Psychiatrie?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Zunächst mal kannst du die Einrichtung jederzeit verlassen, es sei denn, deine Unterbringung wurde richterlich angeordnet.

Ratsam ist das aber nicht, denn wenn man eine Therapie zu früh abbricht, kann es sein, das diese dadurch keinerlei Wirkung erzielt.

Aus eigener Erfahrung kenne ich das auch.....20 Personen, 19 verschiedene Fälle und eine " Hilft - bei - allem " - Therapie.

So erging es mir insgesamt drei Mal...drei verschiedene Kliniken und immer die gleiche Mühle......

Leider hinkt Deutschland da anderen Ländern weit hinterher, auch weil die Kliniken deutlich überbelegt und überfordert sind.

Daher folgender Tipp :

Spreche mit deinen Therapeuten darüber, der Stationsleitung und frage, wie sie deine Fortschritte beurteilen.

Dazu fragen, wann du aus deren Sicht die Therapie verlassen kannst.

Das ist nämlich ehrlich und du bekommst auch die gewünschten Antworten.

Ich habe es so gemacht und konnte die Therapie mit Zustimmung der behandelnden Ärzte dann nach 4 Wochen anstatt nach 8 Wochen verlassen.

Aber....ehrlich gesagt...fühlte ich mich nach der Entlassung garnicht wohl und bin mir auch heute nicht sicher, ob das so richtig war.

Gruß,

fraschi

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eine eigene Entlassung dürfte jederzeit möglich sein, wenn auch

mit gewissen Bedenken und entsprechendem Entlassungsbericht.

Denk auch daran, ob das wirklich Sinn macht. Solche stationären Klinik-Aufenthalte kosten eine Menge Geld und beim nächsten Mal könnte sich die Krankenkasse genau überlegen, ob sie dir nochmal entsprechend hilft. Lass doch erstmal alles auf Dich einwirken und versuche Dich hier

und da langsam auch in den Gruppengesprächen mehr mit einzubringen.

Meistens merkt man erst nachher, dass es evtl. doch hilfreich ist und man

entsprechendes nützliches Feedback auch von Mitbetroffenen bekommt.

Von nichts kommt leider nichts, auch wenn es anfangs noch hier und da sehr schwierig oder zu kompliziert oder sogar "nichtsbringend" erscheint.

Ich spreche aus großer Erfahrung, habe schon 6 Klinikaufenthalte und etliche Einzeltherapien hinter mir. Habe daraus für mich viele helfende Erkenntnisse gezogen, die für mich positiv richtungweisend waren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hi Steffixx3,

ich würde deine Problemlage mal bei deinem therapeuten oder aber auch bei dem anderen Personal (Pflegerkräfte, Erzieher/innen,...) ansprechen. Gemeinsam mit ihnen lässt sich sicherlich ein Weg finden, der für dich hilfreicher sit, als einfach so hauruck die Klinik zu verlassen.

Denn wenn du das tust, kann es möglicherweise bei der Krankenkasse schwierig werden, wenn du eine andere Maßname in dieser Richtung beantragst.

Sprich mit dem Personal, erkläre ihnen dein Problem!

Viel Erfolg und gute Besserung

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Klar kannst du das bei einer offenen Psychiatrie. Vorher würde ich allerdings deine Kritik und Bedenken mal mit der Stationsleitung besprechen, vielleicht finden die ja mit dir zusammen eine Lösung - du weisst ja probieren geht über studieren. Zeichnet sich da nix in deinem Sinne ab, dann geh natürlich.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo

Ich war auch schon ein paar mal in der Klinik und finde das Bastel und die Ergo total beschissen.Auch kann ich nur mit Psychologinnen reden mit Männer nicht.

Einzelgespräche kosten Zeit und Zeit ist Geld,das ist heute überall das Problem aber das für Banken,Asyl und Kriege ist genug da aber das ist ein anderes Thema.

Auf jeden Fall kannst du jederzeit die Klinik verlassen die Türen sind stehts offen das du gehen kannst.Meine Meinung ist Depressionen gibt es nicht sondern jeder Mensch will geliebt werden und die meisten die Depressionen haben werden nicht geliebt oder heben jemanden den sie lieben.

Ich wünsche Dir das du jemanden findest der dich liebt dann hast du bestimmt auch keine Depression mehr.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du freiwillig dort bist und 18 bist kannst du dich entlassen aber ich würde mir den Therapeuten oder dem pflege Personal darüber sprechen was du denkst wichtig für dich zu sein und wenn es Gespräche alleine sind dann haben sie auch irgentwie dafür zu sorgen . Wenn es mir schlecht ging war oh jeden Tag bei meiner Therapeuten oder habe mit dem Pflegepersonal gesprochen .

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du kannst eigentlich immer gehen.

Die Frage ist nur, ob das wirklich das richtige ist.

Es ist ziemlich typisch, dass viele Patienten am Anfang denken, dass die Therapien eigentlich nichts bringen. Das braucht seine Zeit.

Ich habe eine Weile in den Gruppentherapien nie etwas gesagt. Da war ich viel zu verstört zu.
Ich hatte da so viele Probleme die dafür sorgten, dass es nicht ging. Dennoch habe ich eine Menge aus diesen Therapien mitgenommen. Das selbe gilt für das Basteln. Da habe ich am Anfang auch kaum etwas gemacht und war vollkommen genervt und wollte wieder gehen.

Das ist auch völlig normal. Viele Patienten brauchen ein paar Wochen bis sie merken, dass die Therapie etwas bringt.

Also würde ich dir raten den Aufenthalt nicht frühzeitig abzubrechen, sondern dir selbst noch Zeit zu schenken.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hast du dich selbst einweisen lassen, also auf freiwilligen Basis? Ich denke, in diesem Fall kannst du dich entlassen lassen.
Aber vielleicht solltest du vorher über deine Bedenken und Probleme mit deinen behandelnden - Wortfindungsprobleme - Arzt sprechen.
Wenn wirklich Einzelgespräche erst in 3 Wochen möglich sind.. ich denke drei Wochen lang die Zeit tot zu schlagen oder mit Dingen zu verbringen an die man weder glaubt noch gern macht, ist mehr als Kontraproduktiv in deiner Lage. 

Sprich, wenn man meint das eine stationäre Behandlung unumgänglich sei, hast du erstes das Recht auf eine Zweitmeinung und zweitens - ok- aber nicht in dieser Abstell-Gleis-Einrichtung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?