Professionelle Zahnreinigung sinnvoll?

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12 Antworten

Mir ist die Zahnsteinentfernung (ZSE) gar nicht bekommen. Zum ersten waren die Zahnhälse danach sehr rau. Es dauerte ca. 1 Woche, bis sie wieder glatt waren - durch wieder abgelagerte Plaque, die ja so schädlich sein soll, sich auf den rauen Flächen aber besonders gut ablagert. Der "Nutzen" der (ZSE) war somit wieder dahin. Zum anderen hatte ich nach der ZSE monatelang erhebliche Probleme mit gereizten Zahnhälsen, die ich kostenaufwendig mit Meridol-Mundspülung (nach meiner Erfahrung das beste Produkt - Elmex-Mundspülung war nicht so verträglich und dieses Listerine war der letzte Sch...) behandeln musste. Ich bin über 60 Jahre ohne ZSE ausgekommen, habe noch alle Zähne (z.T. plombiert) die aber alle i.O. sind. Entzündetes Zahnfleisch hatte ich nie und Karies an den mit Plaque besiedelten Zahnflanken auch nicht. Die ZSE lasse ich nicht mehr machen, denn wenn sich der sehr harte Zahnstein nur mit Ultraschall bzw. Pulverstrahl entfernen lässt, schädigt die ZSE nicht das darunter befindlichen Zahnbein des Zahnhalses, das weicher als der Zahnstein ist? Bei freiliegenden Zahnhälsen besteht die Gefahr, dass das Zahnbein Schaden nimmt. Wie kann der Zahnarzt exakt die Trenngrenze zwischen Zahnsteinbelag und Zahnhalsoberfläche feststellen, damit er nicht zuviel Material abträgt? Nach bisherigem Wissensstand gar nicht, daher auch meine gereizten Zahnhälse. Mit der ZSE wurden die Kapillarrisse in meinen Zahnhälsen erst freigelegt. Wenn ich dann in der Apothekenumschau vom Febr. 2012, S.36 lese, dass die Assistentin die Zähne anschließend mit einem Pulverstrahlgerät glättet (es wird wieder etwas vom Zahn abgetragen) und mit Fluoridgel "versiegelt" kommt mir das Grausen. Schon mal was von der Schädlichkeit von zuviel Fluor gehört? Im Internet finden Sie dazu reichlich Infos, die zum Nachdenken anregen. Und dann noch der Rat von "Experten"?? auf S.37, mit der ZSE schon bei Kindern im Alter von zwei Jahren zu beginnen, wirft die Frage auf - wer sind diese Experten und wer bezahlt sie? - Wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing! Über den Einfluss der Lobbyisten auf Gesundheitspolitiker, Vorstände der Krankenkassen und kassenärztlichen Vereinigung wird doch öfter berichtet. Man kennt sich ja und trifft sich auch auf Partys oder Empfängen. Da ist das Argument - wenn die Kassen die ZSE bezahlen, wird es schon sinnvoll sein - doch recht fragwürdig. Ich habe bis zum 10. Lebensjahr keine Zahnbürste gekannt und trotzdem noch recht gesunde Zähne. Das hängt mit der richtigen Ernährung (wenig Süßigkeiten, ausreichend Milch und Milchprodukte, frisches Obst und Gemüse) und viel Bewegung an der frischen Luft zusammen . Durch Sonnenlicht wird im Körper Vitamin D gebildet, dass erst eine Verwertung des Kalziums aus der Nahrung für den Knochen - und Zahnaufbau ermöglicht. Mir tun die Kinder leid, deren Eltern mit ihnen bei schönem Wetter in ein überdachtes Erlebniscenter gehen, statt mit ihnen durch Wald und Feld zu stromern.

Ich gehe davon aus das es sinnvoll ist, ansonsten könnte ich mit nicht vorstellen das es Krankenkassen gibt, welche einen Zuschuß hierfür zahlen. Siehe http://www.1a-krankenkassen.de/lrechner.php

Ich bin Zahnarzthelferin, und kann nur jedem raten, je nach Grad der Verfärbungen, einmal oder zweimal pro Jahr so eine PZR machen zu lassen. ich laß sie auch einmal im Jahr machen!

Sie ist neben, wie schon erwähnt Zahnseide und -bürstchen, sehr effektiv. Mein Zahnarzt berechnet sie nach der benötigten Zeit. D.H., je mehr ich selber pflege, umso schneller geht die PZR, also umso billiger.

Sehr sinnvoll, aus verschiedenen Gründen: 1. Plaques und andere Beläge werden sorgfältiger entfernt als beim Zähneputzen. 2. Behandlungsbedürftige Schäden werden frühzeitig erkannt und können behandelt werden, bevor es weh tut. 3. Man hat gleichzeitig den Stempel im Vorsorge-Pass und bekommt später ggf. höhere Kassenzuzahlungen. 4. Tolles Gefühl hinterher... Anell

Vorbehaltlos ja, spätestens aber der Midlife-Crisis (sie soll auch immer früher kommen, manchmal schon bei 27. So wird's allerdings teuer, vor allem wenn alle 6 Monate. Ab 65 Vierteljahrestakt empfehlenswert.

Ich kann mir vorstellen, dass das z.B. bei eng stehenden Zähnen schon was bringt. Vor allem wird das Zahnfleisch geschont, wenn das der Arzt macht.

Zwei Drittel unserer Bevölkerung hat Parodontose(heißt richtigerweise Paradontitis. Die Endung -itis steht für -entzündung.So entnommen aus einer Ärztezeitung.(Das bedeutet:Zahnfleischentzündung,dann -schwund ,tut weh,dann lockere Zähne,dann -ausfall.)Um dem vorzubeugen,sollte man 2 Mal im Jahr das durchführen.Das ersetzt aber nicht die Zahnseide und die Interdentalbürstchen,die das erledigen, wo man mit Bürste nicht hinkommt.Paro kann man nicht heilen,sondern nur stoppen.Da ist die Mitarbeit der betreffende Person gefragt.Diese aufwendige Reinigung kostet zw.50 bis 80 Euro.Ganz schön viel für jem.,der aufs Geld schauen muß.Aber äußerst sinnvoll angelegt.Ich kann es Dir nur empfehlen.

sehr zu empfehlen - 1-2 mal pro jahr - besser als später zahnersatz bezahlen

ja absolut zu empfehlen!

Sinnvoll und lohnenswert!

für den Zahnarzt ja

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ja ,unbedingt machen lassen

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