Progressive Muskelentspannung - entspannt die Muskeln und stressed gleichzeitig meine Nerven; was tun?

5 Antworten

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  • Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung beruhen beide sehr auf dem, was im Kopf abgeht. Manchen liegen diese Methoden, anderen gar nicht. Du bist gewiss nicht der einzige, der mit diesen ein wenig esoterisch-alternativmedizinisch angehauchten Methoden nichts anzufangen weiß. Es ist aber schon so, dass wenn man sich darauf einlassen kann, diese Methoden tatsächlich helfen können, dich zu entspannen. Sie sind also kein reiner Humbug, sondern nutzen die Wechselwirkung zwischen Gedanken und Körper.
  • Ich stimme dir zu, dass Anweisungen wie "nachspüren", "schwer werden lassen" und dergleichen nicht für jeden umsetzbar sind und für viele eher vernunftorientierte Menschen schon schwierig nachzuvollziehen und umzusetzen sind. Man weiß einfach nicht, was man machen soll und es erscheint einem als Mumpitz.
  • Ich denke daher, dass für dich tatsächlich viel eher echte sportliche Übungen sinnvoll wären, bei denen du klare Anweisungen für echte Bewegungen des Körpers bekommst. Beispiele dafür wären z.B. Pilates und Yoga. Dazu gibt es auch gute DVD zu kaufen, so dass man diese Übungen quasi-angeleitet zuhause absolvieren kann. 
  • Oftmals hilft aber Gruppentraining in einem guten Fitnessstudio, weil die Haltung und Ausführung kontrolliert wird und man in der Gruppe gewissenhaften und ausdauernder mitmacht. In einem guten Fitnessstudio könntest du auch 2x Rückentraining und 2x Pilates kombinieren und so wirklich Muskeln aufbauen und entspannen.
  • Für dich wäre es auch günstig, oft in die Sauna zu gehen. Das entspannt auf direkte Art die Muskeln und wenn du dir die Zeit nimmst für Ruhephasen zwischen den Gängen, ist das auch hilfreich. 

 Manchen liegen diese Methoden, anderen gar nicht. 



Ich HASSE sie. PME macht mich kirre, ich hab hinterher mehr Verspannungen als vorher.

Und ich gebe Entspannungskurse. Es liegt also nicht daran, dass ich nicht entspannen könnte. ;)

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@Kristall08

Kann ich nachvollziehen. Ist nicht jedermanns Sache.

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Mir scheint, du lebst nicht in der Gegenwart, sondern bist mit deinen Gedanken immer am Ziel bzw. der Zukunft. Dein System ist ziemlich hochgefahren und dein Lebensmotto könnte sein: Ohne Fleiß kein Preis.

Dabei unterdrückst du gewohnheitsmäßig all die kleinen Kränkungen, die ein normaler Alltag mit sich bringt. Sie sind dadurch aber nicht verschwunden, sondern äußern sich über Verspannungen und Schmerz.

Sobald du durch die vorgeschlagenen Übungen etwas zur Ruhe kommst, kommen auch die kleinen Kränkungen hoch, denn sie wollen angeschaut und bearbeiteet werden. Das mach dich kratzig und es kommt das Gefühl, dass das sowieso nichts bringt.

Mein Tipp wäre, dass du bei den Übungen genau den Punkt anschaust, der dich zum Aufhören bringen will. Genau da sind deine Blockaden, die aufgelöst werden wollen. Wenn du dich darauf einlässt, kommen Emotionen, die du zulassen solltest.

So entsteht allmählich ein Gefühl von innerem Frieden, statt ständigem Gehetztsein. Das ist wiederum Voraussetzung für eine emotionale Aufrichtung, der dann auch die Wirbelsäule folgt, die ja symbolisch für die Kraft der Aufrichtung steht.

Alles Gute...

Guck dir doch mal Pilates oder Yoga an. Das besteht definitiv nicht aus "Science Fiction", wie du es nennst, sondern beansprucht den ganzen Körper mindestens so sehr wie Tai Chi. Insbesondere bei Yoga gibt es zahlreiche Unterformen. Such dir halt eine nicht-esoterische raus, wenn dir das lieber ist.

wobei gerade  taichi  doch sehr langsam und bewußt ausgeübt werden  muß .

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