Prostitution aus Verzweiflung?

5 Antworten

Bei der Dienstleistung "Sex gegen Geld" gibt es eine Vielzahl verschiedener Geschäftsmodelle, bei denen die Erlebnisse von "Viel Geld für Nix" über eine hektische, zielorientierte Nummer bis hin zum genialen, zärtlichen, verschmusten, wilden, leidenschaftlichen Sex, bei dem beide auf ihre Kosten kommen, reichen können.

Lass Dich von den Moralaposteln hier nicht verunsichern, denn viele hissen zunächst einmal die Moralflagge und verteufeln - ohne es je selbst probiert zu haben - diese Dienstleistung komplett. Um es mit Nietzsche zu sagen: Moralische Entrüstung besteht in der Regel aus 2% Moral, 48% Hemmung und 50% Neid. 

Wichtig ist die Wahl der richtigen Lokalität. Eine Dienstleisterin über das Internet quasi "blind" zu buchen ist immer ein Überraschungspaket. Zeit, um sich erst einmal etwas zu "beschnuppern" ist normalerweise nicht vorgesehen. Sobald Du mit der Dame alleine bist, läuft die Zeit. Auch Strassenstrich, Laufhäuser, Modellwohnungen, Amüsierlokale, Nachtbars usw. solltest Du meiden. In den einschlägigen Foren (lustscout.to ist ein guter Anfang) findest Du zahlreiche Kritiken über Dienstleisterinnen und ihre Arbeitsplätze. 

In den meisten Laufhäusern (viele Männer kennen auch nix anderes...) gibt es eine oberflächliche Nummer, die selten länger als eine Viertelstunde dauert und das Erotikniveau einer Darmspiegelung hat. Manche Frau dort freut sich über einen jungen unerfahrenen Mann, denn wenn sie es geschickt anstellt ist dieser schon gekommen, bevor sie noch das Gummi übergezogen hat und sie kann ihn direkt wieder vor die Türe setzen. 

Das beste Preis-/Leistungsverhältnis mit echtem Girlfriend-Sex und eine gute Möglichkeit zum "schnuppern" bieten Sauna- und FKK-Clubs. Hier kannst Du Dich erstmal in Ruhe reinfinden, Dich unverbindlich mit den Mädels unterhalten und bei Interesse geht man gemeinsam auf ein Zimmer. Die teilweise über 100 Girls tragen kaum mehr als High Heels und ein Lächeln, während die männlichen Gäste in Bademantel oder Handtuch gehüllt sind.  

Bereits beim Vorgeplänkel auf der Couch oder an der Bar sind ein paar Streicheleinheiten drin. Beim Plaudern und Herumalbern, was durchaus mal eine halbe Stunde dauern kann, läßt sich herausfinden, ob man sich sympathisch ist. Hier kannst Du dann auch feststellen, ob Deine Favoritin denn z.B. eine Kuschelmaus ist oder eher die Pornoqueen. Wenn Du unter der Woche tagsüber in einen Club gehst, wo es meist relativ ruhig ist, die Mädels als nicht so im Stress sind und sich Zeit nehmen, kommst Du am ehesten auf Deine Kosten.  

Das Serviceniveau ist auch deutlich höher als bei anderen Paysex-Varianten, so gehören beispielsweise Zungenküsse, Schmusen und gegenseitiges Streicheln normalerweise dazu. Viele Girls praktizieren den geschätzten "Girldfriend-Sex" - also wie mit einer "richtigen" Freundin. Wenn es Deine Entjungferung ist oder Dein erstes Mal im Bordell, dann sag' es ihr ruhig. Die meisten Girls werden sich dann besondere Mühe geben, dass dieses einmalige Erlebnis etwas ganz Besonders wird. 

Ausser dem Eintritt (je nach Club zwischen 30 und 80 Euro) kostet die Zeit auf dem Zimmer für das Standardprogramm (Zungenküsse, Schmusen, Streicheln, Kuscheln, Lecken, Blasen und natürlich Verkehr) dann meist 50 Euro pro 30min. Bezahlt wird NACH der Nummer - will man bereits vorab Geld von Dir, so bist Du im falschen Laden! 

