Psychiatrie , sich selber einweisen?

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also, ich denke, du solltest als erstes mit jemandem sprechen, dem du voll und ganz vertrauen kannst und von dem du glaubst, dass du dich bei ihm aussprechen kannst. Demjenigen solltest du von dir und auch von deiner mutter erzählen, wie lange es dir schon so geht und dass du glaubst, dass du hilfe brauchst, professionelle hilfe. so kann dir ein erwachsener helfen, einen termin zuerst mal beim kinder- oder hausarzt zu machen, der dann mit dir sprechen kann und dir dann eine entsprechende überweisung zu einem psychologen (ich denke, in deinem fall noch kinderpsychologen) ausstellen kann und der arzt kann dir auch einen psychologen empfehlen. da die meisten psychologen lange wartezeiten haben, wäre es gut, wenn dein arzt bei einem anrufen könnte und dich unterstützt, da du ja so ein bisschen auf dich alleine gestellt bist. der erwachsene, dem du dich vielleicht anvertrauen kannst, kann vielleicht auch mal mit deiner mutter sprechen und ihr ebenfalls zu einer therapie raten. eine therapie kostet nichts, das läuft über die krankenkasse. die therapie muss zwar beantragt werden, aber das geht in der regel immer durch und bei kindern und jugendlichen sowieso.

solltest du niemanden haben, dann wende dich selber an deinen kinder- oder hausarzt, den du kennst oder ruf mal ein sorgentelefon an. auch die können dir in deiner nähe vielleicht tips geben.

du scheinst mit deinen 15 jahren sehr erwachsen zu sein und weißt selber, dass du an einem punkt bist, wo du alleine nicht weiter kommst. das mit einem psychologen ist ein guter erster schritt.

ich wünsche dir und deiner mama, dass es euch bald wieder besser geht. LG

ich danke dir wirklich sehr für deine antwort. bis jetz hast du mir wirklich am meisten geholfen danke, ich hab nämlich auch vergessen wegen den kosten nachzufragen wir sitzen nämlich nicht gerade auf geldbergen. das mit dem kinderarzt ist auch ein guter tipp ich denke irgendwo musste ich einfach mal luft lassen. und ich denke dass ich alleine nicht direkt auf die ursache kommen werde wieso es hier stress gibt und wo die grundursachen herkamen. also großes dankeschön!!

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Ruf am besten sofort dort an! Die werden mit dir einen Termin vereinbaren. Bitte überwinde dich, denn das ist wichtig! Und das Telefonat wird nicht schlimm, viele fürchten sich zu unrecht. Alles Gute!

dankeschön für den tipp :)

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hey, du bist mit 15 doch nocht ein kind und wenn du solche gedanken hast, ist das wirklich nicht gut! zudem, glaube ich das aus deiner frage/kommentar entnommen zu haben, dass du dich schuldig fühlst für die probleme deiner mutter/eltern, was schwachsinnig ist, denn sie tragen die verantwortung für dich noch mit! es gibt tageskliniken, dort bist du und wirst betreut, kannst aber normal zur schule gehen. ich weiß nicht genau, ob das überall gleich ist, aber hier in der klinik gibt es auch eine schule, die ist aber glaube ich, nur für jüngere klassenstufen. aber das denke ich, ist für einen teenager nichts, denn ein bisschen normalen alltag sollte man schon haben finde ich, mit normalen gewohnheiten (freunde treffen etc.). ich habe auch einige freunde, die auch in deinem alter in einer psychiatrie waren, da lief das so ab, dass sie unter der woche dort waren und einzel- und gruppentherapien hatten, normal in die schule gehen konnten und am wochenende nach hause. allerdings sollte der kontakt zu freunden und familie unter der woche möglichst wenig sein, damit sie sich besser auf die therapie konzentrieren konnten. man hat i.d.r. einzelzimmer und es gibt gemeinschaftliche aufenthaltsräume drinnen und draußen. also ich finde es gut, dass du dein problem erkennst und etwas dagegen tun möchstest. ich würde an deiner stelle morgen mal bei einer kunder-/jugendpsychatrie in deiner nähe anrufen bzw. dich mit dem jugendbereich der psychiatrie und mir da einen termin geben lassen. was dort wichtig ist, sei ehrlich, sonst können dir die therapeuten nicht richtig helfen (das soll kein vorwurf sein, sondern eine hilfe) . ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Danke für deine antwort! ich nehem das garnicht als vorwurf ich verstehe das ja, therapeuten sind ja dazu da um sich helfen zu lassen. woanders hab ich es einfach nicht geschafft jemandem zu erzählen wie ich mich fühle. vielen dank!

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Warum tue ich mir selber so weh?

Hallo zusammen, Ich bin 17 Jahre und männlich. Ich kann echt behaupten viel in meinem leben auszuhalten. Ich habe eine kaputte Familie, ich bin nicht gesund..... Ich habe wirklich viele probleme....

