"Progressiver Kreationismus" oder "Schöpfung auf raten"?

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Kreationismus ist der Irrglaube - in den aller meisten Fällen religiös motiviert - das irgend ein Gott, Schöpfer, höheres Wesen das Leben auf der Erde erschaffen und zu dem was es heute ist geformt haben muß.

Die Idee "Progressiver Kreationismus" (eine Theorie kann man das nicht nennen) ist die unter-richtung, die behauptet, das ein Gott ständig Arten verändert und aussterben läßt.

Meist werden diese Behauptungen mit - für Laien - wissenschaftlich klingenden Argumenten unterfüttert. Diese Ideen sind aber alle samt nicht wissenschaftlich, sondern kindlich naiv und versuchen verzweifelt an einem Gottesbild fest zu halten daß die Bibel oder den Koran mehr oder weniger wörtlich nimmt.

Die Idee ist nicht ganz so naiv wie junge-erde kreationismus, da sie z.B. nicht das alter des Planeten beobachtet, aber sie versucht unwissenschaftlich eine höhere Macht in irgend welche Ecken einer modernen Theorie zu quetschen.

Die Wissenschaft hat lange versucht einen Gott zu finden, Hinweise auf genau so ein eingreifen zu finden wie im "progressiven Kreationismus" beschrieben und hat in mehreren Jahrhunderten keinen einzigen Beleg finden können. Die Idee ist also "erledigt", die beste Erklärung die wir heute haben nennt sich Evolutionstheorie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von NovemberMorgen
18.07.2017, 12:22

Erstmal Danke

Nun ich bin ja was die Evolution betrifft deiner Meinung, aber wie kann ich mir das Vorstellen, also diese "Schöpfung auf Raten" oder wie tun die es die dran Glauben. Wenn Adam aaus Erde gebastelt wurde quasi wiederspricht sich das. Genauso wie wenn Vögel auf einmal am Himmel herumfliegen. Da ist es doch egal ob Gott zweitausend Jahre später wieder eine neue Art in die Welt setzt?

1

Die verschiedenen kreationistischen Strömungen innerhalb der gleichen Religionsgemeinschaft entstehen dadurch, dass stückweise wissenschaftliche Modelle integriert werden, von denen man glaubt, dass sie nicht mehr abgestritten werden können. Dabei werden dann immer größere Teile der Schöpfungsgeschichte als Metaphern gesehen.

Das Extrem bildet der Kurzzeitkreationismus, der davon ausgeht, dass die Erde und das Leben darauf vpr einigen tausend Jahren erschaffen wurden und in genau sieben Tagen entstanden.

Im Langzeitkreationismus wird das Alter der Erde von etwa 4,5 Milliarden Jahren anerkannt. Dafür wird davon ausgegangen, dass das Leben inklusive Menschen erst vor wenigen tausend Jahren erschaffen wurde oder dass die "Schöpfunstage" Symbole für Zeiträume von geologischen Ausmaßen sind.

Im progressiven Kreationismus wird neben dem Alter der Erde auch die Abfolge des Fossilberichts anerkannt. Während z.B. ein Jungzeitkreationist glaubt, dass Fossilien von Dinosauriern wenige tausend Jahre alt sind, nimmt der progressive Kreationist ihr hohes Alter hin. Nach seiner Ansicht wurden die ersten Dinosaurierarten zu Beginn des Mesozoikums erschaffen, vegetierten ohne Entwicklung einige Zeit hin, bis sie vom Schöpfer durch neue Dinosaurier ersetzt wurden. Am Ende des Mesozoikums wurden dann alle Dinosaurier ausgelöscht, bevor noch viel später der Mensch als Krone der Schöpfung auf den Plan gerufen wurde.

Progressiver Kreationismus geht weiterhin davon aus, dass Arten starre Konstruke sind, es keine gemeinsame Abstammung und keine Verwandtschaft zwischen Arten gibt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Irrglaube ist, dass Theorien nur für sich alleine stehen. Tatsächlich sind gute Theorien in die wissenschaftliche Landschaft sinnvoll eingebttet und interagieren mit anderen Theorien.

Der Kreationismus-Gedanke scheitert in fast allen Belangen bzgl. der Integration in die wissenschaftliche Landschaft und von einer Theorie kann man sowieso nicht sprechen.

Kreationismus scheitert auch an diversen wissenschaftlichen Prinzipien wie ganz offensichtlich am Minimalprinzip von Annahmen, die für die Erklärung eines Phänomens notwendig sind. Zudem wird Detailtiefe ebenfalls nicht sehr groß geschrieben und Logik nicht sehr ernst genommen.

Kreationismus erklärt im besten Fall einzelne Phänomene, macht aber keine sinnvollen Vorhersagen.

