Psychisch bedingte Entladung im Muskel - geht das wirklich?

4 Antworten

Du beschreibst eine psychosomatische Erkrankung. Die Bandbreite ist groß. Dauerstress/-belastung muss sich irgendwie "entladen". Bei dem Einen findet es in der Muskulatur statt, bei Anderen im Verdauungstrakt oder Haut und Haar. Manche werden zu Dauerschmerzpatienten. Möglich ist Alles bis hin zur Krebsförderung und bedarf einer sehr gründlichen Diagnosestellung mit folgender (mitunter) Langzeitbehandlung. Fakt, leidet die Psyche, macht sie den Körper krank.  

Die Psyche eines jeden Menschen hat enormen Einfluss auf den Gesundheitszustand. Bei schweren Störungen können hieraus auch leicht organische Krankheiten entstehen. Unser Darm reagiert übrigens auch total auf psychische Störungen. Man vergleicht den ja tatsächlich ein wenig mit dem Gehirn.

Du müsstest einen guten Hausarzt finden, der sich auch auf psychologischem Gebiet gut auskennt. Davon gibt es mehr, als man denkt. Außerdem sind die oft besser als richtige Psychologen.

Was ich da so von manchen schon gehört habe, demnach haben die selber eine Macke, auf manchen eigentlich ganz normalen Gebieten des täglichen Lebens zumindest.



Klar aktualisieren sich psychische Spannungen auch in den Muskeln. Ständige psychische Anspannung versetzt die Muskeln in einen Hypertonus, so dass diese sich verhärten.

Tics z.B. also ein Vibrieren bestimmter Muskelpartien sind gleichfalls Ausdruck einer überschießenden psychischen Anspannung, die so eine Teilentladung erfährt.

Können Magenschmerzen durch Stress entstehen?

Ich bin seit Donnerstag wegen Zwängen und Angststörung in einer psychosomatischen Klinik und die ersten Tage waren extrem stressig. Ich wollte erst gar nicht dahin und habe mich dann mehr oder weniger selbst dazu gezwungen. Mein kompletter Tagesablauf wurde jetzt von heute auf morgen verändert; ich muss morgens wieder früh aufstehen, während ich Zuhause bis mindestens 12 Uhr geschlafen habe; ich habe 3 feste Mahlzeiten während ich Zuhause einfach mal zwischendurch gegessen habe und bin auch psychisch gestresst. Am Tag der Ankunft ging es mir körperlich am schlechtesten. Seit Samstag hab ich jetzt immer wiederkehrende Magenschmerzen und weiß nicht, wieso. Bin zwar auch wegen psychosomatischen Beschwerden da (Übelkeit, Brechreiz etc.) aber die Magenschmerzen habe ich eigentlich nur, wenn ich wirklich unter Stress stehe. Ich muss dazu sagen, dass ich ab Donnerstag wenig gegessen und getrunken habe; zwischendurch für den Kreislauf habe ich eine ganze Packung Würfelkandis gegessen. Dann kamen später die Schmerzen. Die sind allerdings auch ab und zu im Unterleib oder Rücken und meine Periode ist auch wieder ausgeblieben. Bin nicht schwanger und nehme keine Medikamente. Ich weiß nicht, inwieweit die Umstellung, der Stress, die Ernährung und die Periode Einfluss auf den Körper haben. Frage: Können Magenschmerzen durch Stress entstehen? Wie ist es in meinem Fall? Können auch Magenschmerzen entstehen, weil ich eigentlich gar nicht hier sein will? Oder wie ist das?

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