Prüfungsangst! Abstellen aber wie?

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5 Antworten

Ist es die Furcht vor den Reaktionen anderen, die Dir Schweißtropfen auf die Stirn treibt, der Erwartungsdruck der Umwelt? Machst Du Dir Gedanken, was wohl die zu Hause oder bei der Arbeit sagen, wenn Du durchfällst?. Aufregung in Maßen hat biologisch einen Sinn: Sie warnt uns vor möglichen Gefahren und steigern die Aufmerksamkeit. Wer vor einer Arbeit oder Prüfung aufgeregt ist, setzt Hormone frei, die das Leistungsvermögen steigern.

Auch wenn es sich banal anhört: gute Vorbereitung ist das beste Mittel gegen Prüfungsangst. Bei der Prüfungsvorbereitung sollte frühzeitig begonnen werden, gute Planung und Organisation ist wichtig, um Termindruck und Stress zu vermeiden.

Denke an die Prüfung, aber stelle dir vor, alles klappt reibungslos Mache dir immer wieder genau diese Situation bewusst und versuche, dich in diese hineinzudenken. Versuche, an Erfolge zu denken, die du bisher gehabt hast. Sicherlich wird es Situationen – vielleicht sogar Prüfungen – gegeben haben, in denen du eine gute Figur gemacht hast. Versuche, dich in diese Situationen zurückzuversetzen. Oft hilft es, wenn du dir klar machst, dass nicht der Erfolg deines ganzen restlichen Lebens von dieser einen Prüfungssituation abhängt. Von Prüfungsangst Betroffene bewerten die Prüfung oft über, überschätzen die negativen Auswirkungen und verstärken so völlig grundlos den Druck, unter dem sie stehen. Mache dir vielmehr klar, dass auch eine schlechte Prüfung nicht das Ende der Welt bedeutet.

In der Prüfungssituation kann man die Symptome der Prüfungsangst bekämpfen, indem man richtige atmet („Langsame Bauchatmung“). Die muss natürlich vorher geübt werden:

Du legt deine flache Hand ca. 2 cm unterhalb des Bauchnabels auf den Bauch. Atme tief und langsam ein und versuche dir vorzustellen, wie der Atem zur Hand strömt und diese langsam hochhebt. Dann stelle dir vor, wie der Atem den Weg über die Brust zurück zur Nase nimmt und schließlich nach außen strömt. Die Hand sinkt wieder herunter. Wenn du diese Übung mehrmals wiederholst, kannst du feststellen, dass du ruhiger wirst.

Versuch es mal mit Meditation vor der Prüfung oder mach kurz vorher so viel Sport das du körperlich nicht mehr in der Lage bist dir Sorgen zu machen. Habe zwei Freundinnen die auch unter Prüfungsangst leiden und bei ihnen klappt das anscheinend ganz gut.

meditation wurde mir sowieso scon mal empholen weil ich so ein aufgedrehtes huhn bin sollte ich mal versuchen

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alte frage und antwort:

Was tun bei Prüfungsangst? anonym

beantwortet von Patron am 17. Juli 2007 18:37 2x Thumb_up

die homöopathie hat hier viel anzubieten. der folgende text kam vor wenigen tagen in der ärzte-zeitung:

