Psychische probleme, die mich verwirren und suizidal machen?

6 Antworten

Du bist 18, und das ist genau das Alter, in dem man sich zentrale Lebensfragen stellt wie: Wie lebt man richtig? Worum geht es mir? Was ist wichtig, was nicht? Was ist der Sinn in meinem Leben? usw.

So eine Phase kann auch durchaus sehr irritierend sein. Auf der anderen Seite ist das normal, so eine Phase zu haben.

Dass du das Gefühl hast, da wäre eine Lücke, würde ich mal so interpretieren, dass Du Angst hast, deine Lebenszeit zu verschwenden, und dahinter können eben genau diese Fragen stehen, die ich genannt habe. Finde eine Antwort auf diese Fragen, und deine Ängste werden wahrscheinlich kleiner werden.

Hallo sugarcube420,

wie es scheint, stehst Du noch am Anfang Deiner Therapie. Um positive Änderungen im Denken und Fühlen feststellen zu können, braucht es viel Zeit und Mühe! Habe also weiterhin Geduld und arbeite in der Therapie gut mit. Wichtig ist es in einer Therapie auch, immer alles ganz offen anzusprechen. Nur so kann der Therapeut an den entsprechenden "Schaltstellen" ansetzen.

Denke bitte immer daran, dass sich belastende Situationen, egal wie ausweglos sie im Moment erscheinen, ändern und sich sogar plötzlich oder allmählich zum Besseren wenden können. Selbst wenn das nicht oder nicht so schnell geschieht, wie man sich das wünscht, sollte man nicht versuchen, alle Probleme auf einmal zu lösen, sondern jeden Tag für sich zu sehen. Veränderungen im Leben, sofern man sie selbst in der Hand hat, vollziehen sich in der Regel allmählich.

Natürlich gibt es auch immer Umstände, die sich nicht mehr ändern lassen. Doch auch in diesen Fällen kann man etwas tun: Die eigene Einstellung ändern. Man kann entweder dem unabänderlich Geschehenen endlos nachtrauern oder aber sich innerlich damit abfinden. Dann gelingt es besser, die eigene Situation positiver zu sehen. Auch hält man eher danach Ausschau, wie man mit der Krise klarkommen kann, statt in trüben Gedanken zu versinken. So kommt man an den Punkt, wo man sich in einer Situation, die unveränderlich erscheint, nicht mehr völlig hilflos ausgeliefert fühlt.

Du solltest auch folgendes niemals vergessen: Kann man einen Berg nicht auf einmal ersteigen, schafft man es vielleicht in mehreren Etappen— also Schritt für Schritt. Dasselbe gilt für die meisten Hindernisse im Leben, ganz gleich wie riesig sie einem vorkommen.

Du kannst auch eines sofort tun: Mit jemandem über Deine Situation reden, zum Beispiel mit einem Freund oder einem Familienangehörigen. Vielleicht kann er oder sie Dir helfen, die Lage nicht mehr so schwarz zu sehen. Wenn sie auch nicht immer von selbst auf Dich zukommen mögen, so kannst Du sie vielleicht ansprechen und in einem vertraulichen Gespräch Dein Herz ausschütten.

Wenn Du im Moment auch völlig am Boden zerstört bist, heißt das nicht, dass das für immer so bleiben wird. Wie bereits gesagt, ändern sich Situationen, so dass man wieder Hoffnung schöpfen kann. Deine momentane Situation mag einem Tunnel gleichen, dessen Ende Du im Moment noch nicht sehen kannst.

Denke jedoch daran, dass irgendwann auch der längste Tunnel zu Ende ist und man wieder das Tageslicht erblickt. Vielen vor Dir ist es schon so ergangen, und so kann es auch in Deinem Fall sein! Auch wenn es schwer ist, mache Dir jedoch eines zum Motto: "Aufgeben ist keine Option". Diese Einstellung kann Dir dabei helfen, niemals die Hoffnung zu verlieren, egal wie dunkel es um Dich herum gerade aussieht.

