promille fahrt

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7 Antworten

Hallo michel

Auf Dich kommt in etwa folgendes zu:

1.) Strafe ca. 40-60 Tagessätzen (1TS=Monatsnetto/30). Wenn man unters Jugendstrafrecht fällt Sozialstunden. Dies KANN angewendet werden muss aber nicht.

2.) ca. 12-16 FE-Entzug. Neubeantragung frühestens 3 Monate vor Sperrfristende möglich. (Kosten ca. 150€)

3.) Keine Punkte da Entzug wegen § 4 Abs 2 StVG. Bei Neuerteilung wieder punktefrei.

4.) Wenn BAK 1,6‰ oder mehr wird eine MPU nach §§ 13 Nr. 2 FeV angeordnet (ca. 420€), die kann aber nur nach Aufarbeitung bestanden werden. Es empfiehlt sich, sich frühzeitig vorzubereiten.

5.) Strafbefehl in ca. 1-4 Monaten. Die Zeit des vorläufigen Entzugs wird beim Verhängen der Sperrfrist berücksichtigt. Verhandlung recht unwahrscheinlich es sei denn bei Einspruch oder wenn du unters Jugendstrafrecht fällst.

6.) Du bist nicht verpflichtet, weitere Angaben bei der Polizei zu machen. Dies ist in der Regel (ohne anwaltliche Beratung) auch keinesfalls zu empfehlen.

7.) Vor Neuerteilung ist zwingend ein Seminar für Alkoholauffällige Kraftfahrer zu absolvieren, da in der Probezeit aufgefallen siehe NAFAPlus Kosten ca. 300€

8.) PZ ruht bei Entzug, Verlängerung der PZ auf 4 Jahre.

9.) Die Sperrfrist kannst Du über ein Seminar zur Sperrfristverkürzung, z.B. Mainz 77, um 1-3 Monate verkürzen

die Punkte 7 und 8 nur wenn noch Probezeit besteht

lohnt es sich wenn ich nun zu einen Psychologen gehe ?

wenn eine MPU angeordnet wird (naja, bei 2,5 ‰ AAK wird das der Fall sein) lohnt sich zur Vorbereitung auf jeden Fall ein Verkehrspsychologe

und ist das auch möglich das ich meinen führerschein auf lebenslang nicht mehr bekomme?

NEIN, entweder du wartest 15 Jahre, dann ist die MPU verjährt oder du bestehst die MPU. Dann bekommst du deine Fahrerlaubnis auch nach der Sperrzeit wieder.

und was kommt nun auf mich zu ?

Nun, ich schreibe Dir mal, was der GA von Dir erwartet:

Der Proband hat sein Fehlverhalten akzeptiert und beschönigt nichts

Der Proband hat die Ursachen für sein Fehlverhalten analysiert und dabei nicht nur die äusseren Motive (Druck, Fehleinschätzungen) sondern auch die inneren Motive (Dinge wie Akzeptanzsucht, Geltungsbedürfnis, Unsicherheit) analysiert

Der Proband hat aus dieser Analyse Vermeidungsstrategien entwickelt, wie er zukünftig bei entsprechenden Lagen reagiert und vermeiden kann, sich wieder fehl zu verhalten

Der Proband hat diese Vermeidungsstrategien eingeübt und über eine gewisse Zeit stabil gelebt

Du musst:

Dein Trinkverhalten in der Vergangenheit erklären können, insbesondere musst Du erklären können, mit welchen Getränken Du die 2,25 Promille (wenn BAK ebenfalls so hoch ist) erreicht hast, und Du musst erklären können, wie es zu dieser hohen Trinkfestigkeit gekommen ist.

Du musst die inneren und äußeren Motive für Dein Trinkverhalten aufarbeiten Du musst angeben, warum Du in Zukunft (also die nächsten 80 Jahre Deines Lebens) abstinent bleiben willst

Du musst Strategien für den Fall benennen können, dass Du wieder in Versuchung kommst, Alkohol zu trinken, und Du musst Strategien entwickeln, wie Du Dich im Falle eines Rückfalles verhältst.

Abstinenznachweise von 12 Monate sind Pflicht

• Entweder Durchführung eines Urinscreenings unter forensischen Bedingungen (Einbestellung innerhalb von 24 Stunden, Probenentnahme unter Sichtkontrolle)

• Oder alternativ eine Haaranalyse. Sie kann auch für eine zurückliegende Zeit gemacht werden, allerdings nur noch höchstens für einen Zeitraum von 3 Monaten!

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Ich würde mich freuen, wenn Du ihn auf Lebenszeit los wärst. Du stellst eine Gefahr für alle ordentlichen Verkehrsteilnehmner dar. Und dazu noch ein Wiederholungsfall. Und wer weiß. wie viele Male Du nicht erwischt worden bist. Nein. sowas wie Du gehört einfach nicht auf die Straße!!!

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ginatilan 24.03.2014, 17:49

lese einmal die Richtlinien von Gf-Net durch, da steht unter Punkt 3 folgendes:

Wenn Du eine Antwort nicht weißt oder keinen Rat geben kannst, übe Dich bitte in Zurückhaltung. Bei gutefrage.net geht es um qualifizierte, hilfreiche Antworten und nicht darum, überall seine Meinung zu präsentieren.

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Das du den nie mehr bekommst ist unwahrscheinlich.

Es kann sein, dass du zum MPU (Idiotentest) musst, und/oder an einem Aufbauseminar teilnehmen musst. Auch musst du wahrscheinlich mit einem Verkehrspsychologen sprechen. Abstinenz wirst du dann auch nachweisen müssen.

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Lebenslangen Führerscheinentzug gibt es nicht so pauschal.

Aber dass du einen Idiotentest machen mußt und mindestens ein Jahr jetzt den Führerschein entzogen bekommst, sollte dir schon klar sein.

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konzato1 24.03.2014, 17:45

Der Besuch bei einem Psychologen, um dein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen, kann aber hilfreich sein.

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und ist das auch möglich das ich meinen führerschein auf lebenslang nicht mehr bekomme?

Wenn Du Dein Alkoholproblem nicht in den Griff bekommst, war es das mit Fahrerlaubnis.

So oder so wirst Du sie erst wieder bekommen, wenn Du eine MPU bestanden hast - dazu gehört der Nachweis der VÖLLIGEN Abstinenz für ein halbes oder 1 Jahr.

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ginatilan 24.03.2014, 17:47

Wenn Du Dein Alkoholproblem nicht in den Griff bekommst, war es das mit Fahrerlaubnis.

nach 15 Jahren bekäme er wieder eine Fahrerlaubnis, ohne MPU usw..

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konzato1 24.03.2014, 18:18
@ginatilan

Automatisch? Oder erst nach einer komplett neu bestandenen Fahrprüfung mit Theorie und Praxis?

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ginatilan 24.03.2014, 18:25
@konzato1

nach 15 Jahren werden nur die Prüfungen verlangt, keinen Unterricht oder Fahrstunden mehr

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MPU, der ganze Mist, dann wird entschieden ob du noch fahren darf's

Sollte man es eig nicht nach dem 1. Mal schon eingesehen haben?

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sei froh das du noch lebst

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michel91 24.03.2014, 17:52

das bin ich geh jetzt auch in eigener intresse zu einem psychologen da ich einseh das es so nicht weiter geht

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dresanne 24.03.2014, 17:54

Vor allem, dass andere noch leben, die ihm in die Quere gekommen sind...

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