Psychisch kranker Vater und unbetreuter Kontakt. Wie kann ich mich und mein Kind noch schützen und stärken? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

6 Antworten

Die Verhandlung war heute.

Unbetreute Kontakte finden ab nächster Woche statt. In ein paar Monaten auch übernachtungen.

Ich habe Angst um unser Kind und um meine Familie. Bei allem wird in eklatanter Weise die Familie völlig außer Acht gelassen. Es existieren nur Kind und erzeuger. Das bei allem, Familien und anhängige Kinderseelen zerstört werden wird weggeschoben... Es existiert nicht...

Durch den psychisch kranken Vater braucht nun die ganze Familie therapie. Erstaunlich. Und man bekommt nur zu hören, wie Guuuuuuuut, DAS für das trennungskind ist. Super, dass der Soziale Vater gesellschafftlich nur Luft ist, dass Geschwister nicht existieren und nichts aus der Vergangenheit Bedeutung hat. Nichts... Alles egal. Ist auch egal, was uns während des Prozess angetan wurde... Der kann alles machen was er will. Er kann sagen was er will. Dokumentation ist haltlos, niemand will es hören. Er hat mich im Gerichtstermin zum Kaffee eingeladen...

Und wenn man nach Hilfe sucht, ja klar... gehen sie alle zum Psychotherapeuten! Nehmen Sie Pillen.... Worüber regt man sich denn auf? Ist doch sooooo guuuut für das Kind!

Der Erzeuger war nie da. Er war abgehaun. Ein paar Jahre später lerne ich meinen Mann kennen. Er öffnet sich uns allen, ist dem Kind ein Vater. Liebt ihn, erzieht ihn, bringt ihn ins Bett, kocht, spielt mit dem Kind. Das ist der Papa. Der ist immer da. Der kümmert sich wenn das Kind krank ist, pult das Erbrochene aus den Ritzen im Bett, ... der übernimmt auch jede finanzielle Verantwortung.

Aber wenn der kranke Mann wieder auftaucht und sagt, er will das Kind jetzt haben und schöne Zeit mit mir verbringen... der der nie da war... Und dann mit Verleumdnungen um sich schmeißt... davon erzählt, wie er taktisch vorgeht... der sich an nichts hält...

Der ist ja sooo guuut für das Kind! boa, der ist so gut, da wird mir grad schlecht!

Ja, mir auch.

Der Vater meiner Tochter (nennen wir ihn mal so), hatte nichts mit seinem Kind zu tun obwohl wir verheiratet waren und im selben Haus gewohnt haben. Keine Lust, keine Zeit, man musste gucken, dass man auf den gewohnten Alkoholpegel kam, da stört ein kleines Kind nur.

Als ich dann ausgezogen bin, wollte er plötzlich, das zweijährige Kind, alle 14 Tage da haben, auch über Nacht. Als Alkoholiker, der weder eine Beziehung oder Bindung zu dem Kind hatte noch die Nerven dafür. Und der die ganze Nacht den Rausch ausschlafen musste, den bekommt man da nicht wach. Und dann ein kleines Kind im Haus.....

Zum Glück war das Jugendamt hier vernünftig, man hat ihm auferlegt IMMER nüchtern zu sein wenn das Kind da ist, das konnte es nicht, nicht mal tagsüber, für ein paar Stunden. Ja, so hat sich das dann erledigt. Meine erwachsene Tochter möchte, auch aus anderen Gründen, absolut nichts mit ihm zu tun haben.

Jetzt ist eure "Angelegenheit" etwas länger her, ich hoffe, für alle Beteiligten, dass sich alles gut und im Sinne des Kindes geklärt hat.

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@vanillakusss

Deinen letzten Satz kann ich nur unterstreichen @vanillakusss!

Der Fragestellerin und natürlich dem Kind alles erdenklich Gute! Bei solchen Schilderungen kann man eigentlich an allem und allen nur noch zweifeln - Kinder mutieren da offensichtlich ebenfalls zu einer Sache - einfach unglaublich :-(

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Wenn dein Bauchgefühl dir sagt, das etwas nicht stimmt, dann würde ich ihm euer Kind nicht unbetreut "mitgeben". Wäre mir auch egal, wie die Rechtslage ist! Es gab schon zu oft Probleme in dieser Hinsicht (Betreuung, Jugendamt etc.).

