Probleme und Stress in der Ausbildung.

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1 Antwort

  1. In einer Ausbildung ist es meiner Meinung nach nicht unüblich, dass man auch mal unangenehme Arbeiten machen muss, die vielleicht nicht so in der Ausbildungsordnung stehen. Solange sie die notwendigen Fachkenntnisse erlangt, sehe ich darin nichts verwerfliches. Wie sagt man so schön: Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

  2. So etwas sollte im Ausbildungsvertrag stehen. In manchen Branchen kann das üblich sein, dass man auch Samstags oder an Feiertagen arbeiten muss.

  3. Pausenzeiten sind gesetzlich geregelt, was Ihr ja offensichtlich schon herausgefunden habt. Wo ist nun die Frage? Die Antworten sind im Jugendarbeitsschutzgesetz oder Arbeitszeitgesetz zu finden. Da ein Arztbesuch nicht unter die Arbeitszeit fällt, kann hier natürlich keine Pause angerechnet werden.

  4. So etwas kann auch vom Unternehmen festgelegt sein. In Arztpraxen ist es sogar üblich, dass die komplette Zeit des Jahresurlaubes vorgeschrieben wird. Andere Urlaubsregelungen sind ebenso im Ausbildungsvertrag zu finden. Was steht denn da drin? Insbesondere, was die Samstage betriff, bzw. die Länge der Arbeitswoche.

  5. 10-20 min länger arbeiten sehe ich persönlich nicht als Problem an. Bei meiner Ausbildung waren das teilweise wesentlich länger. Mir ist kein Unternehmen bekannt, bei dem die Mitarbeiter mit "Glockenschlag" fluchtartig das Büro verlassen. Regelungen zu Überstunden dürften auch im Ausbildungsvertrag festgehalten sein. Hier ist nur wichtig, dass die zulässige Höchstarbeitszeit nicht überschritten wird. Im Ernst: Was ist denn so schlimm, wenn man mal 10 Minuten länger im Büro sitzt?

  6. Wer ist denn der Ausbilder? Der Chef? Warum sie ihre Arbeit nicht schafft, wage ich nicht zu beurteilen. Dazu muss man beide Seiten sehen.

Fazit: Ich sehe hier keine Probleme, sondern nur den normalen Alltag eines Auszubildenden.

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