Psychologe und Neurologe

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4 Antworten

Erstens: Berufsbezeichnungen: Psychologe ist kein geschützter Begriff. Ein Dip.-Psychologe hat Psychologie studiert und kann nach entsprchender Weiterbildung über die Krankenkasse seelische Krankheiten mit seelischen Mitteln, Gesprächen usw. ("Therapie") behandlen, je nach Behandlungsmethode ganz verschieden. Ein Psychiater oder Facharzt für Psychiatrie hat Medizin studiert, ebenso ein Facharzt für Psychotherapie, für Psychotherapeutische Medizin, ein Arzt mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie, Psychoanalyse usw. Diese dürfen Medikamente einsetzen und je nach Weiterbildung kürzer oder länger oder mit speziellen seelischen Methoden behandeln. Ein Neurologe hat Medizin studiert und im Rahmen seiner Weiterbildung 1 Jahr Psychiatrie absolviert. Ein Nervenarzt ist Facharzt für Psychiatrie und Neurologie.

Zweitens - und das ist die Hauptfrage an Dich: Was liegt überhaupt für eine Erkrankung vor? Diagnose? Körperliche Ursachen? Rein seelische Ursachen, etwa durch Umwelteinflüsse oder Erlebnisse? Schweregrad? DAVON hängt dann ab, wer wie zu behandeln hat!

Ich würde sagen: klares nein. Zu deinem Psychtherapeuten musst du in erster Linie Vertrauen haben. Ein Psychologe ist kein Arzt, deshalb musst du wegen der Medikamente zu einem Psychiater/ Neurologen. Der drückt dir das Rezept in die Finger und fertig. Mach dir also dahingehend keine Gedanken und sieh zu, dass du ein gutes Gefühl zu deinem Therapeuten entwickeln kannst, denn schließlich ist er es, bei dem du lernen sollst, wieder gesund zu werden.

Ohne mehr Hintergrund + für den Laien ist deine Frage schwer zu beantworten, aber wenn der Neurologe tatsächlich auch therapiert, hängt es trotzdem 1. von der "emotionalen Chemie" ab, bei wem du sprechen möchtest und 2. vor allem davon, welche ART von Therapie für dich am besten geeignet ist: Verschiedene Therapeuten bieten viele verschiedene Arten von Therapien an...

Therapieforen im Netz erklären + diskutieren diese verschiedenen Therapien; auch bei deiner Krankenkasse bekommst du Adressen und Hilfe...

Das Recherchieren bedeutet für dich zwar nochmal einen hohen emotionalen Kraftaufwand - aber dafür kannst du dir dann ein wenig sicherer sein, die optimale Therapieform für dich gefunden zu haben. Alles Gute!!

Ich hatte mal "psychische" Schmerzen, die sich auf den Körper auswirkten - also Phantomschmerzen! Ging zum Hausarzt, der überwies mich an einen Neurologen! Ich saß da und fühlte mich nicht richtig aufgehoben! :-( Er sagte zu mir: Sie müssen schon mit mir reden, wenn ich ihnen helfen soll! Ich antwortete: Nun ja, ich denke, ich bin bei einem Psychologen besser aufgehoben! - Grober Fehler, denn er meckerte mich an und sagte, daß ein Neurologe und Psychologe genaus das Gleiche sei :-/ Frage mich nun auch, warum es einmal Neurologe und einmal Psychologe heißt! Bin gespannt, ob sich die Frage hier klärt!

Es gibt natürlich auch Neurologen mit psychtherapeutischer Ausbildung. Dann besteht da wirklich kein großer Unterschied. Aber Prinzipiell sind Psychologen Psychologen und Neurologen Ärzte. Mit einem Schlaganfall kannst du zum Neurologen, aber lieber nicht zum Psychologen.

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Na zu dem wär ich aber nein zweites mal gegangen, wer mich direkt anfährt, obwohl ich mich nich auskenne, kann kein guter neurologe sein, wie soll so einer auf mich eingehen können, bzw wie soll man zu so einer person ein gutes vertrauensverhältniss aufbauen können? @lieplink

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@Elster79

da bin ich ganz deiner Meinung. der hat bei der Ausbildung zum Therapeuten wohl nicht richtig aufgepasst :)

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@Elster79

Der gute "Neurologe" hat mich auch nie wieder gesehen ;-)

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