Psychologe werden. Wie? Wo? Was?

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9 Antworten

Mach erstmal ein gutes Abitur - danach kannst du dann Psychologie studieren !

Psychologen arbeiten in vielen Bereichen ! Es gibt z.B. den Psychologen in eigener Praxis, in der Klinik, in Reha-Einrichtungen, den Polizeipsychologen, den Sportpsychologen usw. Was ein Psychologe so macht - werde ich dir am Beispiel Sportpsychologie aufzeigen !

Psychologie beschäftigt sich allgemein betrachtet mit dem Verhalten und Erleben von Personen.

Sportpsychologie untersucht diese Wechselbeziehung im Bereich des Sports.

"Sportpsychologie versucht menschliches Verhalten und Erleben von Personen im Praxisfeld Sport möglichst angemessen zu erfassen, d.h., es nach Konstanz und Veränderlichkeit zu beschreiben und wenn möglich zu messen, die Bedingungen von Konstanz und Veränderlichkeit festzustellen und den künftigen Verlauf, soweit es geht, vorherzusagen". (Sportwissenschaftliches Lexikon)

"...befasst sich die Sportpsychologie mit dem Verhalten und Handeln von Personen. Sie fragt, warum Personen etwas tun und welche Wirkungen dies hat..."

"Der Sportpsychologie geht es immer um Situationen im Sport, also von Wechselbeziehungen von Personen und ihrer Umwelt und gesellschaftlichen Anforderungen im Handlungsfeld Sport. Sie möchte zu Aussagen über die Bedingungen und Wirkungen dieser Beziehungen kommen."

(Eberspächer, Sportpsychologie) http://www.sportunterricht.de/lksport/wasspopsy.html

Du musst Psychologie studieren, der NC schwankt natürlich, aber im 1er Bereich solltest du dich schon befinden. Nach dem Master in Psychologie darfst du dich Psychologe nennen.

Möchtest du anschließend als psychologischer Psychotherapeut arbeiten, so musst du im Masterstudiengang klinische Psychologie belegen und nach dem Studiengang dann eine 3-5 jährige Weiterbildung absolvieren.

Psychologie generell ist ersteinmal die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten (primär von Menschen). Das heißt du solltest auf jedenfall Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten, Experimente, Berichte schreiben usw. mitbringen Daneben sind gute Kentnisse in Englisch, Biologie und Mathematik (Statisti) sehr empfehlenswert.

Eine Bekannte von mir hat Psychologie in Konstanz studiert. Die ersten beiden Semester waren zur Abschreckung gedacht: viel Statistik, wieviel % der Fälle welche Ursachen hatten usw., aber sehr sehr wenige Sachinhalte. Danach war es eher lockerer, und das "echte" Studium fing an. Wenn Du den Anfang schaffst, dann schaffst Du auch den Rest.

In den ersten drei Semestern geht es nur um Mathematik, um genau zu sein Statistiken. Du brauchst einen Numerus Clausus von (meistens jedenfalls) 1,3. Die Abbrecherquote liegt bei 70%. Wenn du keine Genie bist, würde ich es lassen.

Also mit Biologie und Mathematik solltest du nicht auf Kriegsfuß stehen.

also : du brauchst das abi und danach mußt du studieren,

wie der nc in drei jahren ausfällt, kann keiner wissen.

Wenn kein Studium funktioniert, Psychologe ist immer noch drin.

Das ist sozusagen das Ende der IQ-Kette.

benjiman 30.03.2012, 00:24

An welchem Stammtisch ist denn diese Aussage entstanden?

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Aphaiton 30.03.2012, 00:25

Autsch..

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Tilvur 30.03.2012, 00:43

[Ironie] Richtig, oder Medizin, für die ganz krassen Trottel ;) [/Ironie]

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benjiman 30.03.2012, 05:20
@Tilvur

Die sind dann aber wirklich das abgetrennte Glied der "IQ-Kette"

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Du musst psychologie studieren

du liest ein schlaues buch und schon darfst du dich psychologe nennen, ist kein geschützter begriff.

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