Psyche nach Todesfall... Normal oder zum Arzt?

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5 Antworten

Mein Beileid! 

Die Symptome, die du beschreibst, sind normal. Meine Mutter starb 2007, ganz plötzlich, durch kurze aber schwere Krankheit. Wie dir, erging es mir ähnlich. Sie war nicht nur meine Mutter, sondern auch irgendwie meine beste Freundin. Plötzlich war sie weg.

Ich fing an, Selbstgespräche zu führen. Irgendwie war ich ihr so, noch nahe. Albträume habe ich heute noch. Nicht mehr so, wie vor 9 Jahren, aber immer wieder träume ich von dem Moment, wo sie einschläft. Ich wache dann immer schweißgebadet auf. 

Auch eine leichte Art der Paranoia war mal der Fall. Ich sah Sachen, die nicht da waren, und hörte auch Geräusche, die nicht existiert haben. Doch das legte sich, nach und nach. 

Ich kam für 6 Wochen zu einer psychosomatischen Kur, wo man mir erklärte, dass die ganzen Sachen, kurz danach, völlig normal sind. Man gab mir den Rat, mich abzulenken. Also fing ich an, meine Gedanken aufzuschreiben. In 9 Jahren, sind rund 2000 DIN A 4 Seiten zusammengekommen. Und ich schreibe immer noch regelmäßig. Das hilft mir, alles zu verarbeiten. 

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Kommentar von defqon147
03.08.2016, 01:35

Vielen dank für deine Antwort.

Das mit den Geräuschen habe ich auch schiebe gerade wieder richtig paranoia in meiner wohnung. Ich fühle mich so alleine und zurückgelassen... er war mein vorbild wenn er einfach so stirbt habe ich genügend grund angst zu haben... ich weiss nicht wie ich das durchstehen soll... 

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Hallo!
Zunächst mein Beileid - es ist schlimm, einen geliebten Menschen zu verlieren.
Klar sind die Dinge die beschreibst psychisch. Bitte Google mal nach Trauer bzw Phasen der Trauer. Ich bin sicher das hilft dir.
Alles Gute!

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Hallo

du kannst es auch mal mit einer Trauergruppe versuchen. Die gibt es in ganz vielen Städten. Auch bieten die Krankenhäuser oder soziale Dienste dies oft an.

Herzliches Beileid.

LG

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es ist glaube normal wenn man in den ersten monaten durchdreht wenn ein wichtiger mensch gestorben ist.. mein beileid

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Der Tod deines Bruders liegt erst 3 Wochen zurück. Du bist noch immer in einer Phase der Trauer. Da sein Tod dich völlig unerwartet getroffen hat, brauchst du noch eine ganze Weile um das Unfassbare zu begreifen.

All die Dinge die du hier beschreibst hängen damit zusammen und werden nach und nach zurück gehen. Man sprach früher immer von einem Trauerjahr. Oftmals dauert dieser Prozeß sogar noch deutlich länger.

Da es dir aber so schlecht geht, sprich mit deinem Hausarzt. Der kann dir vielleicht etwas verschreiben, damit du ruhiger schlafen kannst.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die noch kommende Zeit und wünsche dir nur das Allerbeste.

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Kommentar von defqon147
01.08.2016, 19:03

Danke vielmals für die Antwort. Also denkst du ich soll zum arzt gehen wegen der Psyche oder nur wegen dem schlafen? Den Schlafen kann ich gut und habe gute eigenmedikation, baller mich nicht gerne mit Pharma zeugs zu. ansonsten danke für die wünsche

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