Probleme nach Materialentfernung Arm?

1 Antwort

Da ist wirklich so ziemlich alles schief gelaufen, was nur schief laufen konnte.

Du solltest nochmal hingehen und auf ein Arztgespräch bestehen.

zu 1. natürlich muss es ein abschließendes Arztgespräch geben.

zu 2. das kann man mal so machen, dass der Patient die Wunden selber versorgt, aber nur, wenn das richtig erklärt wurde und der Patient damit einverstanden ist. Von einem Patienten verlangen kann man das nicht.

zu 3. wenn der Hausarzt meint, dass Du keine Schmerzen haben darfst, warum sagt er dann nicht, was Du tun sollst oder setzt sich mit den Ärzten in der Klinik in Kontakt??? Verstehe ich nicht. Irgendwie scheinen da alle Ärzte zu schlafen.

zu 4. das kann man aus der Ferne nicht gut beantworten, weil ich ja überhaupt nicht weiß, was gemacht wurde. Diese Frage sollte Dir wirklich ein behandelnder Arzt aus der Klinik beantworten können.

zu 5. das spricht für eine Entzündung im Körper ... wurden die Blutwerte kontrolliert???

zu 6. ich würde trotzdem einen Kontrolltermin machen. Schließlich willst Du ja wissen, wie es weitergeht und es ist DEIN Arm, mit dem Du schließlich noch ein paar Jahre gut leben möchtest.

Ich kann Dir nur raten, Dich nicht mit solchen fadenscheinigen Aussagen zufrieden zu geben. Wenn sie Dir in der Klinik dort nicht helfen, dann hole Dir eine zweite Meinung in einer anderen Fachklinik oder einem niedergelassenen Chirurgen. Du solltest das jetzt auf keinen Fall so hinnehmen. Den Fehler habe ich vor vielen Jahren gemacht. Ich habe nach einer Arm-OP auch einfach den fadenscheinigen Aussagen der Ärzte geglaubt mit dem Ergebnis, dass ich seit inzwischen 17 Jahren einen funktionslosen Arm und stärkste Schmerzen habe. Mach Du nicht den gleichen Fehler wie ich. Trete denen mal auf die Füße und verlange Antworten auf Deine vielen Fragen!!!

Ich wünsche Dir alles Gute und baldige Genesung.

Ganz lieben Dank für die super ausfühliche Antwort.
Es wurde nur die Platte wieder entfernt, die vor zwei Jahren nach einer Ellenverkürzung eingesetzt wurde.
Blutwerte wurden nicht kontrolliert. Ich habe eben im Krankenhaus angerufen und wollte einen Termin haben, aber die meinen, es sei nicht nötig und der Hausarzt kümmert sich schon drum.
Morgen früh gehe ich direkt ins Krankenhaus. So langsam bin ich echt skeptisch, dass alles planmäßig gelaufen ist. Mir wurde vor der OP gesagt, dass auch nicht die gesamte Narbe wieder aufgemacht werden muss.
Haben die aber. Und die Narbe blutet immer noch etwas. Die ist knapp 10cm lang und wenn ich mich nicht irre, hätte eigentlich eine Drainage reingehört

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@Knuffihatangst

Hab mich nun gestern ans Beschwerdemanagement gewandt und die leiten das jetzt an den Arzt weiter und dann bekomme ich eine Stellungnahme.

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@Knuffihatangst

Richtig so, lass es Dir nicht gefallen!!! Schließlich ist es DEINE Gesundheit, um die es hier geht. Den Ärzten tut es nicht weh, wenn es Dir nicht gut geht ... daher ist es ihnen auch ziemlich egal, wenn es Dir nicht so gut geht, wie es eigentlich sollte.

Dass die komplette Narbe aufgeschnitten wird, hat aber normalerweise seine Richtigkeit. Das Narbengewebe selber heilt ja schlecht und daher wird meist die komplette alte Narbe ausgeschält und somit eine ganz neue Wunde erschaffen. Man macht es nicht, dass man einfach in die alte Narbe reinschneidet und wieder zusammennäht. Das würde wahrscheinlich zu Wundheilungsstörungen führen.