Die Evolutionstheorie erklärt jeden Tag aufs Neue Phänomene, von denen man vorher prognostiziert hatte, sie könnten durch die Evolutionstheorie erklärt werden aber man vorher noch nicht die Möglichkeiten hatte, dies zu belegen. Zudem steht die Evolutionstheorie in keinem Widerspruch zu irgendwelchen anderen Theorien anderer Wissenschaftszweige.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In früheren Zeiten galt der Schöpfungsmythos bei allen Juden und Christen als wortwörtlich wahre Beschreibung der Entstehung von Erde und Menschen. Das war bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts. Daher haben sowohl Juden als auch Christen bei wörtlicher Auslegung der Bibel das Alter der Erde auf rund 6000 Jahre berechnet.

Dann begann aber die moderne Wissenschaft, den Schöpfungsmythos zu widerlegen und es wurde offensichtlich, dass da einiger Blödsinn in der Bibel steht. Um von den davonschwimmenden Fellen so viel wie möglich noch zu retten, verlegten sich dann die Theologen auf eine Salamitaktik, die darauf hinauslief, scheibchenweise immer nur das zuzugeben bzw. das zu revidieren, was aufgrund eindeutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse partout nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte. Das führte dann zu dem Phänomen, dass mit zunehmendem wissenschaftlichen Fortschritt der Schöpfungsmythos andauernd wieder  geändert werden musste, was man an der evolutionären Entwicklung der kreationistischen Ideen deutlich ablesen kann.

So ist auch der progressive Kreationismus entstanden. Dessen Vertreter haben erkannt, dass die Evolution als Fakt nun wirklich nicht mehr bestritten werden kann, ohne sich bei gebildeten Leuten lächerlich zu machen. Also wurde der Schöpfungsmythos erneut angepasst. Dieses Manöver ist aber genauso durchsichtig wie die Strategie der katholischen Kirche, nachdem Evolution nicht mehr zu bestreiten ist, dass die Texte der Bibel nicht mehr wörtlich sondern mythologisch zu verstehen seien.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von realsausi2
16.07.2017, 16:31

evolutionären Entwicklung der kreationistischen Ideen

;))

3

So wie ich den artikel verstanden habe, glauben die anhänger dieser hypothese, dass die erde über einen langen zeitraum entstanden ist und das die evolution stimmt, aber, dass gott in die evolution eingegriffen hat! Gott habe sich also der evolution bedient um die welt zu schaffen! Lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TroIIinger
16.07.2017, 09:10

Im Grunde geht es um den Versuch, den Gott irgendwie in ein plausibles Weltbild zu integrieren, da sich der biblische Mythos als Unfug herausgestellt hat.

0

Es gibt eine Theorie bezüglich der Entstehung des Lebens. Diese nennt sich Progressiver Kreationismus

Was auch immer das sein mag, eine Theorie ist es gewiss nicht. Hierfür gelten strenge Kriterien. Belege, Untersuchungen, Vorhersagen, Überprüfbarkeiten und noch mehr sind Voraussetzung, dass eine These als Theorie geadelt wird.

Ich habe noch nie davon gehört und halte das auch für nicht ändernswert.

Die Evolutionstheorie hat so schlüssige und belegbare Aussagen dazu, dass es keinen Bedarf an einer Erweiterung in diese Richtung braucht.

Wenn die ET nun Defizite hätte, die durch einen solchen Ansatz geklärt werden könnten, sähe das anders aus. Solche Defizite sind mir aber nicht bekannt.

Dennoch halten seine Anhänger [des kreationistischen Evolutionsmus] die Evolutionstheorie, wie die Naturwissenschaft sie beschreibt, für unzureichend und sehen das zusätzliche Eingreifen eines Gottes als zwingend notwendig an.

Das kann nur auf mangelnde Kenntnisse bezüglich der ET zurückzuführen sein. Es gibt an keiner Stelle eine Vakanz für göttliches Wirken. Wer allerdings ein lückenhaftes Wissen über die Evolution hat, weil er die sie erklärende Theorie, nämlich die Evolutionstheorie, kennt, wird in diese Lücken seinen Gott hineinzustopfen versuchen.

Das geht nur solange, wie die Wissenslücken bestehen. Oder mit einem gerüttelt Maß Ignoranz.

Wer die ET nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kreationismus ist eine Hypothese, denn zur Theorie reicht es nicht.

Was du meinst ist der verzweifelte Versuch, den eigenen Gott noch irgendwie im Weltbild unterzubringen, ohne dass es allzu lächerlich wirkt.

das passt gut zum Weltbild derer, die die Evolutionstheorie wenn überhaupt nur im Ansatz kapiert haben.

Was dabei raus kommt, ist höchstens pseudowissenschaftliches Geschwafel mit einer Portion Feenstaub.

