Produktlebenszyklus (PLZ)

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1 Antwort

Der Produktlebenszyklus kommt in Märkten zum Tragen, in denen sich veränderbare, sich ständig weiterentwickelnde Güter gibt. Z.B. technische Artikel wie CD, die die MC, verdrängt hat, die die LP verdrängt hat und die jetzt von den USB Sticks,MP3-Files verdrängt wird. (Auch Auto etc.). Weniger betroffen sind wenig bearbeitete, veränderte Waren, z.B. Kartoffeln, Bananen oder Milch. Aber auch hier sind ähnliche Zyklen, wenn auch länger gestreckt, zu beobachten. So geht der Anteil der früheren Standardmilch (3,5 % Fett, pasteurisiert) zugunsten von fettarmer Mich, die ultrahocherhitzt oder stärker pasteurisiert wurde (1,5 % Fett, UHT) zurück. Ähnlich ist es mit Produkten, die einem Geschmack, einem Zeitgeist unterliegen. Wer kennt heute noch die ehemals starken Schnapsmarken wie Dornkaat oder Steinhäger? Trinkt man heute einfach nicht mehr, oder doch deutlich weniger.

Keinen Produktlebenszyklus gibt es bei reiner Saisonware. T-Shirts in einer schrillen Modefarbe werden produziert, abverkauft und aus ist es mit diesem Produkt. Diese sind beim Lieferanten i.d.R. nicht nachbestellbar, da die Produktion bereits 18 Monaten vor der entsprechenden Saison stattfand und man aktuell bereits die Herbstkollektion 2014 produziert.

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