Problempferd?! Steigen, Buckeln und Beisen. Du liebe güte

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7 Antworten

Das ist das Typische verzogene Fohlen das in der frühen Zeit getätschelt wurde aber nicht erzogen vom Menschen.

Ich erwähne hier in GF oft das aus kleinen verzogenen Fohlen - große verzogene Monster werden - ihr habt so eines.

Da er schon mit 1,5 Jahren gelegt wurde (was viel zu früh ist) und er vermutlich nie auf einer Aufzuchtsweide war - ist leider der erste Zug schon längst abgefahren.

Im Fohlenalter werden Fohlen nicht von ihren Müttern erzogen sonder nur von den Tanten drumherum - danach werden sie in einer Aufzuchtsherde (meist mehrere Absetzer und ein paar ältere Wallache oder auch Hengst) voneinander Erzogen.

So wie es sich anhört, durfte der Wallach bisher auch alles machen was er wollte - warum sollte das jetzt aufhören - ganz bestimmt nicht mit einem Join Up - den ihr vermutlich noch nicht mal könnt (2 Stunden ist kein Join Up das ist Tierquälerei) - hier kann nur noch eine Hengstherde (Grunderziehung durch andere Hengste) helfen oder ein Horsemenshiptrainer - der das Pferd und die Besitzerin gleich mit umtrainiert.

Kommt aber nicht mit parelli oder be strict und sowas - alles schon versucht.

Habt ihr das selbst versucht, so wie beim Join up? Dann lasst das bleiben und sucht Euch einen wirklichen Fachmann der verzogene Pferde wieder in Ordnung bringen kann. Die am schwierigsten zu erziehenden Pferde sind 1. Handaufzuchten und 2. verwöhnte Fohlis die niemals dem Menschen gegenüber Respekt haben mussten.

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Wie ist ja gesehen habt, ist dieses Join up eben keine Methode, um mit solchen Pferden fertig zu werden. Da muss jemand her, der wirklich Pferdeverstand hat und der weiß, was er tut. Dürfte halt schwierig werden, wenn dieses Pferd sich tatsächlich so aufführt, wie du es beschreibst. Auch ein Profi hängt an seiner Gesundheit !

Was ihr auf keinen Fall tun solltet - weiter alleine rumdoktoren. Es grenzt ja an ein Wunder, dass hier bislang weder Mensch noch Tier ernsthaft verletzt worden sind.

Jeder nicht erfolgreiche Versuche von euch oder anderen Personen, die ihr zu Hilfe bittet, hat nur zur Folge, dass dieses Pferd lernt, dass es sehr wohl mit seinem Verhalten durchkommt. Warum sollte er hier was ändern. Es ist niemand da, dem er vertrauen schenken kann....

Versuche deine Freundin davon zu überzeugen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, bevor noch ein schlimmerer Unfall passiert und das Pferd am Ende als Wanderpokal zum Schlachter geht...

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1 1/2 Jahre ist nicht spät! Mein Pferd wurde erst mit 4 1/2 kastriert, dass ist spät.

Join up hilft bei sowas auch nicht. Da er den Menschen als Feind und nicht als Freund ansieht. Ein Pferd kann nicht böse d+sein, es wehrt sich nur wenn es sich bedroht/bedrängt fühlt.

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,,Kommt aber nicht mit Parelli oder be strict und sowas - alles schon versucht. "

Auch unter Anleitung eines Trainers, bzw. mit fundiertem Grundwissen?? ich glaube nicht, nachdem was ich da sonst gelesen habe!

Ich schließe mich Freyka an .... das ist lebensgefährlich und grob fahrlässig. Und ich bin auch sprachlos, was ihr mit ihm macht. Er wird zwei Stunden im Kreis gehetzt, mit jeweils weiteren Leuten am Zaun, die ihn auch scheuchen, wenn er nahe kommt - und da wundert ihr euch ernsthaft, dass es sich dem Menschen nicht freiwillig anschließen will? Wow. Euch fehlt scheinbar an allen Ecken und Enden der Pferdeverstand.

