Psychiater vs. Psychologe

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5 Antworten

wikipedia kann das direkt^^

Stimmt. War nur zu faul alles zu lesen, habsch jetzt aber doch gemacht.

Weiß jetzt viel mehr als ich wollte .... naja was solls.

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@lupin1981

sorry aber wenn man Deine Fragen so durchgeht kommt man so ziemlich leicht zu dem Schluss das Du ganz schoen viele andere Probleme hast und die Studiengaenge fuer Dich irrelevant sind..

peace^^

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Psychologe ist eine mittelbar geschützte allgemeine Berufsbezeuichnung, sie gbt Auskunft über die formale Qualifikation desjenigen, der diese Bezeichnung führt. Voraussetzung ist ein universitäres Studium mit Abschluss als Diplom-Psychologe oder M.Sc. in einem der zahreichen psychologischen Fachgebiete, wobei nach gängiger Rechtsauffassung der B.Sc. plus M.Sc.insges. äquivalent zum Dipl.-Psych. sein muss, ausschlaggebend ist hier die letzte Rahmenordnung der KMK.

Psychologie ist sehr heterogen. Hier ist die Ausrichtung prägend (und einschränkend) für die spätere Berufstätigkeit. Grundsätzlich stehen erstmal über 200 sehr unterschiedliche mögliche Berufe zur Auswahl, deren Zahl sich im Prinzip ab Entscheidung, wo man den Bachelor macht, schon einschränken, dann weiter über die Schwerpunktsetzungen, Praktika, und schließlich den Master mit entsprechenden Schwerpunktsetzungen usw.

Von diesen über 200 heute in Frage komenden Berufen haben nur einige wenige etwas mit dem klinischen Bereich oder allgemein dem Bereich Gesundheit zu tun; Psychotherapeut ist nur EINER dieser möglichen Berufe. Seit den 1990er Jahre verloren und verlieren diese Berufe stark an Bedeutung, was in den 1970er und 80er Jahren noch völlig anders war.

Heute bieten neben universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen (mit ganz unterschiedlichen Themenbereichen, von der Luft- und Raumfahrtforschung über Entwicklung von Bedienungsoberflächen für verschiende Bereiche (Automobilindustrie, Steuerungsanlagen, Computer usw) über Bildungsforschung bis zur Neurowissenschaft) va die Privatwirtschaft (Personalwesen, Unternehmensberatung, Marktforschung) die besten Berufsaussichten. Gutacherliche Tätigkeiten (va Medizinisch-Psychologische Untersuchungen / Verkehrspsychologische Eignungsdiagnostik und familienrechtliche Gutachten) können sich lohnen, erfordern aber eine intensive Zusatzausbildung nach dem Master. Der klinische Bereich ist wie schon gesagt weiter stark rückläufig, wird dann va durch die Reform des Psychotherapeutengesetzes weiter an Möglichkeiten verlieren.

Psychiater haben Medizin studiert, sind Fachärzte (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) und decken das gesamte Spektrum der Prävention, Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen ab (Psychotherapie ist da nur EINE von vielen Behandlungsmöglichkeiten). Der Psychiater ist, freilich nach dem Hausarzt, die erste Anlaufadresse, wenn ein Verdacht auf eine psychische Erkrankung vorliegt. Er kann eine umfassende fachärztliche Diagnostik durchführen und beraten, ob überhaupt und wenn ja welche Behandlung oder welche Kombination von Behandlungen für den Patienten individuell sinnvoll sind.

Andere ärztliche Psychotherapeuten sind: Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, bei KIndern und Jugendlichen Facharzt für Kinder- und JUgendpsychiatrie und -psychotherapie, und außerdem kann jeder Facharzt, egal welcher Fachrichtung, eine Zusatzbezeichnung Psychotherapie erwerben.

Psychologische Psychotherapeuten (bzw. überhaupt nicht-ärztliche Psychotherapeuten, also auch KInder - und JUgendlichentherapeuten (meist Souialarbeiter/-pädagogen mit staatl. gereglter Zusatzausbildung und Approbation)) behandeln psychische Erkrankungen ausschließlich mittels Psychotherapie, sofern die Erkrankung in den Indikationskatalog für Psychotherapie fällt. Andere Behandlungsformen dürfen sie nicht anbieten. Sie haben auch keinerlei ärztliche Befungnisse (keine Atteste, keine Heilmittelverordnungen, keine Krankenhauseinweisungen, keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung/Krankschreibung, keine Überweisungen zu Vertragsärzten und anderes).

Psychologische Psychotherpeuten müssen nach dem Diplom oder Master eine staatl. geregelte Ausbildung (die selbst zu finanzieren ist) absolvieren und dann ein Staatsexamen ablegen. Nach dem bestandenen Staatsexamen kann bei der Approbationsbehörde eine Approbation als Psychotherapeut beantragt werden. Mit der Approbation kann dann der Eintrag mit der erworbenen Fachkunde (zB Verhaltenestherapie Einzeltherapie Erwachsene) ins Facharztregister beantragt werden. Danach ist ein Antrag bei der Kassenärztlichen Vereinigung auf eine Kassenzulassung möglich.

