Psychiater - Therapie abbrechen..?

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15 Antworten

Liebe(r) Hraesvelger,

Sie schreiben fast durchgängig, dass Sie in psychiatrischer Behandlung sind. Ihrer Beschreibung entnehme ich aber, dass Sie vielmehr in psychotherapeutischer Behandlung sind. Verstehe ich das richtig?

Wenn dem so ist, dann empfehle ich Ihnen in jedem Fall, tatsächlich noch zu einem Psychiater zu gehen, um auch mit einer medikamentöse Behandlung zu beginnen. Mit dem Psychiater können Sie dann auch besprechen, ob Sie die Psychotherapie fortführen oder vielleicht eine andere Therapieform für Sie vorteilhafter wäre.

Viele Grüße und alles Gute

In einer seiner letzten Fragen schrieb er, dass er Antidepressiva nimmt, diese kann ein Physiotherapeut nicht verschreiben bzw. darf es meines Wissens nicht. Ich weiß es auch nur, weil ich mir seine bisherigen Fragen angesehen habe.

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@konstanze85

Ich nehme das Medikament nicht..Ich sollte es eigentlich nehmen, bzw es wurde mir verschrieben. Aber da ich grundsätzlich gegen Medikamente bin habe ich es letzten Endes doch abgelehnt.

Entschuldigt, falls ich mich da verwechselt hatte. Ich kenne mich da nicht so gut aus. Auf der Webseite steht zumindestens : "Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie"

Es ist eine größere Praxis mit mehreren Therapeuten und Pädagogen.

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@Hraesvelger

Kein Problem, ist auch nicht so einfach auseinanderzuhalten ;) In diesem Fall handelt es sich dann wohl um eine sog. ärztliche Psychotherapeutin.

Meinen Sie aber nicht, dass Sie es sich doch nochmal überlegen sollten mit einem Medikament? Sie berichten von Angst, Depressionen, einer psychotischen Symptomatik und SVV - das alles bereitet ganz schön viel Stress und kostet Sie viel Kraft - Kraft, die Sie jetzt gut gebrauchen könnten, um sich auf die Therapie einlassen zu können oder sich einen neuen Therapieplatz zu suchen... Ein Medikament könnte ihnen dabei eine gute Hilfe sein und ihnen sozusagen wieder "auf die Beine" helfen.

Überlegen Sie es sich nochmal. Einige Antidepressiva können sowohl bei Depressionen, wie auch bei Angststörungen eingesetzt werden. Lassen Sie sich wenigstens mal von einem Arzt beraten!

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Meine erste Frage an dich,wie lange machst du schon die Therapie? Warum nimmst du nicht die Medikamente die dein Arzt dir verschrieben hat? Ich habe 4 Jahre eine Therapie gemacht und hatte am Anfang auch Zweifel ob es was bringt,aber im laufe der Zeit habe ich erkannt wie wichtig meine Psychologin für mich ist.Habe zusätzlich noch einen Psycharter der mich mit Medikamenten versorgt,die ich regelmäßig nehme ( habe das am Anfang auch nicht gemacht und keinen Erfolg gespürt)Jetzt geht es mir gut und meine Angst-Panik-Attacken habe ich gut im Griff. Du solltest auf jeden Fall dies alles mit deinem Therapeuten besprechen,auch die Skepsis über den Sinn der Therapie. Möchte dich ermutigen weiter zumachen und wünsche dir einen baldigen Erfolg, liebe Grüße und alles Gute,mojave

Nun, vielleicht ist Deine Sicht der Therapie nur ein Spiegel Deiner Erkrankung?

Therapien abzubrechen, wenn es unangenehm wird, macht nie Sinn - weil dann nämlich die eigentlich wichtigen Fragen anstehen ...

Besprich doch Deine Sicht der Therapie mit dem Therapeuten - vielleicht gewinnt Ihr beide neue Sichtweisen

Hallo,

hast du bei deinem Therapeuten (ich nehme an, dass du eher ein Therapeut und kein Psychiater meinst, da der Psychiater nicht für Gespräche da ist, sondern um die Medikation festzulegen)angesprochen, dass du über bestimmte Dinge nicht reden möchtest? Fühlst du dich generell verstanden? Nimmst du Medikamente? Mir haben Medikamente meistens besser geholfen, als die Therapie an sich, da es mir auch schwer fällt mich anderen Menschen zu öffnen. Und insgesamt ist es nunmal leider so, dass der Erfolg einer Therapie von sehr verschiedenen Dingen abhängt und wenn nicht alles stimmt oft nutzlos ist, soweit zumindest meine Erfahrung. Wenn du das Gefühl hast, du kommst dort nicht weiter, musst du dir überlegen, ob du erstmal mit den Symptomen leben möchtest und deine Ruhe haben möchtest, bis du vielleicht bereiter bist daran zu arbeiten, oder ob nur dein Therapeut nicht der Richtige für dich ist und du versuchst jemanden zu finden, der besser zu dir passt.

Psychiater sind nur für Untersuchungen und Medikamente da.Für Gespräche sind Psychologen und Tagesklinik da.Meine Psychiatrie macht nie Gespräche und ist sehr streng.Du müsstest dir extra noch einen Psychologen suchen.

alsoo..ich bin in der gleichen situation leider bin ich 16 und kann nicht abbrechen...ich finde es sinnlos, denn was bringen gespräche wenn man einfach nicht mehr kann??:( ich weiß nicht was ich dazu sagen soll, da ich selber depressionen und suizidgedanken habe weiß ich dass man selber anders denkt aber sobal du suizidal gefährdet bist musst du hife kriegen und wenn du keine therapie machst wer merkt es?? und wer kriegt es mit?? du musst auf jeden fall immer bescheid sagen wenn du über etwas nicht reden willst...gute therapeuten verstehen dass aber leider gibt es nur wenige gute..