Meine Kranken Gedanken nerven mich mittlerweile extrem. Ich denke fast ununterbrochen an selbstmord. Ich will eigentlich auch nicht mehr leben , also nicht dieses Leben leben. Ich habe mich entschlossen mir helfen zu lassen und ging für 3 Monate in eine Kinder Jugend psychiatrie. Die Therapie brachte mir außer liebeskummer nichts. Ich liebe seit 6 Monaten ein Mädchen das mich nur als freund haben möchte. Glaubt mir , ich liebe sie so sehr. Ich denke fast nur an sie und ja .... Aber das ist wiegesagt nur ein Problem von sehr vielen. Die Psychiaterin sagt mir am Ende der Therapie was sie als Diagnose festgestellt hat: Anfangende Depression, trauma, ads und ein gestörtes sozial verhalten.

Ich bin in meinen Gedanken gefangen .... Ich denke nur noch ans sterben und das seid 2 Jahren. Ja ich fühle mich wohl wenn ich daran denke. Und so langsam kann ich mich von den Gedanken nicht abgrenzen.... Was soll ich nur tun Leute? Ich will das nicht mehr ....

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Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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Sich freiwillig einweisen lassen in eine Psychiatrie die nicht im Wohnort ist, geht das?

Hallo, manche von euch haben vieleicht schon in anderen Beiträgen von mir gelesen das ich sehr viele unterschiedliche Probleme habe. Meine Frage ist nun, ob man sich in eine Psychiatrie selber einweisen kann, die aber nicht in meiner Stadt sondern in einer anderen Stadt liegt. Es ist so, ich wohne in Essen halte es hier aber nicht mehr aus, habe Depressionen und verletze mich selbst wenns ganz schlimm wird. Ich habe hier keine Freunde und hatte auch nie welche seit ich wieder hier lebe. Die Trennung meiner Eltern hab ich glaube ich nie verkraftet. Ich war in Nürnberg schonmal in einer Kinder und Jugendpsychiatrie. Dort ging es mir gut und ich fühlte mich wohl. Leider wurde die Therapie nur begonnen und man diagnostizierte eine schizotypische Persönlichkeitsstörung. Diese akzeptiere ich an mir auch, denn sie macht einen großen Teil meines Charakters aus. Viele haben aber Probleme damit weil ich offensichtlich nicht normal bin. Ich will wieder nach Nürnberg zurück und habe auch noch die Akten von damals mit der Diagnose. Die wurden damals auch angefertigt weil meine Eltern einen fiesen Scheidungs und Sorgerechtskrieg hatten. Ich wollte nie von Nürnberg weg, aber musste mit meinem Vater und seiner Freundin dann wegziehen. Wie kann ich denen in der Klinik zeigen das ich wieder da hin will, muss um das was damals begonnen wurde zu beenden? Ich komme hier nämlich garnicht klar nach mehreren Anlaufversuchen in ein selbstständiges Leben und Beruf gab man mir am Ende immer doch kein Chance und bin voll von meiner Mutter abhängig, aber in der Verarbeitung meiner Vergangenheit und der Bewältigung mit der Transexualität kann sie mir natürlich nicht helfen. Im Grunde habe ich viele Laster, was vermutlich der Grund ist, weshalb ich im Berufsleben keinen Erfolg habe.

  • Schizotypie
  • Transexuell
  • mit hoher Warscheinlichkeit ADHS
  • zum kleinen Teil leicht autistisch
  • überaus sensiebel und ängstlich vermeident
  • Herzinsufiziens durch Trauma
  • Dishydrotisches Exem (eine art Neurodermitis)
  • leichte bis mittelschwere Depressionen die schubweise auftreten und mich fast zum Selbstmord treiben.
  • vermutlich auch Borderline (wegen dem SSV)

Was kann ich da tuhn? Ich habe gesehen das man auf der Homepage der Nürnberger Klinik Ärzte per email anschreiben kann, aber bevor ich das mache, würde ich gern wissen was man da schreiben sollte und ob es wie schon gesagt überhaupt möglich ist das sie einen wenn man in einer ganz anderen Stadt lebt aufnehmen! Ist es möglich wieder in der Klinik aufgenommen zu werden, wenn man nicht mal dort wohnt? Ich bin freiwillig krankenversichert. Meine Mutter zahlt das immer. Sie meinte sogar das ich vieleicht besser behandelt werden würde weil ich mehr zahle als sie selbst. Ich könnte natürlich auch hier stationär aufgenommen werden, aber ich will hier nicht mehr leben, alles hier macht mich noch depressiver. Es hat ja angefangen als ich aus Nürnberg weggeholt wurde.

