Prostata - PSA Wert 11,8?

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4 Antworten

Jeder Mann hat eine Prostata.

Bei Deinem Vatter ist der PSA-Wert (Prostata spezifische Antigen) erhöht, was verschiedene Ursachen haben kann.
Es kann zum Beispiel eine Entzündung sein.
Der Wert ist auch erhöht, wenn man vor dem Bluttest Sport macht oder hatte Sex.

Dein  Vatter geht in einer Woche zum Urologen. In einer Woche passiert nichts negatives.

Der Urologe wird ihn Untersuchen und noch mal PSA-Wert testen.
Ein einzige PSA-Wert sagt nichts aus, sagt nur dass nächste Untersuchungen notwendig sind.

Im schlimsten Fall kann für den erhöhten Wert ein Prostatakrebs sein, aber auch die Krankhet kann man inzwischen gut behandeln oder auch heilen.   

Viele nützliche Informationen für deinen Vatter findest du hier: http://prostatakrebs-tipps.de/psa-diagnose/#psa-wert

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KuqeZi 18.03.2016, 18:27

eine Enzündung ist es nicht. vielen dank!

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beamer05 24.08.2016, 21:20

@gaby01:

weitgehende Zustimmung zu deinem Beitrag.

Allerdings finde ich den Inhalt deines Links eher bedenklich, vor allem, da es fundierte und seriöse Angebote hierzu z.B. bei:

www.krebhilfe.de

oder

https://www.krebsinformationsdienst.de/

gibt.

Die von dir angegebene Quelle enthält neben Zitaten aus solchen Originalquellen (s.o.) auch zahlreiche Fehler und offensichtlich Unverstandenes, so daß dies durchaus für den Leser teilweise zu Fehlinformationen führen kann.

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gaby01 25.08.2016, 13:38
@beamer05

@beamer05:

der Link ist  soweit empfehlenswert, dass der Inhalt der Seite von einem Prostataerkrankten
geschrieben wurde und nicht von Klinikärzten oder Pharmabrange.

Der Autor hat fundierte Kenntnisse, da er bestens informiert ist (medizinische Seminare, medizinische Literatur) und durch seine Aktivitäten in der Selbsthilfegruppe andere Krebserkrankte berät.

Fehlerhafte Inhalte?

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beamer05 07.04.2017, 21:38
@gaby01

Der Autor hat fundierte Kenntnisse, da er bestens informiert ist

Gut informiert zu sein (nun, die Leitlinien sind frei zugänglich) heißt leider nicht, die Informationen auch jeweils wirklich verstanden zu haben (z.B. kann man ja gerne eine Studie zitieren, sollte aber deren Limitationen (er)kennen... s.u. an einem Beispiel:

Fehlerhafte Inhalte?

Auf der Seite wird behauptet:

Bestrahlung von Knochenmetastasen [sei] "keine Standardbehandlung"?

Bei uns werden praktisch täglich(!) und sehr erfolgreich Knochenmetastasen bestrahlt - und dies in den vorausgehenden Tumorkonferenzen (ausgewiesenes Tumorzentrum) klar als eine mögliche Standard-Therapie (neben weiteren) betrachtet.

Ich überzeugte den Radiologen eine Bestrahlung durchzuführen...

Radiologen führen keine Bestrahlungen durch (nur noch wenige mit "alten Rechten" dürfen dies). Daher muss man auch einen Radiologen nicht überzeugen, eine Bestrahlung durchzuführen.

WENN Bestrahlung, dann geht man zu Fachärzten für Strahlentherapie. (Für einen Fragesteller / Webseiten-Besucher ist schon relevant, an welche Facharzte er sich wenden sollte ...

................

dann wird eine Studie zitiert, die zum Ergebnis kommt, daß (meist) eine OP besser sei als eine Bestrahlung.

