Psycho therapie, was macht man da genau?

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12 Antworten

Eine solche Therapie kann ganz verschieden aussehen. Es gibt Einzel- und Gruppentherapie, also entweder alleine oder in einer Gruppe mit dem Therapeuten reden. Da werden dann auch teilweise Spiele gespielt oder was gebastelt. Je nach Interesse und Veranlagung. Langweilig wird es da sicher nicht und es kann auch recht lustig sein.

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Hallo,

es gibt sehr unsterschiedliche Arten von Psychotherapien. Zum einen gibt es Verhaltenstherapien und zum anderen tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapien, beispielsweise die Analyse. Die Verhaltenstherapien werden im Sitzen abgehalten und meist wird über das Problem gesprochen. Es kann aber auch sein, dass mit dem Therapeuten zusammmen und nachher alleine bestimmte Verhaltensübungen gemacht werden. Wenn beispielsweise jemand große Angst vor dem Autofahren hat, so übt der Therapeut zusammen mit dem Patienten das Fahren im Wagen.

Bei den tiefenpsychologisch orientierten Psychotherpaien, insbesondere bei der Analyse liegt sich der Patient häufig auf der Couch. Der Behandler, auch Analytiker genannt sitzt hinter dem Patienten auf einem Stuhl/Sessel, damit der Patient, auch Analysand genannt, diesem nicht ständig in die Augen gucken muss und sich so voll und ganz auf seine Probleme konzentrieren kann.

Ein wesentlichen Unterscheidungsmerkmal beider Therapieformen ist, dass der Patient bei der Verhaltenstherapie eher konkrete Anweisungen vom Therapeuten erhält, wie er mit seinem Problem umgehen kann. Die Analyse, deren Urvater Sigmund Freud ist, hebt darauf ab, dass der Patient, indem er über sein Problem viel reflektiert auf die Ursachen dieses von selbst kommt und es dadurch gelöst wird.

Ich habe als Patient Erfahrungen mit beiden Therapieformen gemacht. Rückblickend muss ich sagen, dass das allerwichtigste ist,

  1. Das man gut mit dem Therapeuten kann.

  2. Das der Therapeut auf die Problematik die man hat, spezialisiert ist.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Schilderung helfen.

MfG

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Kommentar von Anna198
24.08.2012, 07:55

Das ist vorab viel zuviel an Information , was die Fragestellerin nur verwirren kann - es ist ja auch von Fall zu Fall ganz unterschiedlich - aber dafür gibt es ja die Vorgespräche, in der der Patient sich seine Meinung bilden soll - und der Therapeut den Patienten klennenlernt.

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Wenn Du den ersten Termin hast, dann gibt es so ca. 5 Vorgespräche, in denen ermittelt wird, welche Art von Therapie am besten zur Anwendung kommen sollte. In dieser Zeit hat der Patient auch die Möglichkeit, für sich zu entscheiden, ob der Therapeut für sich geeignet ist, ob die Chemie stimmt, oder man sich dort nicht wohlfühlt. Von daher empfehle ich zunächst, die Vorgespräche in Anspruch zu nehmen, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen - alle anderen Fragen werden dann nämlich am besten dann vor Ort beantwortet.

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Auf der Couch liegen gibts nicht mehr. Reden ja- spazierengehen eher selten. Obwohl es auch welche gibt, die das machen. Aber das ist die Ausnahme. Du brauchst da keine Anregungen geben- die Stunde leiten ist Aufgabe der Therapeutin. Die Themen bringt deine Freundin mit aus ihrem Alltag.

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Es gibt verschiedenen Arten, manche Therapeuten arbeiten auch mit Tieren, weil die die Patienten beruhigen.

Das Allerwichtigste ist, dass sich der Patient sehr wohl bei dem Therapeuten fühlt, sonst hat die ganze Therapie keinen Sinn, weil man sich dann nicht öffnet.

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Die freundin von mir ist eher zurück haltend und spricht eben nicht so viel... Also das mit dem Spazieren gehn hat dieser terapeut ihr vorgeschlagen. Da sie auch eher nicht so zum spielen zuhaben ist xD naja mal schauen

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Kommentar von Anna198
24.08.2012, 07:59

Für Deine Freundin ist es aber wichtig, dass sie sich auch einmal auf neue Dinge einlässt, sonst kann sie ja nicht sagen, ob irgendwas nichts für sie wäre - und je weniger sie spricht, um so falscher kann sie eingeschätzt werden - hier geht es ja darum, dass ihr in irgendeiner Form geholfen wird - aber wie will man helfen, wenn der Patient verschlossen bleibt?

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es gibt verschiedenste ansätze und somit auch möglichkeiten bei der psychotherapie. eine "übliche"variante ist eine gesprächstherapie, wo man zusammen mit dem/der therapeutIn versucht "dinge" - ob nun aus der vergangenheit oder gegenwart aufzuarbeiten.

es gibt aber auch gestalttherapien etc.

am besten einfach mal hingehen, offen sein und das ganze auf sich zukommen lassen; mit dem/der therapeutin kann man sicher auch über alternativen sprechen!

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Kommt auf die Therapie an.es gibt z.B. auch Mal- und Besachäftigungstherapien.Konflikte und Ängste werden aufgearbeitet ,so dass der Kopf wieder frei wird.

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Hallo,

das berühmte Bild, man liege auf der Couch ist quatsch.

Du sitzt und redest über deine Probs. Auch ist es strukturiert und kann z. B. auch um deine Kindheit oder andere frühe Erfahrungen gehen.

Keine Angst! Der Therapeut / -in geht auf dich ein.

LG, Dirk001

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Meistens reden, malen oder spielen (Kinder). Es gibt auch Musiktherapie, da kenne ich mich aber nicht aus.

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Man geht dort hin und im Normalfall setzt man sich auf einen Stuhl/Sessel/Couch.
Dann lernt man sich erstmal kennen und man wird gefragt,
warum man hier ist.

Und dann geht das ganze auch schon los.
Es wird über die Probleme geredet und versucht Lösungen zu finden.

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Reden... Wo man Redet ist ja im Grunde egal... einfach mal den Therapeuten Fragen

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