Außer diesen praktische Hinweisen, möchte ich Dir zum Schluss auch noch einen kleinen Tipp aus der Bibel geben. Ich fand einmal einen sehr schönen Text in den Psalmen, der zeigt, dass wir uns mit unseren Sorgen und Problemen jederzeit an Gott wenden können. Der Text lautet: " O Hörer des Gebets, ja zu dir werden Menschen von allem Fleisch kommen." (Psalm Kapitel 65, Vers 2). Ich selbst habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Gebete nicht einfach ins Leere gehen. Gott kann einem helfen, auch wenn er nicht durch ein Wunder all unsere Probleme beseitigt.

Ich wünsche Dir sehr, dass Du es mit Hilfe Deiner Therapie schaffst, Dein derzeitiges seelisches Tief zu überwinden und es in Deinem Leben wieder bergauf geht! Alles Gute und viel Kraft!

LG Philipp

Was hast du denn in den letzten 4 Jahren gemacht, dass du denkst du hättest die Zeit verschwendet?

Auf jeden Fall landen die meisten Menschen mal in so einem Loch.
Ich dachte auch mal was soll nur werden und hatte teilweise das Gefühl, dass das nie endet.
Es hat sich aber geändert und klar gibt es Höhen und Tiefen.
So ist nun mal das Leben.
Doch du selbst entscheidest wie sehr du die schönen Momente des Lebens genießt.

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

Zieh deine Therapie durch und setz dir Ziele im Leben.

Ich persönlich steck meine Ziele sehr hoch.
Dann kann ich auch glücklich sein, wenn ich nur die Hälfte erreiche. ^^
Keine Ahnung ob das für jeden so ein guter Gedanke ist, aber ich hab das schon immer so im Kopf.

Und ich weiss ja nicht was du die letzten 4 Jahre getrieben hast, aber gehen wir mal davon aus, dass sie wirklich verschwendet waren.
Dann bist du jetzt in einer Position in der du es nur besser machen kannst.

4 Jahre sind auf ein ganzes Leben betrachtet nicht sonderlich viel.
Also verloren ist noch lange nichts. :)

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Ich bin 18 Jahre alt (fast 19) und lebe mit meiner Mutter und meinen Bruder zusammen. Meine Eltern sind seit dem ich 9 bin geschieden und seit dem terrorisiert mein Vater uns zu Tode. Mein Bruder ist jetzt 21 und ist der größte Pascha der Welt. Er erwartet von meiner Mutter und mir, dass wir ihn was zum Essen machen, die Wäsche waschen und sein Dreck sauber machen. Dazu bekommt er auch seine Sachen nicht auf die Reihe und müssen ständig von meiner Mutter erledigt werden. Er verlangt ständig von uns was und gibt uns nie etwas zurück (Bsp.: Wenn wir ihm um einen Gefallen bitten). Das geht schon so seit dem ich 16 bin. Ich konnte das für eine lange Zeit gut aushalten, aber langsam gehen bei mir die Nerven auch zu Ende. Ich war bereits schon für 15 Wochen in einer Psychatrie für junge Erwachsene und für eine Woche in der Geschlossenen, weil ich mir das Leben nehmen wollte. Jetzt bin ich wieder zuhause und habe mich für die erste Zeit wirklich gut gefühlt, aber jetzt geht wieder alles den Bach runter. Ich habe eine ambulante Therapeutin. Ich hätte vor 2 Wochen einen Termin bei ihr gehabt, doch der wurde abgesagt, da sie krank war. Der nächste Termin wäre erst in 2 Wochen. Ich bin wieder kurz davor mich umzubringen (hab schon mehrere Male versucht Reinigungsmittel etc. zu trinken). Beide wissen das ich suizidal bin und das es mir mit diesen Umständen nicht wirklich gut geht, aber es wird nichts unternommen. Ich versuche ständig mein Verhalten zuändern um vielleicht eine Veränderung in der Familie zu bekommen, aber es klappt nichts. Ich bin wirklich am Ende. Aber ich habe auch Angst mich umzubringen, weil ich nicht meine Mutter alleine lassen möchte. Aber manchmal tut es so weh am Leben zu sein. Mein Bruder ist so repektlos, beleidigt mich und meine Mutter. Mein Vater unterstütz uns auch kein bisschen.. niemand holt sich auch Hilfe, obwohl es offensichtlich Probleme gibt.. ich brauche dringend Hilfe :(

