Prueft jeder Arbeitgeber, ob die Zeugnisse nicht fake sind?

8 Antworten

Das kommt ganz auf den Arbeitgeber an und wie glaubhaft dein Zeugnis ist. In der Regel überprüfen sie das nicht, außer du bewirbst dich für einen sehr wichtigen und/oder gut bezahlten Job.

Oder, wenn du ihnen ein super Zeugnis vorlegst, aber keine der Qualifikationen aufweist.

Dann kann es natürlich sein, dass die Arbeitgeber noch einmal einen genauen Blick auf dein Zeugnis werfen.

Arglistige oder bewusste Täuschung nennt man das. Es kommt dann darauf an was du fakst. Es kann betrug sein, Urkundenfälschung. Wenn dir daraufhin Fehler im Arbeitsleben geschehen kann der Arbeitgeber dich privat haftbar machen für den schaden (Beispiel du gibst vor Statiker zu sein) und deine Haftpflicht zählt nicht bei Vorsatz/Bewusstheit. Ich hab auch schon meine Bewerbungen etwas frisiert, wie vermarkten uns so wie wir denken an besten anzukommen und gemàss dem Weltbild was die Eltern vorlebten

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Es kommt darauf an, wie wichtig der Abschluss für die Arbeit ist. Wenn die Urkunde aufgehängt werden soll oder der Titel auf den Unterlagen erscheinen soll, dann kann es durchaus sein, dass eine Überprüfung stattfindet. Will sich ja keiner blamieren.

Spätestens wenn man schlecht im Job ist oder dumme bzw. falsche Antworten oder Aktionen abliefert, wird das auf jeden Fall nachgeholt.

Ich spreche sehr gut franzôsich , ein Abschluss als staatlich anerkannter Übersetzer hab ich nicht. Würde ich das Diplom faken würde es kaum bis gar nicht auffallen. Es gibt auch Zeugnisse Urkunden die sind einfach nur gekauft und haben kein Inhalt. Ein ehemaliger Arbeitgeber hatte eine Urkunde an der Wand zertifiziertes mitarbeiterfreundliches Unternehmen und brach nach ein paar Monaten eine Urlaubsvereinbarungsregel. Eine fast food Kette wurde auf Hygiene und Leistungsstandards geprüft und bekam da vorher den Termin mitgeteilt sodass am Tag der Prüfung geschauspielt wurde und alles Blitze blank war, gestellte Scheisse. Das Zertifikat soll ja keine Momentaufnahme sondern Dauerzustand sein. Viel lüg und betrug in der Welt (unechtheit)

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Der Uni Abschluss interessiert niemanden, sondern nur Arbeitszeugnisse und Referenzen. Es fällt aber ziemlich schnell auf, wenn du den Stoff nicht beherrschst. Zudem trifft man immer im Berufsleben jemanden, der auf der gleichen Uni war, Profs kennt oder irgendwie damit zu tun hat. Dann wird es richtig peinlich. Bei hoch qualifizierten prüfen wir teilweise aber die Fächer des Studiums und deren Inhalte zum Stellenabgleich.

Das sowas extrem strafbar ist und die den unrechtmäßig erhaltenen Lohn dann zurückzahlen müsstest, lassen wir mal außen vor.

Ich würde gerne Mal in verschiedenen betrieben in der Personalabteilung Mäuschen spielen wie das mit den Arbeitszeugnissen wirklich läuft ob da nicht doch beim exarbeitgeber rumtelwfoniert wird...Referenzen sind tatsächlich Gold wert da die Gesamtgesellschaft auf Sozialvertrauen beruht

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Früher war das eher möglich. Heutzutage schwerer wegen Datenschutzgesetzen. Es kommt auch drauf an um welchen Abschluss, welchen Job es sich handelt und wie der Abschluss frisiert worden ist.

Ist es beispielsweise in einem wirtschaftlichen Bereich, sprich wo keine Menschenleben abhängen, ist es nicht so schlimm als jetzt einen Job als Arzt, Pilot oder Ingenieur beispielsweise.

Dann kommt es auch drauf an ob den Abschluss auch real bestanden hatte und nur die Noten und Fehlzeiten ein wenig frisiert oder ob man einen nicht bestandenen bzw. nicht vorhandenen Abschluss zu einem Fake-Abschluss macht.

Außerdem kommt es auch auf die Wertigkeit des Berufs an. Bei einem unterbezahlten Job als Verkäufer fragt keiner nach ob die Ausbildung echt ist oder nicht, solange du im Job keine gravierenden Fehler machst.

Bei einem hohen Posten als Politiker sieht das wieder anders aus. Da gibt es auch viele Neider und Feinde, die dich weg haben wollen. Jüngstes Beispiel ist Frau Aschbacher in Österreich vor kurzem gewesen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Die lieben Datenschutzgesetze... Es ist so gut wie unmöglich zu belegen, dass wer sich illegal informiert hat, dann gilt noch die unsxhuldsvermutung

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Inzwischen wird das tatsächlich häufiger gemacht, ist aber nicht so einfach, wegen Datenschutz

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