Psychologe bei Minderjährigen?

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4 Antworten

Klar, wenn du wolltest, könntest du sogar hin, ohne dass der Psychologe mit deinen Eltern redet. (Wegen der Schweigepflicht)

Ich weiß allerdings nicht, ob die Schweigepflicht bei Minderjährigen irgendwie eingeschränkt ist, da die Eltern bei der Therapie quasi "mithelfen" könnten.

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Bei Jugendlichen steht der Psychologe meist in hohem Ansehen. Man erhofft sich oft Wunderdinge, die er vielleicht mit drei Stunden Treffen bewegen kann.

Die Wirklichkeit ist oft ernüchternd. Wohl über die Hälfte der Zunft sind harte Geldmacher, die es auf viele Sitzungen anlegen und wenig Hilfe bringen.

Oft wäre ein eingehendes Gespräch mit einem wirklich lebensklugen wohlgesonnenen Erwachsenen (Onkel...) hilfreicher.

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Kommentar von TRichter1956
05.04.2016, 14:26

Von drei Sitzungen sind in der Tat keine Wunderdinge zu erwarten, aber in 25 Sitzungen oder mehr kann sich schon einiges bewegen, wie ich aus eigener langjähriger Erfahrung weiß. Natürlich sind nicht alle Psychotherapeuten "gut", aber das gilt auch für jeden anderen Beruf. Die Kollegen, die ich kenne, legen es nicht darauf an, viel Geld zu machen - Ärzte verdienen deutlich besser als Psychologen und es auf viele Sitzungen "anzulegen" macht keinen Sinn, da es ohnehin vielmehr Nachfrage gibt, als zu bewältigen ist. Warum sollten Therapien da verlängert werden?

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Wenn Du Hilfe brauchst: es ist in jedem Alter möglich, auch eine psychologische Behandlung. Skyyy, Diplom-Psychologe

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Ja warum nicht?

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