Prozessor aus biologischem Material für die Nachbildung eines künstlichen Gehirns (KI - Künstliche Intelligenz)?

4 Antworten

Bestimmt. Obwohl es wohl noch lange dauern wird. Das größte Problem ist es, denn Computern Gefühle beizubringen. Aber die Forschungen sind da ja schon ziemlich fortgeschritten. Man hat vor 20 Jahren auch nie gedacht, dass Computer Objekte erkennen und einordnen können. Doch jetzt ist es möglich. Auch wenn es da noch Fehler gibt.

Es gibt ja auch schon eine Nachbildung des menschlichen Organismus, welches Tierversuche in Zukunft ersetzen soll, dass wohl nicht mehr allzu lange braucht um einsatzbereit zu sein.

Man hat vor 20 Jahren auch nie gedacht, dass Computer Objekte erkennen und einordnen können.

Wenn du dich da mal nicht täuschst. Das rechnergestütze optische Erkennen geometrischer Formen beispielsweise in der industriellen Fertigung durch Maschinen ist Standard seit den frühen Siebziegern.

Software zur Gesichtserkennung durch zweidimensionale geometrische Vermessung existiert seit Ende der Achtziger.

Die zugrundeliegenden Konzepte sind Jahrzehnte älter - ich schätze mal, die ersten Gedanken dazu werden Fachleute des Militärs gehabt haben, als sie sich die ersten Hangars voller überschwerer Röhrencomputer vorstellten.

Das größte Problem ist es, denn Computern Gefühle beizubringen. Aber die Forschungen sind da ja schon ziemlich fortgeschritten.

Wir haben nicht einmal eine belastbare Theorie dafür.

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Ich verstehe nicht ganz, wo der Unterschied zwischen einer Nachbildung aus biologischen Material und einem Original aus biologischem Material sein soll.

Man kann zwar die Arbeitsweise von Nervenzellen schlecht mit der von Transistoren vergleichen, aber mal eine Überlegung anstellen:

Nervenzellen erzeugen max. zig bis vielleicht hunderte Aktionspotentiale pro Sekunde, vielleicht 100 im Schnitt. Prozessoren sind, wenn nicht jetzt, dann bald, bei Taktraten von 100 GHz. Warum sollte man also die Arbeitsweise von Nervenzellen technisch nachbilden?

Wenn Prozessoren ihre Unzahl an Transistoren und sonstigen Bauteilen nicht an Caches, Branch-Prediction-Units, Speculative execution und anderen Schnickschnack verschwendeten, sondern für massiv Parallele Verarbeitung nutzten ... dann würde ich mir Sorgen machen.

... dann würde ich mir Sorgen machen

Da verstehe ich dich nicht.

Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob ein Computer mit der Rechenleistung aller existierenden Prozessoren der Welt auch nur das Gehirn einer Hummel virtuell nachbilden könnte, bezieht man die Chemie ihrer Emotionen ein (oder des Insekten-Adaequats von Emotionen, wenn man es genau nimmt).

Oder beziehst du die hypothetische Sorge rein auf eine künstliche, nicht-emotionale virtuelle KI?

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Das habe ich mir schon überlegt, der Vorteil wäre ja, dass Signale zu Zehntausend einfach "aufpoppen" könnten so wie ein Feuerwerk, aber dann gibt es schon das Problem, wäre es dann nicht durch unsere Intelligenz beschränkt? Wäre es dann nicht entfach besser mehr Menschen zu zeugen?

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