Bitte sucht euch dem Pferd und euer Gesundheit zuliebe einen anständigen Pferdetrainer, der ohne diese Zwangmittel arbeitet! Oder gebt das Tier am besten gleich in gute Hände ab, an jemanden, der sich damit auskennt!

(Das späte Legen hat damit übrigens nichts zu tun, viele Hengste werden erst mit 1,5 gelegt, meiner auch, und der ist top erzogen - genau wie viele viele Hengste. Ja, mit genügend Sachverstand und Kompetenz kann man auch nen Hengst handzahm erziehen, das ist keine Entschuldigung.)

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Deine Freundin braucht professionelle Hilfe!!

Das, was sie da tut, ist lebensgefährlich!!

Ein Join Up ist extremer psychischer Stress fürs Pferd und keiner von euch scheint fähig, es korrekt durchzuführen! Ihr habt das Pferd in Todesangst versetzt und ihm keine Möglichkeit gegeben, sich anzuschließen! Deswegen war es gezwungen, irgendwann auf Angriff zu gehen!

Wahrscheinlich auch nicht das erste Mal, dass Mensch durch Unwissenheit an diesem Tier etwas kaputt gemacht hat.
Sie scheint da ein höchst sensibles Pferd zu haben, das macht es nicht grad einfacher.

Ich bin wirklich sprachlos.

Wenn ein Pferd ein solches Verhalten zeigt, schreit es laut um Hilfe! Entweder, weil es große Schmerzen hat (worauf das Buckeln zb hindeutet), oder weil irgendwer mal ganz grob was falsch gemacht hat und er kein Vertrauen mehr hat oder oder oder..

Die Geschichte mit dem Zaun geht gar nicht. Das wird ihr vermutlich noch ein paar Jahre Probleme machen.

Ich rate deiner Freundin, sich entweder einen Trainer an die Hand zu nehmen, der sie wirklich bei jedem Mal arbeiten mit dem Pferd für mindestens ein Jahr begleitet oder das Pferd in entsprechende Hände abzugeben.
Wie gesagt, sie setzt ihr Leben (und das einer jeden Person, die mit dem Pferd umgeht!!!!!) aufs Spiel!

Das wird ein sehr langes Unterfangen, sollte sie sich dafür entscheiden, nochmal bei 0 mit dem Pferd anzufangen, so viel ist klar.
Und ob man so ein Pferd -das durch die Menschen zerstört wurde- wieder ganz heile kriegt, wage ich sehr zu bezweifeln.

Wenn sie sich jetzt keine professionelle Hilfe holt, landet sie im Krankenhaus (und vlt du auch, und/oder andere!) und das Pferd beim Schlachter..

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Kommentar von lohengrin85
19.08.2014, 11:02

Würde gern ein paar mehr Daumen hoch geben!

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Liebe Smiley,

evtl. hat der Tierarzt damals noch ein Ei vergessen (Klopphengst)? Aber jetzt mal ehrlich, bei so einem gefährlich Tier, lasst da mal einen Professionellen ran - am besten einen männlichen Trainer, der mehr körperliche Kraft einsetzen kann, wenn es wieder zu einem Angriff kommen sollte.

Ist ja auch keine Lösung alle Stallkollegen nacheinander mit diesem Pferd ein "Join Up" zu machen, damit gefährdet sie ja auch alle anderen, da muss wirklich jemand professionelles ran. Kostet zwar ein Haufen Geld (ca. 800 € pro Monat) und ist auch kein Garant dafür, dass er jemals so sein wird wie ein normales Reitpferd, ansonsten besteht bei einer solchen Konstellation als 2. Möglichkeit leider nur noch die Reise in die Wurst.

LG Bage

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Ich denke ihr braucht da professionelle Hilfe

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Kommentar von smileygiiiirl
18.08.2014, 22:13

habe ich ihr auch schon mehrmals gesagt...

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