Psychiatrie Suizid?

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6 Antworten

Wenn man tatsächlich eingewiesen wird, je nachdem wie alt man ist, kann man zwangsweise drinnen behalten werden, so lange, bis keine erkennbare Selbstgefährdung mehr vorliegt. Das wird von einem Arzt in Zusammenarbeit mit einem Unterbringungsrichter dann entschieden (bei Minderjährigen). 

Der Sinn dahinter ist auch unter Anderem, dass manche Menschen dazu neigen, an Selbstmord zu denken, wenn gerade akut irgendetwas passiert ist (Trennung, Job verloren...) Nach ein paar Tagen darüber nachdenken, kann sich da die Meinung schnell wieder ändern.

Wenn jemand wirklich die Absicht hat, es zu beenden und sich länger damit beschäftigt und sich Zeit nimmt, das zu planen, dann klappt das leider meistens auch oder man liegt statt auf der Psychiatrie auf der Intensiv.

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Kommentar von TheRedBird
11.08.2016, 09:05

Danke für die Antwort :) Den letzten Absatz habe ich aber nicht ganz verstanden. Es gibt doch oft Fälle in denen Menschen sich wirklich umbringen wollen und das länger planen, es aber (zum Glück) nicht klappt. Dann muss man doch nicht unbedingt so schwer verletzt sein, dass man auf der Intensiv liegt, oder? :D

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Kommentar von juliejulienchen
11.08.2016, 09:38

drum sag ich ja meistens, nicht immer ;)

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In so einem Fall wird wahrscheinlich zunächst einmal die Notversorgung vorgenommen. Je nach Art und Weise des Versuches ist die mehr oder weniger intensiv und kann oft in einer psychiatrischen Klinik gar nicht gewährleistet werden.

Aus psycholog. Sicht wird dann versucht werden die Tat zu beurteilen. Befand sich der Pat. in "einer Extremsituation"und wie wahrscheinlich ist die Wiederholung.

Eine Einweisung wie oben beschrieben wird nur erfolgen, wenn das Potiential des erneuten Suizidversuchs recht wahrscheinlich ist.

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Kommentar von TheRedBird
11.08.2016, 09:08

Okay, danke für die Antwort! :)

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Das ist richtig. Jeder Suizidversuch führt zu einer Einweisung in die Psychatrie - was vor Allem dem Selbstschutz des Patienten dienen soll.

Die Länge des Aufenthalts richtet sich nach dem dort behandelnden Arzt. Dieser wird den Patienten erst entlassen wenn er überzeugt ist, dass keine Selbstmordgefahr mehr besteht.

Natürlich kann der Patient dem Arzt was vorspielen und es nach seiner Entlassung noch einmal versuchen - das kann eh niemand vollständig verhindern.

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Kommentar von TheRedBird
11.08.2016, 09:06

Okay, vielen Dank :)!

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Kommentar von Schwimmakademie
11.08.2016, 09:27

tut mir leid, aber das ist totaler Blödsinn. Wenn jeder Versuch sofort sofort in einer Einweisung enden würde bräuchten wir sowohl mehr Richter als auch Krankenhäuser.

Vielmehr ist es so, dass in jedem Fall geschaut wird, wie wahrscheinlich es ist, dass es erneut versucht wird.

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Also in die Psychiatrie wirst meistens eingewiesen, weil Ärzte nicht gerne Verantwortung übernehmen. Jedenfalls ist es so, dass man je nachdem wie schnell man sich stabilisiert zwischen paar Stunden und paar Wochen drin sitzt. In Deutschland zuerst in der geschlossenen dann auf der offenen, Schweiz auf der akut. Jedenfalls ist es so, häufig wenn es aus Affekt heraus passiert, dass die Person also nichts plant kann es sein dass es je nachdem wie schlimm die Methode ist 1-2 Tage im Krankenhaus bist und dann in die Psychiatrie kommst. Oft ist das eher eine tat die einmalig war und fertig. Jemand der richtig vorgehen will, der nimmt sich Wochen bin Monate Vorbereitungszeit. Sammelt alles was er braucht und führt es durch. Wenn es verhindert wird, dann oft weil unerwartet Hilfe ankommt oder weil man sich halt persönlich per Handy verabschiedet. Wenn man aber so dumm sein sollte, jmd zu sagen wo man ist, kann es schnell zur Panik kommen, weil man vor die goldene Wahl gestellt wird, entweder man stellt sich vor oder die Polizei landet im Briefkasten. (Sorry aber der Spruch musste raus) Also gehen die einen persönlich und Krankenhaus und hoffen indem sie die Situation bagatellisieren das sie gut raus spielen. Zur Enttäuschung vieler Suizidaler sehen Ärzte sofort das was falsch gelaufen wird. Man wird behandelt und in die Psychiatrie geschickt. Je nachdem ob man Medikamente geschluckt hat oder nicht kann man bei zu krasser Überdosis auch ins Koma gelegt werden. Also nicht ausprobieren.

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Kommentar von TheRedBird
11.08.2016, 10:28

Dankeschön :)

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Das ist meist eine Zwangseinweisung es wird Nach deinem Zustand geguckt ich kenne jemanden der kam sofort in die Geschlossende Psycha und dann nach paar monaten in die Offene das dauert manchmal sehr lange kommt aber immer drauf an wie du es versucht hast und wie dein Zustand ist und wie oft du es schon versucht hast

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Ich bin der Meinung wenn es akut ist müssen die einfach nur mal ne Woche da sein und runterkommen aber wenns nicht akut ist sollte man ihn einfach die Möglichkeit geben sich gescheit umzubringen

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Kommentar von TheRedBird
11.08.2016, 11:03

Du weißt schon, dass es solche Kliniken gibt, um Suizide zu verhindern, oder?

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Kommentar von WastedYout
11.08.2016, 11:05

Klar, ich hab nur meine Meinung zu solchen Kliniken gesagt

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Kommentar von WastedYout
11.08.2016, 19:04

Wieso? Weil ich der Meinung bin das Leute denen es wirklich sche¡ße geht und es wahrscheinlich nicht besser wird  das Recht haben sollten ihr Leben zu beenden wann sie wollen?

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