Mein Bauchgefühl sagt, dass alle wahnsinnig geworden sind! Ginge es nach mir würde ich nur betreute Kontakte zulassen( Die sehr positiv verlaufen sind ). Die Dame die die Kontakte betreut hat hatte eine ausgezeichnete Ausbildung die auch den psychischen Schutz des Kindes beinhaltet hat.

Trotz der Einschätzungen der Ärzte, dass ein paar Stunden an einem Tag ok seien, sehe ich im Verlauf des ganzen Prozess viele viele Anzeichen dafür, dass der Vater nach wie vor gravierende Probleme hat. Und es interessiert keinen! Seine Annäherungsversuche an mich, die böswilligen Verleumdnungen gegen unsere Familie... Will keiner Höhren.

Die Richter, das Jugendamt, die Anwälte... Die haben einfach keinen Nerv, keinen Bock. Es ist allen Egal. Die wollen alle nur, das keiner mehr was sagt. Das Jugendamt hat mir direkt gesagt, trotz der schwerwiegenden Probleme die im Gutachten angesprochen werden, trotz aller Vorraussetzungen, die geschaffen werden sollen( die noch nicht geklärt sind! ), dass wir als Eltern jetzt alles alleine regeln sollen und ich dem Vater einfach vertrauen solle. Sie hätten kein Geld mehr um sich zu kümmern!

Das Problem ist, wenn ich nach meinem Bauchgefühl gehe, kann ich mit hohen Geldstrafen vom Gericht belastete werden und das Jugendamt könnte sagen, ich handle nicht im Kindeswohl, weil Biologische Väter ja plötzlich heilige Kühe sind, und könnte mir unseren Sohn entreißen.

Ich such nun also nach Möglichkeiten, ihn so gut es geht zu schützen in der Situation, die wahrscheinlich kommt.

Wir haben große Angst um ihn. :(

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Wie alt ist denn das Kind?

Warst Du schon mal beim Familiengericht? Hast Du Dir mal den Leiter des Jugendamtes zur Brust genommen?

Schlag von Dir aus den "betreuten Umgang" vor! Das ist zumindest ein Entgegenkommen und dann abwarten, wie sich das Verhältnis entwickelt!

Das Kind ist gerade sechs Jahre alt geworden.

Ich werde mich des Jugendamtes nochmal gründlich annehmen! Ich habe ja alles Schriftlich. Ich werde dort sehr deutlich werden und ich werde alle! meine Erfahrungen so öffentlich machen wie es nur geht. Hoffentlich hilft es anderen Familien dann irgendwann.

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@usagb

Bitte geh dort nicht alleine hin! Vielleicht kann Dich sogar Dein Anwalt begleiten! Ansonsten eine Person Deines Vertrauens!

In solch einem komplizierten Fall, sollten immer Zeugen dabei sein!!!

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@auchmama

Sachbearbeiter oder "Geschäftsführer" des Jungendamtes. Ich gehe nicht zu "Hänschen" wenn es "Hans" gibt.

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Es ist so, dass bereits seit einem Jahr betreuter Kontakt stattfindet. Da war ich schon immer dafür! Und es lief auch immer gut. Unser Kind will zwar immer mal früher Heim, aber dabei gab es auch nie Probleme, das wurde dann umgesetzt.

Jetzt möchte der Vater das Kind aber auch über Nacht und die Hälfte der Ferien!

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@usagb

Ich habe inzwischen gelesen "Jugendamtleiter" ist Dein Stichwort. Sachbearbeiter sind, verständlicherweise, vielfach überfordert.

Allerdings möchte kein Behördenleiter seine Behörde in der negativen Presse finden. Und das wäre mein Druckmittel. Allerdings bin ich sehr kompromißlos.

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@haikoko
Allerdings bin ich sehr kompromißlos.
  • dto. - bei einem 6-jährigen, mit der väterlichen Vorgeschichte, gäbe es das Wort "Kompromiss", in meinem Wortschatz gar nicht mehr!

Sollt das Jugendamt auf eine andere Vorgehensweise bestehen, würde ich ein Schriftstück vorlegen, auf dem sie mir bestätigen, dass die Verantwortung für diese Umgangsweise, ausschließlich beim Jugendamt liegt!

Da diese Verantwortung keiner von denen übernehmen wird, gelten Deine Regeln!

Und wie gesagt, nimm Zeugen mit!!!

Alles erdenklich Gute für Euch

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