Protektoren für Downhill?

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2 Antworten

Also, Absolute Pflicht, sei es als Anfänger oder als Voll-Profi, ist ein Fullfacehelm von Giro, Bell, O-Neall oder anderen Topmarken. Die meisten Bikeparks verlangen auch, dass man auf ihren Trails Fullfacehelm trägt. Gerade bei der Schutzausrüstung sollte man nicht sparen.

Auf jeden Fall ratsam sind zudem Fahrradhandschuhe. Hier tun es auch günstigere Teile, denn die Handschuhe verhindern beim Sturz, dass Sand unter die Haut gedrückt wird. Das juckt nämlich nicht nur tierisch und zwei Monate lang, sondern ist auch nervig, weil der Sand mit der Zeit rausrieselt (spreche aus Erfahrung, du willst so keine Klausur schreiben ^^)

Was ebenfalls ratsam ist, sind Knie- und Schienbeinschoner sowie ein Protektorenhemd. Ich weiß, du willst nur das tragen, was du umbedingt brauchst, aber glaub mir, gerade am Anfang wirst du dich öfter hinlegen als dir lieb ist, mal harmlos, mal zieht es Prellungen oder Brüche nach sich. Grundsätzlich können die Protektoren Knochenbrüche bei sehr schweren Stürzen nicht immer verhindern. Aber die meisten Stürze sind eher mit Mittelfeld, und dort können Protektoren den Unterschied zwischen Prellung oder Bruch machen, sie sind also ratsam.

Eigentlich brauchst du aber nicht beides, also Beinprotektoren und Oberkörperprotektoren. Manche Menschen rollen sich beim Sturz instinktiv über den Oberkörper ab (so wie ich, daher brauche ich keine Beinprotektoren), andere eher über die Beine. Wie du dich abrollst, wirst du aber erst nach ein paar Stürzen wissen, die Protektoren sind also dennoch ratsam.

Es gibt noch Nackenschutz, der ist ratsam, wenn man im Bikepark fährt, mit ordentlichen Rampen und allem drum und dran, aber für den Anfang wird es auch ohne gehen. Grundsätzlich hat man aber eine Sicherheitslücke zwischen Rückenprotektor und Helm, was bei einem ungünstigen Sturz zu einem Genickbruch führen kann. Wenn du also schneller wirst und auf höherem Niveau fährst, ist ein Neck Brace empfehlenswert.

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McKosbab 24.03.2014, 19:56

Danke :) machst du das ganze professionel? und hast du einen neck brace?

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McKosbab 24.03.2014, 19:57

noch eine frage: bestellst du dein zeug im internet oder im laden?

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McKosbab 24.03.2014, 20:01

sry, wenn ich so viel kommentier, aber: reicht so ein neck brace? http://www.bikeunit.de/bekleidung/protektoren/o-neal-neck-guard-vented-black/18336.html

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downhillmaster 24.03.2014, 20:34
@McKosbab

Jein, ich fahre keine Rennen oder so, aber ich fahre schon allwöchentlich leistungsorientiert. Ich fahre ohne Neck Brace, da es mich sehr stört und auch meinen Flow sehr verschlechtert. Aber ich fahre auch meist auf Hometrails, weil der nächste Bikepark zu weit weg ist, um jede Woche mit dem Radl dahin zu fahren.

Ich bestelle mein Zeug meist im Internet, da in meiner Umgebung nur zwei Fahrradläden sind, wovon einer nix und der andere nur wenig Downhillsachen hat. Teile wie Equipment muss ich also im Netz holen.

Nein. Wenn du mit Neck Brace fahren willst, wird dieser bei einem Sturz garantiert keinen Schutz bieten. Das ist ein Downhill Neck Brace: http://www.ebay.de/itm/Alpinestars-Bionic-Nackenschutz-Gr-S-M-Neck-Brace-Support-Downhill-Motocross-/360796632053?pt=Protektoren_1&var=&hash=item540127b3f5 Keine Bange, hier gibt es auch günstigere Alternativen, aber ein Hartschalenschutz sollte es schon sein, wie die anderen Protektoren auch. Aber wie gesagt, es ist für dich noch nicht zwingend nötig, weil du noch garnicht in dem Tempo fahren kannst wie erfahrenere Biker. Das Tempo hängt nämlich auch stark von der Kurvenlinie, bei Hindernissen und Sprüngen von der Körperdämpfung und vielen weiteren Fahrtechniken ab. Überhaupt hat man normal gerade als Anfänger auch einen gewissen Selbsterhaltungstrieb und benutzt die Bremse ^^

Ich weiß noch, als ich angefangen habe, bin ich mit einem Torwarttrickot gefahren, weil ich mir dachte, wenn das Teil beim Fußball schützt, warum nicht auch hier? Nach meinem ersten Sturz hatte ich die ganze rechte Seite vom Trickot offen und sehr große Schürfwunden am ganzen Oberkörper, an den Beinen dafür nur kleine Verletzungen, bei nem Kumpel ist es genau umgekehrt. Wenn der hinfliegt, landet er erst mit den Beinen und Armen und rollt sich dann so ab, dass der Oberkörper automatisch wenig abkriegt.

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downhillmaster 25.03.2014, 08:40
@McKosbab

Im Tor hab ich mich ja auch sehr oft hingelegt, auf Asche, und da hats geschützt. Aber ich hatte damals das Tempo und die wirkenden Kräfte beim Downhill massiv unterschätzt. Hab mir auch direkt danach mein erstes Protektorenhemd geholt. Und wenn ich dir von meinem ersten Downhiller die Parts aufzähle, wirst du mich vermutlich für noch bescheuerter halten ^^ Wenigstens trug ich von Anfang an nen Fullfacehelm...

Dazu sage ich mal nix, ist ja nicht wirklich erlaubt ;-)

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Theruller 25.03.2014, 17:50
@downhillmaster

Wie lang sind deine hometrails so und was hast du für Rampen etc. drin(Höhe ,weite,...)?

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downhillmaster 25.03.2014, 19:07
@Theruller

ich habe in meiner Gegend vier Downhill Trails, von etwa 500Metern bis, ich schätze mal 800 Metern Länge. Es hat dort schöne Wurzeltreppen, an Rampen aber relativ wenig, ein paar kleine Kicker, die sind aber nicht auf den Trails sondern überall verteilt im Wald ^^ Das Schöne (und manchmal beunruhigende) an den Trails meiner Gegend ist, dass sie z.T. knapp am Abgrund vorbeigehen, und zwar nicht nur kurz, sondern recht lange, da sie seitlich am Steilhang entlanglaufen... Dadurch sind sie recht lang, wenn auch bei wenig Höhenmeterdifferenz.

Eine paar etwas größere Rampen (oder zumindest welche, die einen weiter rausschleudern) hat es aber auch, bei der größten fliegt man etwa 12,5m weit mit einer Höhendifferenz von knapp 3m. Die Rampe ist nicht sonderlich groß, aber man ist dort sehr schnell. Aber wenn man da hinfliegt, tuts auch seehr lange weh.

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Im Pflicht Programm beim Biken sind ein Fullface Helm, Knie Protektoren, Ellbogen Protektoren safty Jackett und Langfinger Handschuhe.

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