Prozesskostenhilfeantrag vom Anwalt zugesandt bekommen, möchte nicht ausfüllen , was kommt nun auf mich zu?rechtsanwalt hat Klage beim Amtsgericht eingereicht?

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6 Antworten

Ich verstehe die Frage nicht ganz. Sie ist eure Anwältin und wenn ihr nicht klagen wollt, dann darf sie auch keine Klage einreichen oder euch "zwingen". Entziehe ihr daher einfach das Mandat.

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Wenn Du PKH beantragst und die bewilligt wird, dann bezahlst Du nur etwa 15€ für für die Beantragung PKH, alles Weitere der Staat. Wenn es nicht bewilligt wird, dann hast Du immer noch die Möglichkeit auf eine Klage zu verzichten.

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Kommentar von Ronox
19.07.2017, 12:36

Du meinst Beratungshilfe, denn dort gibt es diesen "Zuzahlungsbeitrag". Das gilt aber nicht für Prozesskostenhilfe.

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Kommentar von Alicia54
19.07.2017, 13:02

Also ich habe für die Scheidung PKH bekommen und mußte nur Portokosten für den Schriftverkehr bei meinen Anwalt bezahlen.... ist allerdings schon 20 Jahre her. Kann sich ja mittlerweile geändert haben, in dem Fall ist meine Antwort dann wohl falsch.

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Kommentar von Blagojka2017
19.07.2017, 21:51

Was passiert nach dem ich PkH gestellt habe? Folgen? 

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Wenn du nicht klagen willst passiert auch nichts. Schreibt aber eurem Anwalt nochmals dass ihr von einer Klage abseht. Die Kosten für den Anwalt müsst ihr trotzdem tragen (1,3 Verfahrensgebühr+Auslagen) da ihr das Mandat ja offensichtlich erteilt habt und der Anwalt bereits tätig geworden ist. 

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Kommentar von Blagojka2017
19.07.2017, 21:48

Was bedeutet 1/3? Können Sie mir ungefähr sagen wie viel das ist? Danke 

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Wie habt ihr denn den Anwalt beauftragt ?

Ein Anwalt wird , nicht ohne Mandanten -Auftrag Klage einreichen !

Somit wären alle dadurch entstandenen Kosten durch sie zu tragen

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Wer zum Anwalt geht, der muss es ernsthaft machen.

Die PKH musst du beantragen, oder selbst die Kosten tragen.

500-1500€ kostet etwa 1 Gespräch beim Anwalt.

Ein Brief kostet 50€

Also, entweder du übernimmst diese Kosten, oder du machst es über die  PKH.

Eins kann ich nicht nachvollziehen, warum gehst du zu einem Anwalt, wenn du keine Handlung von seiner Seite erwartest?

Ich würde an deiner Stelle, den Antrag auf PKH ausfüllen.

Beim ersten Beratungsgespräch, darf der Anwalt nicht mehr als 190€ dir auf die Rechnung setzen.  

Nachzulesen im "RVG § 34 Einzelnorm" ist, das er bis 190€ für Beratung hochgehen kann.

Beim zweiten Besuch, wird es teuer.

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Kommentar von Blagojka2017
19.07.2017, 21:47

Wieso muss ich für etwas Kosten tragen, wo ich nicht wusste dass es überhaupt zu einer Klage kommt. Ich dachte mein Anwalt wird nur , wiedersprüche schreiben und sich für mich einsetzen. Aber Klagen möchte und wollte ich nie. Übrigens Danke für die Rückmeldung 

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Kommentar von augsburgchris
20.07.2017, 12:42

Woher hast du denn diesen Quatsch, dass ein Brief 50 Euro kostet und die 190 gelten nur solange kein Mandat erteilt wurde. Ein Anwalt wird auch nicht pro Gespräch mit (500-1500) Euro bezahlt. Völliger Humbug.

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wieso bist du denn zum anwalt gegangen, wenn du jetzt nicht willst, dass der sich für dich einsetzt?

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Kommentar von Blagojka2017
19.07.2017, 21:49

Hallo, einsetzten bitte ...gerne...aber doch nicht so...gleich Klagen und und und....damit habe ich echt nicht gerechnet. Danke 

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