Psychiatrie - Wie läuft es bei einer Alkohol Entgiftung auf der Suchtstation ab?

6 Antworten

Für zukünftige Sucher zu dieser Frage möchte ich einen kleinen Einblick gewähren
Ich war dieses Jahr im Februar im ZAK in München.
Bin dort hin weil ich es nicht mehr ausgehalten habe
Konnte mir selbst kaum vorstellen wie es dort sein würde. Da ich trinken "durfte/sollte" habe ich das auch getan und öfter betrunken dort angerufen und meine Ängste geschildert (keine Angst die sind das gewohnt) von wegen ob Handy verboten ist etc
Dort angekommen wird man untersucht und sagen wir mal durch gecheckt wie schwer der Entzug morgens schon ist (dh ist zittern vorhanden mehr Schweiß und natürlich der Alkohol Test).
In meinem Fall war man die ersten drei Nächte in einem Videozimmer (dh rund um die Uhr Kamera, aber keine Panik da sehen die nachts echt überhaupt nichts) nach vier tagen durften wir mit mindestens einem Mitpatienten nach draußen. Sicher es gab Fälle wo Leute was getrunken haben die hatten halt dann Ausgangssperre für eine Zeit.
Wenn man möchte konnte man auch eine anschließende Entwöhnungstherapie beantragen, in meinem Fall dauert das leider länger.
Naja Therapie Angebote gibt es je nach Station bei uns waren zwei stunden Ergotherapie Pflicht! Wer da nicht hin ist musste eine gute Ausrede haben oder Ausgangssperre in kauf nehmen.
Das war es so weit auch
Ich glaube nicht das du freiwillig auf die Medikamente verzichten willst
Die wissen was sie tun glaube mir ;)

Dir will niemand etwas böses..die medikamente helfen Dir,die Entzugserscheinungen werden dadurch gelindert. Du kennst sicher die Entzugsersceinungen???? dann weißt Du auch ,das Du die Pillen von alleine nimmst...Die Palette der dortigen Patienten ist breit gefächert und Du bist keinen Deut besser als die anderen.Dort haben alle das gleiche Problem...ob Doktor oder Straßenfeger... Die Krankheit heißt SUCHT...nimm die Chance wahr und befreie Dich davon...Ich habe alles durch und bin seit Jahren trocken und werde es bleiben...Dir alles gute....

Ich weiß, das ich nicht besser bin, und wir alle süchtig sind, aber ich habe halt Angst was mich dort erwartet und ob dort alle Süchte vertreten sind, die man sich vorstellen kann! Ich habe noch nicht so Erfahrungen auf dem Gebiet und trinke NUR Bier, und habe auch Angst Medis zu nehmen, die mich total abschießen und das ich die Kontrolle verliere oder einfach merke, wie weit unten ich schon bin! Was ist, wenn ich keinen Medis nehmen will und auf der Station kalt entgiften will! Können die mir dann gegen meinen Willen was geben? Oder muß ich sofort was nehmen, nur weil ich zitter und stark schwitze? Ich erlebe das täglich Zuhause und empfinde es noch nicht als so schlimm, das ich harte Medis nehmen müßte....weil ich ja später eh was trinke! Aber wenn ich dann erst mal auf der Station bin und auf einmal merke, das es mir extrem schlecht geht, dann kann ich doch immer noch nach Medis fragen oder? Außerdem habe ich im Internet gelesen, das die ganzen Medis die man da bekommt, nicht bei Atemaussetzer gegeben werden dürfen, weil ich Schlafapnoe habe! Und was ist wenn ich Rückfällig werde und am zb. 8 Tag der Entgiftung zum Kiosk renne um Kippen zu holen und dann schwach werde! Was ist dann mit der Entgiftung??? Entlassung oder weitere 10 Tage oder was passiert dann?

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Was für Leute sind da so, nur Leute die Probleme mit Alkohol haben oder auch andere Drogen und so ganz krasse Fälle, wie Sie manchmal am Bahnhof liegen! Ihr wisst was ich meine!

Genau..solche Leute sind da mit Sicherheit auch vertreten, um Dir mal ganz klar und drastisch vor Augen zu führen, dass Du mit Deiner Alkoholsucht um keinen winzigen Deut besser bist als etwa Heroin-Gebraucher, Schlaftabletten-Abhängige oder notorische Leimschnüffler. Die Entzugs- oder Entgiftungs-Ängste sind bei jedem Abhängigen gleich, wenn dieser erstmals "freiwillig" in die Psychiatrie geht.

Weniger Fragen zum konkreten Ablauf wirst Du erst dann haben, wenn Du über die Jahre Routine entwickelst beim Entgiften und gelernt hast, dass die eigene Sucht mindestens genauso "schlimm" ist wie die Süchte anderer Erkrankter.

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