Es gibt keinen Beleg für irgend ein göttliches Eingreifen. So ein Beleg würde gleichzeitig die Existenz eines Gottes belegen, aber Götter sind nur von Menschen erdachte Wesen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Einfach ausgedrückt: GOTT hat den evolutionären Prozess in Gang gesetzt und greift bei DEDARF ein.

Ich halte nichts von derartigen Kompromissen: Schöpfung und Schöpfer. DNA-Anpassungsmöglichkeiten latent in dieser vorhanden, Bestandteil des Bauplans unseres Schöpfers.

cheerio

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyperhaes
19.07.2017, 07:11

Ah, also sind z.B. alle Resistenzen bei Erregern schon immer latent vorhanden gewesen und dein "Gott" will die Wissenschaft nur etwas ärgern? Nett... 

Dass es für deine These nichtmal Hinweise gibt, sondern im Gegenteil dass man aktiv beobachten kann, wie z.B. Resistenzgene durch z.B. horizontalen Gentransfer von einem Bakterium zum anderen weiter gegeben , also eben NICHT vorher vorhandene Abschnitte eingefügt werden, ist dir klar, oder? Sieh dir mal Acinetobacter baumannii und dessen "Gen-Geschichte" als Beispiel an...

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5039589/

Des weiteren müsstest du dann noch die angebliche Grenze definieren, ab der diese angeblichen latent vorhandenen Anpassungen nicht mehr möglich sein sollen, also die genaue Trennlinie zwischen der "Mikro- und Makroevolution" und dies dann noch bitte mit wissenschaftlichen Daten untermauern. Dieser Fragestellung weichen ja sämtliche Kreationisten mit größter Ausdauer aus...

Also... bin gespannt...

0

Wie aus dem Wikipediaartikel hervorgeht, sind Schöpfung auf Raten und Progressiver Kreationismus ein und dasselbe. Demnach gibt es immer wieder übernatürliche Eingriffe im Evolutionsprozess. Die einzige Gemeinsamkeit dieser Auffassung mit dem biblischen und wissenschaftlichen Weltbild besteht in der Akzeptanz des hohen Erdalters bzw. der Schöpfungs"tage" als unbestimmte Zeitabschnitte. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kreationismus ist - leider - gotteslästerlich.

Wenn man etwas beweisen kann, dann ist das niemals Gott.

Wenn es Gott gibt, kann man ihn in keine Wissenschaftliche These einbauen.

Alles, was man in wissenschaftliche Theorien einbinden kann, ist diesseitig.

Gott ist per definitionem transzendent. Tranzendenz aber kann man nicht wissenschaftlich fassen. Darum kommt wissenschaft notwendig ohne Gott aus. Und darum ist jeglicher Kreationismus zum Scheitern verurteilt.

Und in die wissenschaftliche Erforschung direkt sollte sich die Theologie nicht einmischen.

Theologie spielt sich eher im Bereich der Lebensdeutung ab. Wie geht ich mit den Grenzen und Katastrophen des Lebens um?

Mit wieviel Optimismus und Pessimismus gehe ich auf die Widerwärtigkeiten`des Lebens zu?

Da hat die Religion sicher ihr Recht. Kreationismus lohnt sich m.E. nicht und ist vergeudete Zeit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SlowPhil
23.07.2017, 14:50

Das ist genau das, was ich auch immer sage: Kreationismus ist schlechte Theologie.

1

Im Wesentlichen sagt der Kreationismus, die biblische Schöpfungsgeschichte der Genesis sei wörtlich zu nehmen. Allerdings gibt es unterschiedliche Meinungen, so dass man den Kreationismus in verschiedene Kategorien einteilen kann.

Der „Kurzzeitkreationismus“, auch Junge-Erde-Kreationismus genannt, nennt für die 6 Schöpfungstage  eine Dauer von je 24 Stunden. Der englische Erzbischof James Ussher (1581-1656) fertigte den Ussher-Lightfoot-Kalender an, welcher den Zeitpunkt der Schöpfung auf den 23.10.4004 v.u.Z. festlegt. Demnach wäredie Erde erst ca. 6000 Jahre alt. Die meisten sprechen heute aber von 10.000 Jahren. Darüber, ob das Universum genauso alt oder älter ist,
gibt es ebenfalls unterschiedliche Ansichten. Dinosauriere leugnen sie nicht. Sie sagen, diese Tiere hätten kurzzeitig zusammen mit dem Menschen gelebt und wurden dann von Gott vernichtet, um fossile Brennstoffe zu erzeugen.