Vielen Dank für eure Hilfe

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Meine Mutter will mich einweisen

Hallo :) Mir geht es phsychisch gesehen nicht gerade gut. ( svV, Magersucht, Angstzustände, Depressionen) Da ich aber jede Art von Therapie abgelehnt hab will meine Mama michjetzt in eine Kinder und Jugend Phsychiatrie einweisen. Ich bin absolut dagegen. Ich fühle mich nicht bereit mit irgendwem über meine Probleme zu reden und ich bin einfach überfordert. MEine Mum diskutiert jetzt schon seit Wochen mit mir. Entweder ich gehe freiwillig zur Therapie und rede da oder ich komm in die Klinik. Kann sie mich denn überhaupt einweisen wenn ich das nicht will? Wie läuft das da ab? Wie muss ich mir das vorstellen? Wie kann ich ihr klar machen dass ich keine HIlfe BRAUCH? :( danke für amtworten :)

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Ich will mich umbringen.. könnt ihr mir Argumente dagegen nennen? Ich brauche eure Hilfe..?

Hey. Ich dachte ich wäre immer einer von den guten Menschen.. bitte alles durchlesen.

Ich bin neulich 18 geworden. Ich habe Selbstmordgedanken und heftige Depressionen, sie werden von Tag zu Tag schlimmer. Ich denke immer und schreie irgendwie nach "Aufmerksamkeit" wie bsp. einfach mal vor einen Polizeiwagen mich hinknien und mich "abschleppen" lassen. So krank werde ich!

Meine Familie macht sich Sorgen um mich ich habe einen Mittlere Reife abschluss wo ich überall eine 4 habe bis auf Englisch 3 und Mathe 5. Das ich nirgendswo einen Job kriege ist somit fast selbstverständlich. Jetzt habe ich einen bei Rewe. Überhaupt nicht meins, aber immerhin.. denke ich mir. Aber das stecke ich auch nicht leicht weg. (Die weiterführende Schule sagt ich soll mich nächste Woche melden, ich komme mit sehr viel Glück rein.)

Das ist ein kleiner Grund von anderen:

Ich bin leicht Übergewichtig. Ich habe in den letzten Tagen keine Lust zu essen, trinken wegen den Depressionen. Ich habe auch abgenommen von 87kg auf 83kg in einem Monat und bin 171cm groß. Das ich klein bin stört mich ebenfalls. Ich habe Löcher im Gesicht, kleine sind gott sei dank nicht soviele. Mein linkes Auge sieht fast nichts. Sind alles kleine Punkte die mich an mich selber stören.

Nächster Grund: Da ich "leicht Übergewichtig" bin habe ich nicht viele Freunde. Naja so richtige Freunde. Und meine beste Freundin die ich seit zwei Jahren kenne akzeptiert mich so wie ich bin. Ich wünsche mir immer Kontakt zu Mädchen, weil ich dass auch mal habe und sie war immer für mich da. Sie hat gesagt die anderen sind zu oberflächlich du bist innerlich der schönste. Und wir haben uns mega gut verstanden aber.. und dafür hasse ich mich am meisten und ihr werdet es auch tun: Aus Angst sie zu verlieren, ich habe sie nicht gesehen weil ich im Urlaub war, habe ich ihr sehr oft geschrieben. Oft erwähnt wir sollten uns treffen. Dann sie zu getextet, mehrfach entschuldigt und obwohl es angenommen wurde, die Entschuldigung habe ich weiter gemacht! Kurz: Ich habe sie gestalkt, ihr die Luft zum Atmen wegenommen! Sie hat mich berechtigt blockiert und ohne sie komme ich jetzt keinen Tag aus. Ich hoffe einfach, da ich mein Fehler eingesehen habe dass sie mich überall entblockiert.. aber ich kann jetzt vorerst nichts machen. In mir bricht eine Welt zusammen.

Ich bin sehr sensibel und lieb. Ich hatte so eine heftige Trennung noch nie, was wir uns alles anvertraut habe und jetzt sowas.. den Tag der Trennung vor 5 Tage locker wegesteckt (wir waren nur beste Freunde! nicht fest) aber jetzt wird es jeden Tag schlimmer... ich halts nicht aus. Ich kann sie nicht mehr kontaktieren, überall geblockt.

Was soll ich machen? Einfach akzeptieren und sich in paar Monaten wieder melden? Übergewicht? Allgemein wie konnte ich mich zum Stalker entwickeln?! Was stimmt mit mir nicht, ich bin in letzter Zeit PSYCHISCH KRANK! und ich habe mein Lieblingsmensch verloeren, steige beruflich komplett ab..

Danke für jeden Tipp ich schätze es sehr!

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Selbsteinweisung in geschlossene Psychiatrie mit freiwilliger Fixierung?

Hallo. Ich habe oft Panik- und Angst-attacken und habe dann Selbstmordgedanken, die aber aufhören, wenn ich mich sicher aufgehoben und untergebracht fühle. Die Frage ist vielleicht für viele ungewöhnlich, weil die meisten Menschen das ablehnen. Aber ich fühle mich definitiv besser und sicherer, wenn ich eingeschlossen bzw. fixiert bin. Kann man eigentlich sich selbst einweisen in die geschlossene Psychiatrie und auf eigenen Wunsch fixiert werden? Der Gedanke nämlich, dass ich freiwillig wieder gehen kann, belastet mich. Daher würde ich gern für einen ungewissen Zeitraum nicht die Möglichkeit haben, entlassen zu werden und gehen zu müssen. Ist soetwas möglich?

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