Pro/Kontra Todesstrafe?

Das Ergebnis basiert auf 35 Abstimmungen

Nein, auf keinen Fall! 74%
Ich weiß nicht genau.. 17%
Ja, unbedingt einführen! 8%

40 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein, auf keinen Fall!

Mir fallen nur 2 Gründe ein die dafür sprechen würden: Rache und Geld.

Das sind beides keine Gründe für einen Staat jemanden zu töten.

Ich finde allerdings, das Gefängnisinsassen generell arbeiten sollten, damit sie dem Staat nicht so sehr auf der Tasche liegen. Wer sich weigert zu arbeiten, sollte dann nur noch die absolute minimalversorgung bekommen.

Kastration kommt drauf an welche du meinst, ich denke die Chemische Kastration kann für viele eine Lösung sein, allerdings sollte sie freiwillig sein, z.B. anstelle von Lebenslanger Sicherungsverwahrung für Kinderschänder/Sexualstraftäter. (Diese einfach so als Austherapiert zu entlassen halte ich für unverantwortlich)

Nein, auf keinen Fall!

Lebenslänglich ist in vielen Fällen möglicherweise die härtere Strafe.

Dieser Mörder des kleinen Mirco aus Grefrath sitzt ja nun schon einige Zeit in Haft. Es ist nach draussen gedrungen, dass er bereits zweimal die Haftanstalt wechseln musste, weil er bereits zweimal brutal von Mithäftlingen zusammengeschlagen wurde. Das wäre ihm alles mit seinem Tod erspart geblieben.

Inzwischen lebt der offenbar in einer Traumwelt und behauptet er habe den Jungen nicht selbst umgebracht, sondern nur weggebracht. Es tauchte auch ein ominöser Zeuge auf und ein seltsamens Buch dazu wurde veröffentlicht:
ISBN-13: 978-3737539883

Nein, auf keinen Fall!

Ich bin konsequent gegen die Todesstrafe, weil jedes juristische System, dass diese Strafe anwendet, aus meiner Sicht moralisch auf das gleiche Niveau sinkt wie der Täter - und damit nicht mehr die Integrität hätte, Verurteilungen auszusprechen.

Todesstrafen erfüllen außerdem nicht den sozial-pädagogischen Zweck einer Strafe - die Einsicht des Täters in sein Unrecht, die Entwicklung von Reue und die folgende Resolzialisierung - sondern stellt lediglich eine Form von rächender Vergeltung dar.

Ich habe nicht ausreichende Kenntnisse über die chemische Kastration, aber ich bin der Ansicht, das sexuelles Gewaltverhalten aufgrund einer psychischen Störung nicht rein psychologisch therapiert werden kann.

Sofern die chemische Kastration einen Exzess krankhafter Sexualpräferenzen effektiv verhindern kann, wäre die Maßnahme mit Einverständnis des Straftäters evtl. eine Option. Ohne genauere Kenntnisse, möchte ich mich aber nicht festlegen.

Ich hab mich über das Thema mal belesen, die Männer die sich Chemisch kastrieren lassen, haben dann keinerlei Sexuelles Verlangen mehr.

Da wird auch ein Test vorher und nachher gemacht, wo die Hirnströme gemessen werden, und dem Mann werden Bilder gezeigt von Personen/Situationen die er normalerweise anziehend fände.

Wenn die Kastration geklappt hat, dann kommt beim zweiten Test keinerlei Verlangen mehr auf...

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@Deamonia

PS: Damit ist sie übrigens sogar "wirksamer" als eine Mechanische Kastration, weil bei der Chemischen Methode der Testosteronspiegel quasi auf null gesenkt wird, während er bei der mechanischen nahezu gleich bleibt...

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@Deamonia

Wow das ist aber auch eine üble Vorgehensweise, hut ab vor den Personen die das durchziehen. Testosteron ist ja nicht nur für sexuelles Verlangen verantwortlich. Ohne dieses kann man so einigen negaitven Symptomen ausgesetzt sein.

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