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Ist was beim selbst spritzen schief gelaufen?

Hallo,

ich habe eine OP hiner mir und musste mir nun selbst weiterhin Thrombosespritzen geben. Da ich das nicht kann, hat es mein Partner übernommen. Allerdings habe ich das Gefühl, dass bei der ersten Spritze in den linken Arm am Dienstag was schief gelaufen ist, denn seitdem habe ich eine Verhärtung im Arm, die beim berühren weh tut. Alle nachfolgenden Spritzen haben keine Spuren hinterlassen.

Ist das schlimm?

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Verliebt in Assistenzarzt

Hallo, ich wurde vor ein paar Monaten operiert.

Die Story dazu: Den Assistenzarzt lernte ich beim Aufnahmegespräch kennen. Er wirkte sehr verlegen. Zum Beispiel wurde er rot als ich ihm in die Augen sah und wurde hibbelig. Ich fragte ihn, ob er bei der OP dabei sei und er verneinte dies. Nun wird es interessant: Im Vorraum zur Narkoseeinleitung ging plötzlich die Tür auf und ein Mann kam rein. Erst erkannte ich ihn nicht, aber als die Narkoseärztin fragte was er dort suche, erkannt ich ihn. Es ist nicht üblich, dass der Operateur bei der Narkosevorbereitung dabei ist (sagte die Narkoseärztin). Er meinte er wollte mir nur kurz was sagen und sagte mir eine banale Info, die ich schon wusste. Die Narkoseärztin verstand die Info nicht und er meinte: " Das ist ein Insider zwischen der Patientin und mir". Er zwinkerte mir zu und dann war ich auch schon im Land der Träume ;-) Am Entlassungstag kam er zu mir und fragte mich von wem die Blumen seien. Ich ganz naiv : " Die sind von meinem Freund". (Zur Info: Mein Freund hatte vorab Schluss gemacht und mich noch im KH besucht. Irgendwie sah es doch noch wie eine Beziehung aus). Die Antwort brachte ihn völlig aus dem Konzept. Er drehte sich um, lief fast gegen die Wand und drehte sich noch zu mir um und meinte, dass er den Entlassungsbrief holt. Er übergab ihn mir mit zitternder Hand und war rot angelaufen.

Ich überlege ihm ein Brief vertraulich ins Krankenhaus zu schicken. Was meint ihr?

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Könnte der Schmerz von der Betäubungsspritze kommen?

Hallo. :) Ich hoffe, ich hab es geschafft, die Bilder einzufügen, sonst wäre das etwas blöd. Ansonsten ausführlichere Beschreibung unten. Um es nicht zu verwirrend zu machen nenne ich jetzt erstmal die Details zu dem Bild.

rot= dort, wo der Schmerz "langgeht" türkis= dort ist es taub (merke es, wenn ich z.B. draufklopfe, aber merke auf der Haut nichts) gelb= dort hat es beim Schneiden wehgetan, wie es eben weh tut, wenn man einen Nerv oder so trifft (weshalb es unterhalb wahrscheinlich taub ist, hatte das schon ein paar mal)

Ich habe mich vor ca. 4 Tagen geschnitten, war dann wie es zu sehen ist auch im Krankenhaus und habe es nähen lassen. Nun tut seit ca. 2 Tagen mein Arm an den rot markierten Stellen weh (fängt an, wo es gelb ist und zieht sich hoch bis zur Achsel). Könnte es sein, dass das an einer falsch gesetzten Betäubungsspritze liegt? (Während der Behandlung war alles gut betäubt.) Und könnte die Gelbverfärbung (bzw. der "blaue" Fleck) etwas damit zu tun haben oder ist das am Handgelenk normal? (Andere oberflächliche Wunde am Unterarm Innenseite, auch genäht ist auch verfärbt, also vermute ich, dass es an den Stellen einfach normal ist; hatte das nur noch nie vorher.) Falls die Bilder nicht angezeigt werden: linker Unterarm Innenseite, drei parallele Schnitte, einer oberflächlich, zwei mitteltief (zwischen den beiden ist es taub, hab an der Stelle schon mal einen Nerv oder so leicht verletzt). Drumherum ist alles gelb verfärbt ("blauer" Fleck, denk ich). Schmerz in der Mitte beim Arm strecken und draufdrücken. Zieht sich die ganze Unterarminnenseite über Oberarm Innenseite (dort nicht so stark) bis zur Achsel (druckempfindlich) wo er endet.