Im Eintritt sind Essen und Getränke "flat" enthalten, Du musst also keinen Schampus spendieren um Dich mit einem Girl unterhalten zu können. Weitere Infos über die verschiedenen Geschäftsmodelle gibt es bei Amazon in Buchform unter dem Stichwort "Paysex" – der richtige Ratgeber kann Dir eine Menge Lehrgeld und Frust ersparen! 

Viel Spaß also und vergiss nicht: Auch wenn das, was auf dem Zimmer passiert, vielleicht so sensationell ist, dass Du es gar nicht glauben kannst, dass es sich dabei nur um ein Geschäft handelt: Es ist eine Dienstleistung, bei der sich Geber und Nehmer oft auch mal sehr sympathisch sind - aber verliebe Dich nicht gleich, sondern nimm den kleinen Schubs für Dein Selbstbewusstsein mit und such' Dir ein nettes Mädel "in der freien Wildbahn"... 

Seid nett aufeinander! 

R. Fahren 

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Naja, Sex mit einer Prostituierten ist nicht so schön, wie du es dir wahrscheinlich vorstellst. Ich war damals jedenfalls ziemlich enttäuscht, weil ich nen Haufen Geld ausgegeben hab für eine Sache, die ich alleine zu Hause unter der Bettdecke besser hingekriegt hätte. Das ist nicht zu vergleichen mit einer Frau, bei der du merkst, dass sie ein Kribbeln im Bauch hat, wenn sie mit dir zusammen ist. Das ist für die einfach nur Arbeit. Du kommst hin, zahlst dein Geld und sie sorgt irgendwie dafür, dass dein Sperma rauskommt. Etwa so, als wenn ein Zahnarzt dir ein Loch in den Zahn bohrt.

Sie ist keine Prostituierte, da es ja schwarz ist , bar auf die Hand

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@Simonderbabo

Wenn sie Geld für Sex nimmt, ist sie eine Prostituierte, auch wenn sie sich vielleicht "Taschengeld-Mädchen" nennt. Dass sie es schwarz macht, ist zwar für die Steuerkasse nicht schön, aber ändert nichts an der Sache. Die Chance, dass es schlechter Sex für viel Geld ist, ist trotzdem sehr groß.

Gehen wir aber mal vom positiven aus, dass du die Zeit mit ihr wirklich genießt. Willst du dann jeden Monat dein komplettes Taschengeld für eine schöne Stunde raushauen? Einmal im Monat Sex ist trotzdem noch sehr wenig. Da kannst du lieber Handbetrieb machen, bis du aus dem Laden raus bist.

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@Simonderbabo

ENTWEDER ist es ein privates Treffen - dann ist es GRATIS, ODER Du bezahlst dafür, dann ist es PROSTITUTION! Ob sie das Geld versteuert oder nicht, ob sie (was eigentlich Vorschrift ist) registriert ist oder nicht, spielt dabei erstmal KEINE Rolle!

Ob der Sex dann BESSER ist, steht ebenfalls auf einem anderen Blatt. In einem GUTEN Bordell, kann sich jedenfalls eine Dienstleisterin mit SCHLECHTEM Service nicht lange halten. Was Sexworker unter ihrer Privatadresse an Unsinn anstellen, liest man höchstens in den einschlägigen Foren... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Man sollte ein einzelnes Erlebnis nicht verallgemeinern. Wahrscheinlich hast Du Dich über den Tisch ziehen lassen und wurdest im Schnellverfahren in einer distanzierten Nummer abgefertigt. Das muss aber nicht sein. In der richtigen Location mit der richtigen Dienstleisterin kann der Sex genauso wild, leidenschaftlich, zärtlich, aufregend, befriedigen und schön sein, wie in der "freien Wildbahn" (ohne "teuer" zu sein) - auch wenn das "Kribbeln im Bauch", welches man bei einer geliebten Person empfindet, fehlt. Das macht eine gute Dienstleisterin allerdings durch Erfahrung wett... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Du mußt nicht denken daß alle anderen auch nur so abgefertigt werden wie du.

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Das ist alleine deine Entscheidung, da kann und will ich nichts zu sagen.

Nur eine Anmerkung, mir hat bisher jeder Mann mit dem ich auf das Thema gekommen bin bestätigt, dass kein Sex leichter auszuhalten war als Mann noch nicht wusste was er da genau verpasst.

Ja das ist natürlich richtig. Wenn man noch nie dort war, ist es leichter, wegzubleiben, als wenn man dort war.

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