Psychatrie gegen ärztlichen Rat verlassen?

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6 Antworten

In der Klinik ging´s dir eigentlich gut, aber du hast dich nicht ernst genug genommen gefühlt. Jetzt bist du zuhause, und es geht dir immer schlechter.

Ich würde dir raten, zurückzugehen und nicht alles immer gleich persönlich zu nehmen! Entschuldige dich, dass du "abgebrochen" hast und versuche, dich dieses Mal wirklich auf die Behandlung einzulassen.

Der Heilungsprozess bei psychischen Krankheiten beginnt meist nicht mit tiefschürfenden Gesprächen, sondern damit, den "Ist-Zustand" zu akzeptieren und vernünftig damit umzugehen...

Viele Patienten sind am Anfang sowieso nicht in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen und müssen erst mal wieder lernen, den Alltag zu meistern.

Dazu gehören aber auch Ungeduld, Frust und Langeweile. Das Gefühl, ungerecht behandelt oder nicht verstanden zu werden. Viele Psychiatriepatienten vergessen ganz gerne, dass auch gesunde Menschen nicht rund um die Uhr glücklich und zufrieden sind...

"Endlich wieder normal leben" ist eine leere Phrase - überleg dir genau, was du erreichen willst. Und dann such dir Hilfe dabei. Ich glaube zwar nicht, dass du "nur" mit Freunden, Familie, Selbsthilfegruppen oder positivem Denken weiterkommst - aber wenn du es erst mal so versuchen möchtest, tu es!

Sei nur ehrlich zu dir selbst: bevor du dich das nächste Mal selbst verletzt oder gar "Schlimmeres" versuchst - ruf den Krankenwagen!

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falls noch nicht versucht, würde ich es mit einem guten psychologen oder therapeutin versuchen. die nehmen sich definitiv zeit für sie. das langfristige ziel sollte aber nicht sein, dass da jemand ist, der sich den ganzen tag für sie interessiert, sondern dass sie ihre bisherigen denkmuster verstehen lernen und verändern können. das kann vielleicht mit einer guten verhaltenstherapie erreicht werden und gegebenenfalls begleitenden maßnahmen, z.b. einem guten alltagsbegleiter/sozialarbeiter. ich finde es unmöglich dass sie mit ihrem problem gerade allein vor dem pc sitzen müssen. ich wünsche ihnen alles gute! holen sie sich hilfe und auf jeden fall ne 2te meinung ein.

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Ich würde dir zu einer anderen Klinik raten, wenn du alleine mit deinen Problemen nicht klar kommst. Andere Möglichkeiten sehe ich nicht. Eventuell könntest du, falls die Warteliste nicht so lange ist, dich bei einem Psychologen anmelden, bis du einen neuen, festen Klinikplatz gefunden hast.

Viel Erfolg!

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Vergiss den  "ärztlichen Rat", der oftmals mit der Zahl der freien Betten zusammenhängt. Die Klinik hat sich als unqualifiziert herausgestellt. Besprich dies mit deinem Hausarzt und versuche einen Neustart in einer anderen Klinik.

In welchem Bundesland wohnst du?

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Kommentar von lunacookii
30.07.2016, 19:51

bayern

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Kommt drauf an weswegen man Depressionen hat um es zu ändern.

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In eine andere Klinik.

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