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Ich bin verheiratet und habe in der Ehe gemerkt das ich sehr ausgeprägte Probleme mit meinem Sexualleben habe dies äußert sich in nervenzusammenbrüchen nach dem Sex oder bei annäherungsversuchen meines Mannes. Dies könnte mit negativen Erfahrungen in der Jugend und Kindheit zusammenhängen

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Hallo. Meine Freundin und ich sind noch nicht lange zusammen, aber wir lieben uns. Ich habe es ihr vor paar Tagen gesagt, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Sie selbst hat es mir vor Kurzem ebenfalls gesagt, allerdings denkt sie trotzdem daran die Beziehung zu beenden. Es liegt nicht an mir, lediglich an ihr. Sie hat eine schwere Vergangenheit, in ihrer letzten Beziehung wurde sie stark misshandelt. Allerdings fühlt sie sich bei mir wohl. Wir haben bereits sehr viel Zeit miteinander verbracht, aber es ist schwer. Sie kommt mit der Nähe nicht zurecht, wenn ich auf sie zu gehe. Sie meinte es ist wie eine Wand, die dann runter bricht und es gefällt ihr überhaupt nicht. Aber wenn es von ihr aus geht, ist alles bestens. Wenn wir schlafen kuschelt sie sich immer an mir, redet auch einiges im Schlaf. Seit Wochen ist sie unruhig, unzufrieden mit ihrem Leben und weiß nicht mehr weiter. Ich versuche ihr ihr Lebensglück so gut es geht zurück zu bringen, aber ich weiß nicht was ich machen soll. Ich liebe sie über alles, bin überglücklich und will sie nicht verlieren. Wie kann ich ihr helfen? Ich versuche bereits alles zu machen, was ihr gefällt, aber ihre Unzufriedenheit macht mich traurig. Sie ist wirklich eine tolle Frau und ich kann mir vorstellen, mit ihr auf ewig zusammen zu bleiben. Sie denkt allerdings ans Schluss machen, weil sie meint, ich kann so nicht glücklich sein. Trotzdem bin ich es und will mit ihr jede Minute verbringen, aber das geht nicht. Kann mir da jemand weitere Tipps geben? Ich vermute eine starke Depression bei ihr, aber sie ist meine Freundin und ich will sie nicht verlieren...

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Hallo ich bin M/16 und bitte nach rat und hilfe.

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Meine Eltern sagten das alles was ich über Depressionen labbere Schwachsinn sei und nur wegen der Pubertät ist. Die Probleme hatte ich aber schon bevor ich pubertierte. Aus mehreren Gründen fühle ich mich überall, auch zuhause unwohl, anders gesagt alles fühlt sich schlecht an.

Als ich 14 war machte ich den fehler Drogen auszuprobieren, danach war ich abhängig und nam es über 3 oder 4 Monate lang. Seitdem konsumiere ich dauerhaft Medikamente ( mehrmals abhängig ), Zigaretten ( 30-40x Tag seit 1 1/2 Jahren oder mehr), Alkohohl ( 2 Phasen in denen ich über mehrere Monate fast jeden Tag besoffen war) und Drogen ( Speed, Gras, MDMA sowie Kokain). Zurzeit kiffe ich nur noch jeden Tag wenn ich nüchtern bin hasse ich mein Leben empfinde keine Freude, bin emotionslos, schwer anzusprechen usw.

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Unter meiner Zukunft kann ich mir nichts drunter vorstellen, meine Körper macht jetzt schon mehr Probleme als die meisten anderen haben. Mein Kreislauf, Wirbelsäule und allgemein mein Körper, auch mit meinem Herz, Lunge und Niere usw ( zb starkes Ziehen im Herz bis zum Arm) und noch sowas. Und seit 2 Jahren fühle ich mich nicht mehr ausgeschlafen und bin 1,78 groß und wiege wahrschenlich weniger als 70KG wegen Essstörungen und mehr zunehmen will und kann ich nicht sonst übergebe ivh mich.

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