Provokationen und Bedrohungen wie entgegen?

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7 Antworten

Provokationen am besten ignorieren und nicht drauf eingehen. Ist schwer und muss man auch erst lernen, immer schafft man es leider nicht.

Bedrohungen sind ne ganz andere Baustelle. Da muss man echt vorsichtig sein manchmal. Wenn sie so dahergesagt sind, sind sie meistens leer und somit sollte man sie ignorieren. Manchmal muss man da aber echt vorsichtig sein... da würde ich, wenn es geht, drüber nachdenken und vielleicht mit anderen darüber reden, was man da am besten macht. Zur Not definitiv zur Polizei gehen.

Aber ich finde die Opferrolle die du nennst ist auch, nicht immer, aber oft Definitionssache. Ich empfinde mich nicht als Opfer wenn ich manche reden lasse und das ignoriere. Ich finde die anderen sind dann ein Opfer ihrer eigenen Probleme die sie nicht bewältigen können und an anderen auslassen...

Meinst du spezielle Bedrohungen? Habe da neulich was über Mobbing im Internet bezüglich Teenagern gesehen, das kann ja echt heftig werden. Da ist tatsächlich Vorsicht und bedachtes Handeln von Nöten finde ich. Rufschädigung kann besonders für junge Menschen übel bis tödlich ausgehen...

Ansonsten: Ich wurde immer provoziert und beleidigt für meinen Kleidungsstil. Mal war ich anderen zu punkig, dann zu gothic, dann hieß ich sogar Satanist und nächstes Mal war ich denen einfach zu bunt oder zu unmodisch. Ich hab mich davon nie beeindrucken lassen, es wurde aber zum Glück auch nie ernster...

ostost 25.09.2017, 03:30

Danke für die lange Antwort!

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Das nennt sich Konfliktlösung und -fähigkeit. Weitere Stichworte sind "schwierige Menschen" , gewaltfreie Kommunikation", Deeskalation usw.

Es ist ein riesengrosses Themenfeld, das viele tagtäglich privat und noch mehr beruflich beschäftigt und oft professionel trainiert wird.

Es gibt viele Bücher und Kurse dazu. Fang mit den Streiten für Dummis an und arbeite dich weiter vor.

Hallo!

Ich lasse mich nicht provozieren, weil ich mit einer entsprechenden Reaktion nur demjenigen, der mich provozieren will, Aufwind gebe und ihm weiteren Anstoß leisten würde -----> er sähe ja, dass ich mich aufrege & macht weiter, solange er Spaß hat.

Wenn ich nicht reagiere, dann wird ihm mit der Zeit langweilig und er sucht sich neue Leute, die er "aufmischen" kann.

Außerdem ist es mir schlicht zu dumm, mich über solche Leute aufzuregen. Da gibt es andere Probleme & ich schone lieber meine Kräfte. Außerdem bin ich kein Schreihals, der immer die Konfrontation sucht und ständig einen draufgeben muss. 

Bei einer Bedrohung kommt es drauf an, wer droht. Die meisten, die konkrete Drohungen aussprechen, wären nie dazu bereit, das in die Tat umzusetzen weswegen man das Ganze nicht ernstnehmen sollte ----> wer einem echt was antun will kündigt das vorher nicht an und echte Gefahren gehen meist grad von denen aus, von denen man das nie erwarten würde.

Hallo,

das ist natürlich abhängig von vielen Faktoren und nicht generell zu beantwortern.
Ich glaube, und bin bisher gut damit klar gekommen, dass man erst mal versucht, der Situation auszuweichen.
Man sieht häufig , dass da eine Auseinandersetzung droht - da nicht hingehen oder gucken.

Wenn man von eine Klicker/Gang oder sowas angemacht wird - sofort Handy-Notruf aktivieren.

Bei allen Sachen, die mich nicht direkt berühren, abwarten und für - oder gegen  - mitreden??

Wenn man selbst betroffen ist . auf der Arbeit, oder im Club - oder in der Familie: Schwer!

Bei uns gilt immer der Grundsatz - Ehrlich ist das Beste!

Will damit sagen, wer in der Familie einen Fehler/Lapsus gemacht hat und dies, wenn er es bemerkt oder es auffällt (nicht jeder eigene Fehler ist ja einer, der andere stört) sagt, versucht die Familie das zu lösen.

Grüße aus Leipzig

ostost 25.09.2017, 03:30

Danke für die lange Antwort!

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Immer gelassen reagieren. Reagierst du zu aktiv, zeigst du deine schwachen. Reagierst du zu passiv, kommst du in die Opferrolle. Deshalb sowas schon ansprechen und reagieren, aber nicht zu hastig und überlegt.

IGNORIEREN und auf eigene Sicherheit achten.
Bei Gewalteinwirkung durch den Feind-Feindgnadenloss zestören.

"Der Klügere gibt nach" sagen.

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