Profitieren die Krankenkassen , wenn die Leute vor dem Rentealter sterben?

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7 Antworten

Hall lolztsameem,

Sie schreiben:

Profitieren die Krankenkassen , wenn die Leute vor dem Rentealter sterben?

Antwort:

Zu dieser Frage existiert keine zugängliche, verlässliche Statistik und wenn, so müßte man eine derartige Statistik mit sehr vielen weiteren Fragezeichen versehen!

Zum Beispiel:

Wie soll die Fresswut/Fressucht in Zukunft bewertet werden!

Es kann doch wohl nicht sein, daß die vernünftigen Esser die fressüchtigen Fast-Food-Fresser samt Ihrer Nebenwirkungen auf Dauer finanzieren!

Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Das System der Krankenkassen (gesetzlich und privat) ist sehr komplex und auf Grund der unzähligen Versicherungsunternehmen von außen kaum überschaubar/kaum durchschaubar!

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Ein Beispiel von vielen ist die AOK:

https://www.aok.de/fileadmin/user_upload/Zuf_2014_web_aktualisiert_241014.pdf

Mitarbeiterzahl über 61.100, davon 55.000 in Vollzeit

1.380 Geschäftsstellen;

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Alle Krankenkasssen zusammen bilden die Solidargemeinschaft und diese lebt von laufenden Beitragseinnahmen; 

Wer verstirbt, der führt logischerweise keine weiteren Beiträge an die Krankenkasse ab! Ob der Verstorbene die Krankenkasse überhaupt in Anspruch genommen hat oder nicht, wer soll bitte diese Statistik zuverlässig führen?

Es gibt durchaus Menschen, welche um Ärzte und Kliniken aus diversen Gründen eine großen Bogen machen!

Diese Spezies entlastet das System, wirkt ggf. Kostenausgleichend!

Viele Fast-Food-Fans fressen sich buchstäblich krank und die Solidargemeinschaft soll diesen Irrsinn auch noch finanzieren, ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Fazit:

Es gibt keinen zuverlässigen Beleg dafür, daß die Krankenkassen davon profitieren, wenn die Versicherten und Beitragszahler vor dem Eintritt ins Rentenalter versterben!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Inwiefern sollten die Kassen dadurch profitieren? Wer verstorben ist braucht zwar keine ärztliche Versorgung mehr - zahlt aber auch keine Beiträge mehr ein...

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SchakKlusoh 03.10.2017, 09:18

Ein wenig Recherche hätte diese falsche Antwort verhindert.

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derajax 04.10.2017, 16:27
@SchakKlusoh

Wäre angebrachter dies dem Fragensteller zu schreiben anstatt Leuten die helfen wollen.

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Nein, die Krankenkassen nicht.

Die höchsten Kosten für die Krankenkassen fallen immer in den sechs Monaten vor dem Tod an (außer bei sehr plötzlichen Todesfällen, etwa durch Unfälle).

Ob jemand mit 60 stirbt oder mit 80, ist für die Krankenkasse relativ egal.

Aber die Rentenkassen profitieren natürlich vom "sozialverträglichen Frühableben" - am meisten dann, wenn derjenige so etwa 65 wird. Dann hat er das Maximum eingezahlt und bekommt nichts ausgezahlt.

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Kassenbeiträge von Rentnern sind weit günstiger als die von Arbeitnehmern oder Angestellten. Im Alter ist man anfälliger für Krankheiten und Beschwerden. Also sind die Kosten höher als bei einem jungen Menschen. (im Durchschnitt). Allerdings hat man im als Rentner keinen Anspruch auf Krankengeldzahlung.

Natürlich haben Krankenkasse einen Vorteil wenn man vor der Rente ablöffelt!!!

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Da die Krankheitskosten mit dem Lebensalter steigen, würden die Ausgaben der Krankenversicherungen sinken, wenn die Menschen vor dem Anstieg sterben würden.

Es wäre besonders kostensparend, wenn alte Frauen stürben, da sie höhere Kosten als die Männer verursachen.

http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc\_abr\_test\_logon?p\_uid=gast&p\_aid=0&p\_knoten=FID&p\_sprache=D&p\_suchstring=10913

Andererseits darf man ja nicht nur den Vorteil der Krankenkassen sehen, sondern muß auch die gesellschaftlichen VORTEILE von alten Menschen sehen. Da lohnen sich die Kosten!

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Nein, alle Versicherten!

Wenn du bei ansteigender Krankheitsanfälligkeit einfach tot umfällst werden weniger Beiträge benötigt und wir alle sparen.

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SchakKlusoh 03.10.2017, 09:22

Das ist zu kurz gedacht.

Die Krankenkassen sparen.

Gesamtgesellschaftlich besteht die Kosten/Nutzen- Rechnung aber nicht nur aus den Gesundheitskosten. Also muß man die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten und Nutzen gegenüberstellen.

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Ursusmaritimus 03.10.2017, 09:30
@SchakKlusoh

Nur dann wenn der Senior noch Leistungsträger ist. Natürlich unter Diskriminierung der Einkünfte der Mitarbeiter im Gesundheiswesen.

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Nö, aber die Rentenversicherung.

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