Provisionen - Umsatzsteuer

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2 Antworten

Der Leistungsempfänger schuldet die Umsatzsteuer lt. §13 b UStG. Der Umsatz unterliegt dem "Reverse-Charge-Verfahren". Steht vllt. auf der Abrechnung das irgendwo drauf? Der deutsche Unternehmer führt deutsche USt ab und darf sie als Vorsteuer abziehen. Der Leistende weist nur Netto aus. Der Umsatz muss in der mtl. Voranmeldungen gemeldet werden.

Nein auf der Abrechnung steht weder § 13 b UStG noch "Reverse-Charge-Verfahren".

Was nun? Muss ich die Abrechnungen korrigieren lassen??

Das heisst ich muss die Umsatzsteuer noch dazurechnen?

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@Storm82

Wie buchst du? Was hast du für einen Kontenrahmen? Für 13b-Umsätze gibt es extra Konten.

Sonst: Umsatzsteuer auf den Nettobetrag anmelden und abführen und in gleicher Höhe bei den Vorsteuern mit zurechnen. Im Voranmeldungsformular sind extra Felder dafür vorgesehen.

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@MenschMitPlan

Ich hab SKR03.

Hatte erst das Konto 8000 angesprochen, da ich dachte es wäre nicht zu versteuern.

Müsste eh die komplette Buchführung neu bearbeiten. Da ich alles ohne Vorsteuern eingebucht hatte.

Um mein Gedächnis Sicherheit zu geben, ein kleines Beispiel:

Abrechnung

Kassenbestand: 16000 € , davon meine Provision 10100 €, Provision für den Wettgeber 5900 €.

16000 € 1000/8000 5900 € 8000/1200

muss ich die 16000 € als Umsatz angeben oder die 10100 € die ich für mich einbehalten kann. 5900 € als Ausgabe?

Danke

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