Psychologe mit Nebenjob - Umsatzsteuer auch auf umsatzsteuerbefreite Einnahmen?

2 Antworten

1. MAcht er die Verwaltungsarbeiten wie Du schreibst als "Nebenjob" dann hat es nichts mit Umsatzsteuer zu tun, sondern wäre eine Lohnsteuerpflichtige Anstellung.

2. Wenn es freiberuflich betrieben wird, Also also mit Rechnugnsstellung, dann wären diese Umsätze steuerpflichtig, weil es dafür keine Befreiungsvorschrift gibt.

3. Bei der Feststellung des Gesamtumsatzes (§ 19 Abs. 1 i.V.m. § 19 Abs. 3 UStG) bleiben die Umsätze als Psychotherapeut unberücksichtigt.

4. Wenn der so ermittelte Gesamtumsatz (siehe 3.) unter 17.500,- bleibt ist er Kleinunternehmer. Damit wird Umsatzsteuer nicht erhoben (was nicht heisst, dass es eine Steuerbefreiung ist).

Bei der Jahresumsatz-Grenze von 17.500 Euro werden ausschließlich umsatzsteuerpflichtige Einnahmen berücksichtigt - steuerfreie Erlöse hingegen nicht.

Entschuldige, aber stimmt nicht. Nur Umsätze die gem. § 4 Nr. 8 ff befreit sind, werden nicht mitgerechnet. Siehe § 19 Abs. 3 UStG.

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@wfwbinder

Das ist wohl richtig - aber er schreibt ja, daß er speziell Umsätze aus § 4 Nr. 14 hat - und diese sind nicht mitzuzählen...

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@DerSchopenhauer

Vollkommen richtig, aber Du hattest generalisiert:

      ausschließlich umsatzsteuerpflichtige Einnahmen berücksichtigt - steuerfreie Erlöse hingegen nicht.
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