Psychiatrische Theraphie im Lebenslauf?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, sowas musst Du freiwillig nicht reinschreiben... es sei denn, Du würdest Dich für einen Beruf bewerben, für den diese Information relevant sein würde: Als Pädagoge, Flugzeug- oder Lokführer.... da muss man eine gefestigte Persönlichkeit nachweisen, denn es würden Menschen anvertraut.

Wo es natürlich schwierig werden könnte ist, wenn diese Therapien ein "Loch" in Deinen Lebenslauf reißen würden.... weil Du z.B. ein oder zwei fehlende Schuljahre erklären müsstest.

Es gibt auch das Projekt der "vorurteilsfreien Bewerbung ( http://www.die-bewerbungsschreiber.de/anonymisierte-bewerbung ) ... das setzt sich mehr und mehr durch: Gerade in größeren Firmen hättest Du da gute Chancen, denke ich.

Der Hintergrund dieser Bewerbungen ist zwar grundsätzlich eher dazu gedacht, keinerlei Nachteile wegen Geschlecht, Alter, Nationalität.... zu erfahren, aber für Deine Zwecke wäre es doch hervorragend geeignet??

Sincerly Norbert

Wenn Du einen normalen Job ausüben willst, wird das kein Problem sein. Eine abgeschlossene Psychotherapie belegt ja auch, dass Du Deine Probleme erkannt hast und Dich ihrer angenommen hast. Pubertäre Blödheit wie Ritzen oder Essstörungen sind ja mit Abschluss der Pubertät im Regelfall auch kein Thema mehr. So etwas interessiert die meisten Arbeitgeber nicht. Wenn Du in einen verantwortungsvollen und stressigen Beruf einsteigen willst, kann durchaus die gerechtfertigte Frage nach Deiner psychischen Stabilität aufkommen. Danach würdest Du aber im Rahmen eines ärztlichen Tests oder eines Bewerbungsgesprächs gefragt werden. So etwas steht nicht im Lebenslauf. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du therapeutische Hilfe benötigst, solltest Du nicht aus Angst davor, dass diese später zum Ausschlusskriterium werden, davor zurückschrecken.

Pubertäre Blödheit?

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Deswegen wirst Du doch einen Job bekommen können!!! Arbeitgeber sind auch nicht blöde und leben auch nicht auf dem Mond. Sie beschweren sich seit Jahren lautstark dass unsere Gesellschaft sich viel zu wenig um die Heranwachsenden kümmert in verschiedensten Varianten. Dass daraus manche nötige klinische Behandlung resultiert wissen sie auch. Also mache Dir deswegen keinen Kopf. Besser ein Arbeitnehmer die fachlich so behandelt wurde dass zu seiner psychischen Situation eine Aussage gemacht werden kann als einen von dem Nichts bekannt ist diesbezüglich. Noten spielen heute längst nicht mehr die einzige Rolle.

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Hallo,

ich bin total verzweifelt.

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Ich war schon bei verschiedenen Coachings, die mit mir die Bewerbungen geschrieben haben, ich habe mich Stunden lang im Internet dazu belesen und pro Jahr bestimmt 100 verschiedene Bewerbung geschrieben.

Leider immer ohne Erfolg.

Dadurch entstanden bei mir mit der Zeit auch Lücken im Lebenslauf, nebenbei habe ich noch ehrenamtlich in einem Pflegeheim geholfen, damit mein Lebenslauf nicht ganz so leer aussieht.

Leider habe ich auch nur einen mittleren Schulabschluss, da ich nach der 11. Klasse mein Abitur Gesundheitsbedingt abbrechen musste und auch ein dreiviertel Jahr in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde.

Dass ich die Schule abgebrochen habe und die weiten Jahre „nichts“ tun sieht natürlich schlecht auf meinem Lebenslauf aus, zu dem habe ich auch nur einen Durchschnitt von 2,4 geschafft, was auch nicht sonderlich perfekt ist.

Nur ich bin langsam mit meinem Latein am Ende, ich habe alles versucht was ich versuchen konnte.

Ich habe mich neben Ausbildungen auch bei Nebenjobs beworben und auch versucht an ein FSJ zu kommen nur immer wieder ohne Erfolg bzw. habe ich nie eine Rückmeldung bekommen, auch nach mehrmaligem anrufen kam nichts.

Das zeiht mich immer weiter runter und langsam sehe ich wirklich keinen Sinn mehr das jeden Tag zu machen oder überhaupt aufzustehen.

Diese ganze Situation zieht mich so sehr runter, dass ich am liebsten einfach nur noch einschlafen und nie wieder aufwachen mag.

Ich werde immerhin 20 und habe noch gar nichts in meinem Leben erreicht und wie es aussieht, wird das auch nichts mehr.

Und im Internet wird einem immer davon angeraten, die Wahrheit zu sagen, wenn es um psychische Probleme geht.

In meinem Lebenslauf sollte ich es nicht schreiben, nur sehen die Lücken ja auch nicht viel besser aus.

Hat hier jemand schon dieselben Probleme gehabt oder hat eine Idee, was ich noch versuchen könnte, ich wäre euch wirklich sehr dankbar.

(Komme übrigens aus Berlin, falls das wichtig sein sollte)

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