Bei Prüfungsangst, Schulangst und Lampenfieber ist etwa Argentum nitricum D12, zweimal täglich fünf Globuli, das Mittel der Wahl, wenn die Kinder (gilt aber auch für erwachsene!) ängstlich, fahrig, nervös und regelrecht krank vor Angst sind sowie Bauchschmerzen undDurchfall haben. Diese Kinder sind schon am Abend vor einer Prüfung sehr aufgeregt. Deshalb wird empfohlen, mit der Therapie schon drei Tage vor einer Prüfung zu beginnen. Gelsemium D12, ebenfalls zweimal täglich fünf Globuli, hilft Kindern, die vor Angst schwach, zittrig, benommen und wie gelähmt sind. Typisch sind Blackout und Diarrhoe während einer Prüfung. Auch danach können Durchfälle auftreten. Ältere Kinder klagen über Kopfschmerzen. Kinder, die starkes Herzklopfen, einen schnellen Puls sowie rote Flecken im Gesicht haben und einen Blackout bekommen,sollten Strophanthus erhalten. Spezialisten empfehlen unterschiedliche Potenzen, von D4 bis D12. In akuten Fällen ist die Dosierung dreimal täglich fünf Globuli. Kinder, die Stimmungsschwankungen haben und nicht angeschaut werden wollen, schnell beleidigt sind und den Kontakt vermeiden, hilft Antimonium crudum D12, zweimal täglich fünf Globuli. Diese Kinder neigen dazu, sich zu überessen und haben oft Hautprobleme wie schmerzhafte Schrunden oder Warzen. Kindern und Jugendlichen, die vor allem beim anderen Geschlecht zurückhaltend sind, weinen, wenn Fremde sie nur anschauen, und außerdem sehr infektanfällig sind, nützt Pulsatilla D12, zweimal täglich fünf Globuli. Bei akutem Schock, vor allem bei einem unerwarteten Todesfall, ist eine Einmaldosis von Aconitum C30 angezeigt. Kindern, die über den Verlust eines geliebten Wesens oder Gegenstands nicht hinwegkommen, die Heimweh haben, viel seufzen, weinen und launisch sind, hilft Ignatia D12, zweimal täglich fünf Globuli. Bei lang anhaltendem Kummer, wenn die Kinder in sich gekehrt sind und allein sein wollen, ist Natrium chloratum D12 angezeigt, ebenfalls zweimal täglich fünf Globuli.

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zusätzlich ist ein ganz wichtiger tipp gegen prüfungsängste: bachblüten-notfalltropfen, stündlich 4 tropfen auf die zunge, am tag vorher und am prüfungstag nach dem aufstehen beginnen.

Angst erhöht die Aufmerksamkeit. Und je aufmerksamer du in der Prüfung bist um so größer der Erfolg, weil die Warscheinlichkeit auf Fehler sinkt. Der Prüfer ist auch nur ein Mensch und jeder Prüfling ist aufgeregt. Und wegen einem abgesoffenen Wagen ist noch keiner durchgefallen.

Wenn du dich gut vorbereitet hast, versuche nicht daran zu denken. Lenk dich ab und wenn es soweit ist, tief durchatmen und loslegen. Dann wird das schon.

Genau so ist es. Vertraue auf dein können bzw. erlerntes.Wenn du aber nix bzw nicht viel gelernt hast kann ich dir auch nicht weiter helfen

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das nehm ich mir ja auch vor aber ich doofe kuh bin eine von denen die erst das richtige ankreuzt und es sich dann nochmal anders überlegt obwohl ich weiss das der 1. impuls eigentlich immer der beste ist (und so versau ich mir vieles auch im normalen leben)

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@pam0815

Da must du lernen, diesen Impuls zu ignorieren, etwas bereits angekreuztes zu korrigieren. Sag es dir selbst, wenn du merkst, dass dieser Drang kommt, dass du das nicht machen sollst. Den eigenen inneren Schweinehund besiegen.

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@Katzentatze

das versuch ich ja aber die impulse einer frau sind nich zu verachten :-)

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@pam0815

Also wenn man auf einen Impuls angewiesen ist, dann hat man sich den Lernstoff einfach nicht genügend eingeprägt, und dem lässt sich abhelfen: Früh genug mit dem Lernen beginnen, regelmäßig wenig statt unregelmäßig viel pauken und den Lernstoff "praktizieren" (sich Abhören lassen, mit anderen darüber reden).

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@pam0815

pam, genau deshalb schaffen Frauen solche Dinge meist besser, auch wenn sie vorher unsicher sind.

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@maganz

ich bin nicht auf meinen impuls angewiesen sondern er schaltet sich immer ien wenn ich ihn nich gebrauchen kann oder wenn ich etwas besonders gut machen möchte

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