Künftig soll es Psychologen nicht mehr möglich sein, Psychotherapeut zu werden, da die Ausbildung in nicht-ärztlicher Psychotherapie bald durch einen eigenständigen Studiengang (in dem Teilgebiete der Psychologie nur noch Grundlagenfächer sein werden und in dem ansonsten eine stärkere Bindung an die Medizin bestehen soll) erfolgen soll. Der nicht-ärztliche Psyhotherapeut soll damit zu einem eigenständigen akademischen Heilberuf werden. Auch da dürfen Psychotherapeuten ausschließlich Psychotherapie anbieten.

Der Psychiater ist Arzt, dieser hat Medizin studiert und ein Psychologe ist in den meisten Fällen kein Arzt, dieser hat nur Psychologie studiert.

Der Psychologe spricht mit Dir, der Psy<chiater zückt den Rezeptblock. Frauen sollten VORHER selber aktiv werden und alle Ärzte bitten, fordern, auch kontrollieren, ob sie auch wirklich ihre Schilddrüse und Vitamin D-Mangelals Ursache für Depressionen 1. untersuchen, 2. mit den wissenschaftlich fundiertesten TSH-Normen (0,3-2,5). VIELE Frauen sind wegen unerkannter Schilddrüsenunterfunktion oder unterdosiertem Hashimoto früher oder später in der Psychiatrie (teile auch geschlossene) gelandet. Dort kann ihnen dann kaum bis gar nbicht geholfen werden, vdie Psychopharmaka oder Antodepressiva können die Erkrankung soigar verstärken. Auch hier wird der TSH gemessen (Pflicht!!!) aber auch mit veralteten TSH-Normen. Und leider troxen kranke Schilddrüse noch lange Zeit unauffällige TSH-Normen hin. Dass selbst sehr gute Ärzte, die wissen dass ein gesunder TSH gar um die 1,0 liegen muss..oft den Hashimoto erst Jahre später erkennen, wenn die Schilddrüse bereits vom EIGENEN iMMUNSYSTEM GEHÖRIG ANGEFRESSEN ist (verkleinert, inhomogen, echoarm im Ultraschall). Es ist füpr die Ärtzte fast gaR NICHT MÖGLICH DAS RICHTIG ZU MACHEN: Der Patient sollte sich der Tragweite eine kranken Schilddrüse BEWUSST sein. Man neigt dazu das zu ignorieren, bagatellisieren. unter den Tisch fallen zu lassen. Meine Trauzeugin ist sogar TROTZ Hashimoto Diagnose 15 Jahre lang vom Hausarzt zumi Psychiater und Psychologen geschickt worden, war jedes jahr für Monate auch statioär aufgenommen worden...erst der letzte Psychiater hat nach 125 Jahren es mit Lithium problieren wollen, was bei Hashimoto kontraindiziert ist...der fragte ganz genau nach, war geschockt dass man bei ihr seit 15 Jahren WEISS, dass sie Hashimoto hat und hat sie zurück zum HAUSARZT geschickt zwecks besserer Einstellung der Schilddrüse mit Thyroxin!!!! Sie war unter 75µg schnell manisch-depressiv geworden, hat ihre wissenschaftler udn Mangerkarriere sehr schnell an den Nagel hängen müssen und bekam bald Hartz IV und probeweise 1 EUR Jobs, denn immer mal wieder hoffte man dass sie jetzt endlich gesund werden würde..soviele Menschen haben sich so um sie bemüt...was gefehlt hat waren 50-765µg Thyroxin am Tag (mehr nicht!!!). Sie ist mit 42 frühverrentet geworden. Die beste Zeit ihres Lebens hat sie verloren, unzähliche Operationen udn Schgmerzmittel benötigt...was aber immer nur Symptomenbekämpfung war einer Ursache an die man erst nach 15 Jahren wieder gedacht hat.

Wenn du nicht auch 10-15 Jahre Ehrenrunden drehen möchtest in einem Fachbereich der dir evt gar nicht helfen kann, dann achte auf deine Schilddrüse.

Die Antworten sind kaum noch zu ertragen.

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@IngaClaus

Vielleicht liegt die Ursache in dir selber. Ich habe es nicht für Dich geschrieben, sondern für den Fragesteller. Aber offensichtlich ist deine Thyroxindosis auch noch suboptimal, oder lkeidest du eher an Progesteronmangel? Progesteron ist das Wohlfühlhormon der Frauen. Oder Vitamin D Mangel? Hast du das alles ausgeglichen, wird du ein ganz freundlicher, harmonischer, geduldiger und verständnisvoller Mensch (wieder?)werden.

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@lupin1981

Ah..du bist also nicht sleber betroffen. War wohl nur ne Frage zwecks Jobbeschreibung...trotzdem gut zu wissen dass die Schilddrüse der Mittler zwischen Psyche und Körper ist...und meist Ursache für psychische Erkrankungen.

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Psychiater dürfen mit Medikamenten arbeiten.

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