Daß diese Studie aus mehreren Gründen kritisch zu bewerten ist (und in der wissenschaftlichen Diskussion schon länger kritisch bewertet wird), wird dabei unterschlagen bzw. nicht erkannt:

  • in der Gruppe der Bestrahlungspatienten war das durchschnittliche Tumorstadium (etwas) höher,
  • der Allgemeinzustand der Pat. schlechter (klar, wenn Pat. nicht operabel sind, können sie dennoch gut und verträglich bestrahlt werden, dito Menschen mit hohen Risiken). Da sollte nicht verwundern, daß in dieser Gruppe die Überlebenszeiten schlechter sind.
  • und - was völlig untergeht: Seit ca. 8-10 Jahren wird deutlich anders bestrahlt, als zuvor, Stichworte IMRT und VMAT / IGRT. Hiermit sind

a) deutlich höhere Strahlendosen applizierbar bei

b) gleichzeitig(!) merklich geringeren Nebenwirkungen und

c) höherer Präzision.

Die hierdurch bessere Wirkung bei sehr geringen NW-Raten (deutlich geringer als bei OP) sehen wir bereits seit Jahren in der Nachsorge.

... nur so ein paar Eindrücke, die man bei der vorgenannten Seite so hat. Da kann man dem Interessieren doch auch gleich die Quellen angeben, aus denen jacekw seine Beiträge teilweise zusammenkopiert.

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Jacek Wojcik 20.04.2017, 18:23
@beamer05

Der Link war  auf die Diagnose-Seite  auf "#psa-wert"

Ja, ich musste den Radiologen überzeugen, dann die Bestrahlung von Knochenmetastasen wird standardmäßig nur bei schmerzenden Metastasen durchgeführt. Ich hatte keine Schmerzen.

Ich war zuerst bei einem Radiologen, der hat die Bestrahlung angeordnet. Die Bestrahlung wurde dann von einer
Fachärztin für Strahlentherapie betreut.

Auch wenn IMRT und VMAT / IGRT  Bestrahlungsarten
gibt, es werden weiterhin auch lineare Beschleuniger immer noch verwendet.
Das letzte Mal wurde ich mit linearem Beschleuniger im Sommer 2016 bestrahlt in Klinikum Ludwigsburg bestrahlt. Die Geräte wurden erst  vor 2 Jahren neu gekauft.

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beamer05 14.06.2017, 21:41
@Jacek Wojcik


dann die Bestrahlung von Knochenmetastasen wird standardmäßig nur bei schmerzenden Metastasen durchgeführt.

Das ist NICHT zutreffend:

"Standardmäßig" und leitliniengerecht werden Knochenmetastasen bestrahlt (bzw. die Empfehlung zur Bestrahlung ausgesprochen - der Patient muss ja auch immer noch zustimmen) wenn:

1. die Metastasen Schmerzen bereiten

2. die Stabilität des Knochens bedroht ist (und damit z.B. ein spontaner Knochenbruch droht)

3. durch die Metastasen in absehbarer Zeit Schädigung von umliegendem Gewebe - z.b. Nerven (z.B. Rückenmarkskompression) zu befürchten ist.


Auch wenn IMRT und VMAT / IGRT  Bestrahlungsarten
gibt, es werden weiterhin auch lineare Beschleuniger immer noch verwendet.

Auch hier zeigt sich - wie ich bereits in meiner ersten Antwort an @gabi1 schrieb - daß deine Kenntnisse .....


Natürlich wurdest du mit Strahlung aus einem Linearbeschleuniger behandelt.

IMRT, VMAT, IGRT sind sämtlich Bestrahlungstechniken, die unter Verwendung von Linearbeschleunigern (es sind keine "linearen Beschleuniger") verwendet werden.


Und ob Knochenmetastasen oder Prostatakarzinom - alles wird unter Verwendung von Linearbeschleunigern bestrahlt (bis auf wenige - hier nicht weiter interessierende Spezialitäten (Brachytherapie, Partikeltherapie ...)

und ich bestrahle häufig Knochenmetastasen -wenn nötig- per VMAT.



Daß es bei diesen Beschleunigern technische Entwicklungen gibt, sollte nicht überraschen.

VMAT und manche andere "schöne Sachen" sind daher erst seit ca. 10 Jahren breiter verfügbar, eben wenn der Beschleuniger entsprechend ausgerüstet (und modern genug) ist.

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Der PSA-Wert ist deutlich zu hoch. Er sollte in dem Alter bei 4 höchstens 4,5 sein; daher dringend einen Urologen aufsuchen; je eher, je besser.

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Natürlich ist der Wert wesentlich zu hoch, aber 1 Woche auf den Urologen zu warten ist wohl mehr reine Nervensache.  Der Wert wird sich nicht mehr groß verändern.

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