Psychisch labile Freundin

8 Antworten

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Wenn „beinahe keine Unterhaltung“ mehr möglich ist ohne dass es wg. Kleinigkeiten zu Streit kommt – fehlt schon mal die solide BASIS für eine Beziehung – und die Liebe wird dabei wahrscheinlich auf der Strecke bleiben.

Wenn sie „dauernd nur daran denkt, wie schlecht das Leben ist, und warum sie eigentlich lebt.“ - weist das unter anderem auch auf eine schwer gestörte Liebesfähigkeit hin – ebenfalls ein Hindernis für eine solide Beziegung bzw. eine „erfolgreiche“ Liebe.

Dass dich „ihre psychischen Probleme (bipolar affektiv) “„ fertig machen“ ist kein Wunder – du hast dich da auf was eingelassen was deine Möglichkeiten überfordert – auch deine psychische und/oder somatische Gesundheit kann gefährdet sein.

Aus den anderen Antworten und deinen Kommentaren geht u.a. hervor, dass die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt – das bezweifel ich.

Wenn eine Undikation gegeben ist, d.h. eine Diagnose wie „Depression“ etc. vorliegt – MUSS die KK die Behandlungskosten übernehmen.

Ihr müsstet also nicht die Kosten einer Therapie – sondern vllt. nur das 1. Gespräch mit einem Psychotherapeuten bezahlen. Stellt der eine entsprechende behandlungswürdige Diagnose, könnt ihr das von der KK zurück verlangen.

Dass sie zu der Überzeugung gekommen ist, ein Psychologe käme nicht in Frage – gemeint war wahrscheinlich eine Psychotherapie – war vorschnell -. denn ohne diese wird es schwierig, ihren Zustand zu verbessern.


 

Da du sie aus „Liebe“ „niemals im Stich lassen würdest“ - empfehle ich dir folgendes:

  1. Sprich mit der Telefon-Seelsorge – 0800-111-111 oder 222 und erörter dort, wie du am besten helfen kannst

  2. Lies das Buch von Dipl.-Psych. Peter Lauster „Die Liebe: Psychologie eines Phänomens (Taschenbuch)“

Alles Gute!


 

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Ich empfehle dir ein Buch über die Entwicklung der Liebesfähigkeit des bekannten Kölner Psychologen Peter Lauster, dass dir vllt. helfen könnte.

Hier eine Rezension:

„Absolut tiefgehend, ... für Mutige !, 14. Januar 2004
Von "sanja9"


Rezension bezieht sich auf:

Die Liebe: Psychologie eines Phänomens (Taschenbuch)


Dieses Buch hat vor fast 10 Jahren mein Leben fundamental verändert, es sprach aus, was ich lange so fühlte!


Eine Persönlichkeitsentwicklung begann!

Wer offen ist für neue Ansichten, muss bereit sein, alte Denkstrukturen nach einer gründlichen Reflektion hinter sich zu lassen, erst dann kann man sich von den Fesseln, die durch falsche Glaubenssätze entstehen befreien!


Peter Lauster hilft hier sehr klar und ohne lange Umschweife dies zu tun. In seiner unverwechselbaren Art läßt er keinen Zweifel zurück, dass die Liebe nicht dem entspricht, wie sie uns von Kindes Beinen an gelehrt wird, sondern ein heiliges Abenteuer ist, dass die eigene Persönlichkeitsentwicklung mit sich zieht.


Liebe ist mehr als ein Gefühl zu etwas oder jemanden allein, es ist die Grundvoraussetzung überhaupt, um Glück zu empfinden und zulassen zu können.


Absolut empfehlenswert !! "

 

 

 

 

 

 


 

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"Wenn „beinahe keine Unterhaltung“ mehr möglich ist ohne dass es wg. Kleinigkeiten zu Streit kommt – fehlt schon mal die solide BASIS für eine Beziehung – und die Liebe wird dabei wahrscheinlich auf der Strecke bleiben."

 

Ganz und gar nicht!

Da eine bipolare Störung vorliegt, ist es schon schön, dass es überhaupt noch zur Unterhaltung kommt.

Liebe/r Mucker,

anscheinend weißt du nicht einmal, was bipolare Störungen überhaupt sind. Insofern sollte man sich dann mit Halbwissen einfach mal zurückhalten; Vermutung und "logischer Menschenverstand" sind da fehl am Platz.

Zustimmen musss ich dir glücklicherweise in dem Punkt, dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt (Vorrassetzung ist eine Überweisung vom Hausarzt).

Also, Parkemed, geht zu eurem Hasuarzt und lasst euch eine Überweisung geben, dann ist die Behandlung auch kostenlos für KK-Patienten!

 

Viel Glück!

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@SCaine

Dass eine bipolare Störung vorliegt oder ob es sich um die Vermutung eines Laien handelt - geht aus dem Text des Fragenden nicht hervor.