Als nächste Richtung ist der „Moderne Geozentrismus“ zu nennen, der die Erde als Mittelpunkt des Universums betrachtet. Dabei würde die Sonne die Erde umkreisen. Das Erdzeitalter ist ihrer Meinung nach ebenfalls auf maximal 10.000 Jahre zu setzen und alle gegenteiligen Beweise seien nur Versuche gegen Gott zu lästern. Evolution ist ihrer Ansicht nach eine Lüge, ausgehend vom Teufel, und keineswegs Fakt. Alle Belege, die die Wissenschaft nennt, seien ebenfalls Lügen, die der Teufel in die Welt gesetzt hat. Dinosaurier und andere Fossilien, wie beispielsweise von Urmenschen, wären direkte Fälschungen durch Wissenschaftler. Einige vertreten sogar die Ansicht, diese Fossilien seien vom Teufel in die Erde eingebracht worden, um die Menschen in die Irre zu führen. Eine Gruppierung dieser Art ist die „Creation Science Association“. Mit dem Begriff „science“ versucht man zu suggerieren, deren Ideen seien alle auch wissenschaftlich belegbar, was paradoxerweise entgegen der Bemühungen, Wissenschaft als teuflisch auszuweisen steht.

Die „Omphalos-Hypothese“ ist als dritte Richtung zu nennen, auch wenn sie heute nur noch wenige  Anhänger hat. Sie beinhaltet die Aussage, Gott habe die Erde vor wenigen tausend Jahren erschaffen, musste sie aber älter erscheinen lassen, damit sie funktioniert. Diese Idee basiert auf der Frage, ob Adam einen Bauchnabel (Omphalos) hatte. Der Bauchnabel wäre beim ersten Menschen nicht erforderlich gewesen, da er auf eine natürliche Geburt hinweist und ansonsten keinen Zweck erfüllt. Schließlich sei Adam direkt als
Erwachsener erschaffen worden, hätte also keine Nabelschnur benötigt.
Aber um den Menschen immer gleich aussehen zu lassen, hätte Gott Adam
dennoch einen Bauchnabel gegeben. Darauf aufbauend wollte man erklären,
dass viele Dinge auf der Erde wesentlich älter erscheinen, weil Gott es
für uns einfacher machen wollte.

Dem gegenüber steht der „Langzeitkreationismus“  (Alte-Erde-Kreationimus), welcher die Schöpfungstage als Epochen ansieht. Dabei wird versucht die wissenschaftlich genannten Epochen in Schöpfungstage umzuwandeln, um den Zeitangaben der Wissenschaft nicht zu widersprechen. Die Theorie der gemeinsamen Abstammung aller Arten wird
abgelehnt, was durch unterschiedliche Hypothesen zu begründen versucht
wird.

Zum einen versucht die Hypothese „Schöpfung auf Raten“ evolutionäre Prozesse als gezieltes Werkzeug Gottes zu erklären. Natürliche Selektion sei eine Fehlinterpretation. Änderungen hätten sich durch direktes Eingreifen Gottes ergeben, welcher damit auf gegebene Umstände reagieren würde. Somit wird behauptet, Gott hätte nicht am siebten Tag geruht, sondern würde bis heute jederzeit eingreifen. Zum anderen gibt es noch die „Lückentheorie“, mit der das Erdalter auf Milliarden Jahre problemlos festgelegt werden kann. Zunächst habe es eine Schöpfung der Dinosaurier gegeben, die aufgrund einer Katastrophe vernichtet wurde. Danach habe Gott eine lange Pause eingelegt und vor 10.000 Jahren wieder begonnen Leben zu schaffen, in Form der heute existierenden Arten. Die sogenannte „Mikroevolution“ sei in dieser Zeit wirksam gewesen, als Werkzeug Gottes, damit er den Ruhetag einlegen konnte.

Der „Evolutionistische Kreationismus“ zeigt viele Gemeinsamkeiten zum Langzeitkreationismus, unterscheidet sich aber wesentlich durch die Anerkennung der gemeinsamen Abstammung.Für die Artentstehung sei statt natürlicher Selektion Gott verantwortlich, welcher aktiv ins die Entwicklung eingegriffen habe. Oftmals bezeichnet man diese Richtung auch als „Theistische Evolution“. Einige Vertreter akzeptieren  die natürliche Selektion in eingeschränkter Form. Sie versuchen natürliche Selektion als von Gott genutzten Mechanismus zu belegen.

Die neuere Bewegung des „Neo-Kreationismus“ will sich selbst strikt von allen anderen hier genannten Bewegungen distanzieren. Sie versuchen nicht mit der Bibel zu argumentieren, sondern erscheinen als Wissenschaftler. Der Begriff „Gott“ wird gänzlich Außen vor gelassen, um niemanden zu diskriminieren. Auf diese Weise  möchten sie ihre Überlegungen eines Schöpfers verbreiten, um seriös zu erscheinen und nicht als religiöse Fanatiker.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TroIIinger
16.07.2017, 09:08

Ein Problem beim Langzeitkreationismus ist die Reihenfolge, die stimmt im Schöpfungsmythos nämlich nicht

2

Was möchtest Du wissen?