Na...... vielleicht könnte es auch sein das du wegen deinen Depressionen mühe hast auf die Therapie einzugehen. Ich kenn das.....bin selbst psychisch krank. Ich würde eine Psychotherapie machen auf einer Therapiestation mit Medammenten unterstützung. Aber wenn du natürlich nicht bereit bist deine Therapie zu machen bringt es auch nichts. Dann lieber warten und wenigstens mit Medikammenten unterstützen lassen bis du zur therapie bereit bist. Ich war schon in x-mal in der Psychiatrie, aber die Psychotherapie auf der Borderleinestation mit noch anderen schwerpunkten hat mir geholfen.

Es gibt sicher eine Chance. Ich denke, dass sie beim falschen Arzt sind. Ich habe schon Erfahrungen gemacht, die aber auch alle schlecht waren. Viel reden, mit Freunden und viel darüber lesen haben mir geholfen. Alles Gute!

Das Problem mit Psychatern und/oder Psychologen ist, dass es doch sehr auf die "Chemie" ankommt. So begnadet einer auch sein mag, dir hilft er vielleicht nicht weiter, weil ihr nicht auf derselben Wellenlänge seid. Wenn du dich bei deinem Therapeuten unwohl fühlst, solltest du auf jeden Fall über einen Wechsel nachdenken. Wie gut deine Heilungschancen stehen, kann wohl keiner hier sagen, weil wir deinen "Fall" nicht kennen. M. E. nach ist allerdings niemand ein hoffnungsloser Fall, und ich würde auf jeden Fall einen Wechseln probieren. Gute Besserung!

Das kenn ich zu gut ich denk auch nach abzubrechen meine Freunde verstehn nichts mein freund nicht ich finde mich dort nicht verstnden den die redet ach such dir was anderes u so was aber mehr redet di h nicht die gibt mir ja auch noch die schuld u das ist vol der scheise.

"da ich dort über Dinge reden soll, über die ich eigentlich nicht reden möchte" sprich über diese dinge.

wenn er nicht kann, möchte... kann ihn keiner zwingen, er muss es wollen.. ist nicht einfach

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@konstanze85

Genau da liegt der Punkt.. Ich schrieb es ja schon, es wirkt sich einfach negativ auf mich aus, über diese Dinge zu reden. Und es würde keinen Sinn machen, etwas zu tuen, oder zu sagen was bei mir nur negative Effekte auslöst..

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@Hraesvelger

ich denke, jeder, der schon einmal eine therapie gemacht hat, kann dir mit sicherheit sagen, dass es bei den therapiestunden auch welche gibt, nach denen du dich hundsmiserabel, noch elender als jemals zuvor, fühlst und dich fragst, wo darin der sinn ist. der punkt ist aber, es ist normal und gehört zum therapieerfolg dazu. wenn du erwartest, nach jeder stunde frohgelaunt die praxis zu verlassen, hast du ein falsches bild. aber ob du darüber redest oder nicht, ist natürlich dir überlassen, aber die konsequenzen musst du dann auch tragen, auch wenn es hart klingt.

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@konstanze85

Natürlich habe ich es mir nicht so vorgestellt, dass auf Anhieb alle Probleme und Sorgen verschwinden werden. Aber ich sehe überhaupt keine Veränderung, wenn überhaupt - dann nur zum Negativen. Ich verstehe schon was du meinst, und du magst da zwar auch recht haben. Aber irgendwie bin ich nicht in der Lage dazu, mit Leuten über Dinge zu reden, die mich wirklich belasten. Meist beschreibe ich alles nur ziemlich oberflächlich,wenn ich bei der Therapie bin..

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@Hraesvelger

das ist auch dein gutes recht, aber wie gesagt, dann kann dir auch der therapeut nicht helfen. da muss man abwägen.

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Eine laufende Therapie abzubrechen, kann fahrlässig sein.

Du musst Dir vorstellen, Du räumst mit Hilfe des Therapeuten einen völlig zugemüllten Schrank aus und begutachtest den Inhalt. Am Ende soll alles wieder hineingestellt werden -- und Du entscheidest, an welche Stelle es kommt.

Das ist anstrengend, ermüdend und manchmal langweilig. Wenn Du aber mittendrin aufhörst, bleibst eine großen Haufen liegen und Du findest keinen Anfang und kein Ende.

was für ne Art Therapie hattest Du?!? Tiefenpsychologie??

Viell solltest mal eine Verhaltenstherapie wählen.. auch kommts drauf an in welchen Abständen Du Termine hast..

Es gibt auf Amazon Bücher, Angst verstehen und überwinden, hol Dir die mal, kann ich echt empfehlen...

Es ist denk ich doch angebracht, das Du herausfindest woher Deine Angst kommt... diese Angst kann sich unbehandelt immer weiter ausweiten... Aber, Du willst nicht reden?!? Das ist ein mega Problem... Psychosomatische Klinik, ist keine Klapse, red da mal mit Deinem Doc drüber... lass Dich überweisen... viell hast Du viel Probleme im Alltag, die Dir Angst machen..

Aber, Bitte brech die Therapie nicht ab, musst Dich schon mit Deiner Angst auseinander setzen, so hart es kling.. Viel Glück

Wende Dich bitte an den Bundesverband der Psychiatrie-Erfahrenen (googeln). Die werden Dir weiter helfen.

Nicht abbrechen, man sollte immer positiv denken, du wirst bestimmt "geheilt"

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