Es ist nur von "ihre psychischen Probleme (bipolar affektiv) machen mich fertig" die Rede.

Da du aber sofort eine Fern-Diagnose stellen kannst - bist du entweder Hellseher oder einfach nur ein Besserwisser - der andere auch noch beleidigen will.

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@Mucker

Also erst einmal:

Entschuldigung Mucker, so war es nicht gemeint. Im nachträglichen Lesen hab ich gemerkt, dass ich unbegründet hart ins Gericht gegangen ("Halbwissen") bin. Das tut mir leid.

Mir stieß nur dein Satz zur Lage der Beziehung sauer auf.

Folgendes: Aus seinem Schreiben heraus

(Zitat parkemed: "Das riesige Problem ist das es finanziell so gut wie keine Möglichkeiten gibt da wir beide in Ausbildung sind (wir sind beide über 20), und die Krankenkasse eine solche Behandlung nicht übernimmt.
Es wurde schon alles versucht, aber diese Odyssee hat sie nur davon überzeugt, das ein Psychologe nicht in Frage komm")

und da er weiß, dass es eine bipolare Störung ist (auf so etwas kommt man nicht, nur weil man mal gegoogelt hat und denkt "oh, das könnte es sein")

lese ich heraus, dass es schon sicher diagnostiziert wurde und ich selbst nichts diagnostiziere, sondern schon von der Prämisse "(sicher) erkannt" ausgehen kann.

Da ich selbst Erfahrungen mit eben jenem Krankheitsbild mehrfach machen musste und muss, weiß ich auch, dass deine Aussage zur Lager der Beziehung, dieser erste Satz in deiner ersten Antwort, ungerechtfertigt ist. Als Außenstehender habe auch ich früher so wie du gedacht; seit ich weiß, wie es ist, diese Krankheit zu haben, ist das anders.

Auch meine Freundin musste lernen damit umzugehen, aber glücklicherweise hat sie es nicht als "mangelnde Liebe/Beziehungs-Basis" abgetan, sondern gemerkt, dass da mehr dahinter steckt.


Die Symptome dieser Störung sind heutzutage relativ gut behandelbar, wenn man sich professionelle Hilfe herbeiholt. Daher fehlt der Basis der Beziehung lediglich noch die Bereitschaft,  zu  einem Facharzt zu gehen und sämtliche Hürden wie MRT, EKG, Urin- und Blutproben, tägliche Einnahme von Li-Salz oder anderen geeigneten Medikamenten, Umgang mit den Nebenwirkungen (Zittern, Übelkeit, Verzicht auf Verschiedenes…).

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Biste du mit meiner Ex zusamm? ^^ Nee spass, meine Ex war allerdings auch so drauf. 3 Jahre war ich mit ihr zusammen. Letzen Endes hab ich dann Schluss gemacht. Das klappte auch nicht wenn ich sie mit zu Freunden genomm habe ect.

Um schonmal vorweg zu sagen: Ich hab dazu keine Lösung. Aber ich weiß noch das ich nur mit ihr auskam wenn ich sie nicht ernst genommen hab. Für dich ist es übertreibung, für sie aber nicht (sie merkt es auch nicht). Und dann ist es wichtig das du ihr nicht gleichgültig rüber kommst.

Aber ganz ehrlich das hat kein Sinn... das wird ne Achterbahnfahrt der Gefühle (zitat von John Dorian ^^) ... vll verbessert sich das aber mit hoher warscheinlichkeit nur sehr wenig : / sorry

Die Hoffnung sollte man zu allerletzt aufgeben. Auch wenn es manchmal so schwer ist im Leben. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, positiv zu denken (schon mal nicht den ganzen Tag), aber es ist wichtig, dass man nicht aufgibt. Es gibt immer irgendwo jemanden, der bereit ist zu helfen. Sei es die Familie, die Freunde oder gar fremde Menschen, die man vielleicht kennengelernt hat in einem Forum. xD Ich persönlich habe die Hoffnung auf ein "besseres" Leben nie aufgegeben. Und auch wenn ich mich manchmal im Bett verkriechen möchte, stehe ich trotzdem auf und denke mir. "Die einen kennen mich ... die anderen können mich" :)

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Schau mal unter Wikipedia: Borderline-Syndrom. 

Ein sehr schwieriges Verhältnisist es, in dem Du steckst, wenn Du nicht Schluss machst, kannst Du daran kaputt gehen.

Es ist behandelbar, und damit ist es immer richtig, nicht Schluss zu machen. Selbst wenn es nicht behandelbar wäre, was macht das? Liebe bewirkt so viel!

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@SCaine

Es sind nur Symptome behandelbar, und mit  Liebe kann man viel erdulden und ertragen, aber sie erschöpft sich!

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