hier ist mehr Small-Talk, ich hoffe auf etwas gehobenem Niveau, zumindest was meine Antworten angeht und die der geschätzten Kollegen/innen. Ich habe viel gelernt, weil einige Fragen einen wirklich herausfordern. Das ist eine der interessantesten Seiten bei GuteFrage. Manchmal gibt es auch eine Kommunikation, bei der ich am Ende in der Tat das Gefühl habe, jemandem geholfen zu haben. Die Sache mit dem Punktesystem kannst Du von mir aus vernachlässigen, von mir aus, aber ich bin auch vollkommen inkompetent, was Schminktips angeht und sowas gehört auch zum Leben. Vielleicht gäbe es da nicht die Vielfalt, wenn es die Punkte nicht gäbe.

Nur einmal hat es mich gepackt - das gebe ich zu. Als ich kurz vor den 100.000 war, gab es ständig Hinweise, dass man bald die 100.000 erreichen würde. Da war ich froh, als ich drüber war, damit diese Hinweise aufhörten.

Interessant geschrieben. Danke!

Gott hättest Du rauslassen können, der hat hiermit nun wirklich nichts zu tun.

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