Ich hoffe das sagt irgendwem was oder jemand hat eine Vermutung was das ist/ ob das von der Betäubungsspritze kommt.

Vielen Dank im Voraus! :)

Ach ja, ich bin in therapeutischer Behandlung, also dazu muss niemand etwas sagen, danke.

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Wie bin ich vom OP-Tisch zurück in mein Bett gekommen?

Ich wurde gestern zum aller ersten mal Operiert und ich bin im Aufwachraum in meinem Bett wieder aufgewacht. Aber ich frage mich wie die mich in mein Bett gebracht haben. Weil ich bin ja erst in meinem bett vor den OP geschoben worden, dann musste ich mich auf den OP-Tisch legen, mein Bett stande im Gang vorm OP. Sie haben mich 'eingeschläfert' und ich bin ja dann 2 Stunden später wieder in meinem Bett aufgewacht. Aber wie haben die bitte einen 16 Jährigen 1,90 Meter großen Kerl wieder in Bett gebracht ? Also ich bin ja nicht gelaufen, wie auch ? Und das Bett hat nicht in den OP gepasst. Ich kann mir nur vorstellen das die mich da rein getragen haben, aber ich habe noch nie gesehen das Ärzte oder sonst jemand Patienten in Ihre Betten trägt.

Das interessiert mich wirklich. Vielleicht weiß ja einer von euch wie die das immer machen :-) Wäre sehr lieb.

Danke :-)

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Mein bester Freund hatte einen großen Schlaganfall, was sind die Folgen?

Hallo,

ich bin momentan völlig neben der Spur- letzten Sonntag ist folgendes passiert: Mein bester Freund, ich und zwei weitere Freunde waren verabredet. Wir wollten schwimmen gehen, denn am Montag darauf sollte er ins Krankenhaus zur OP. Er leidet an Morbus Hodgkins, das ist eine Krebserkrankung der Lymphdrüsen. Daraus wurde nix. Er meldete sich nicht und ich kenne meinen besten Freund, wenn was dazwischen gekommen wäre, hätte er abgesagt.

So sagte ich zu den zwei Freunden das wir doch nochmal bei ihm klingeln sollten. Wir klingelten, der Hund bellte, und mein Freund redete auch kurz. Das kam mir alles merkwürdig vor, und da der eine Kumpel einen Zweitschlüssel für die Wohnung besaß (hatten das im Vorfeld so abgeklärt, falls wirklich mal was ist wegen der Krebsgeschichte) schloss er die Tür auf. Die ganze Wohnung roch so abartig, das ich gar nicht rein ging und davor stand (da lag Kot auf dem Boden, wissen aber nicht obs von ihm war oder von dem Hund). Er lag auf dem Boden, zusammengerollt und brabbelte wirres Zeug. Wir dachten echt, er ist besoffen (trinkt ganz gerne mal einen) und da er redete, gingen wir davon aus ihm gehts halbwegs gut und er ist vielleicht nur gestürzt. Ihm war kalt und er hatte überall Schmerzen sagte er noch. Und er braucht dringend was zu trinken und Schmerzmittel. Wir riefen selbstverständlich den Notarzt, der ihn dann auch mitnahm.

Gestern der Schock. Ich habs nicht mehr ausgehalten, wollte ja wissen was nun los ist. Ab ins KH, liegt auf der Intensivstation sagte man uns. Die haben uns auch reingelassen, obwohl nicht verwandt. Ich ging optimistisch rein, kenne mich mit KH nicht so aus, und war geschockt als ich ihn da so liegen sah. Überall Schläuche, im Mund, dann links und rechts am Arm Infusionen und Geräte, die aus allen Gängen piepten. Das machte mich fast wahnsinnig.

Der Arzt wollte dann noch mit mir und meiner Begleitung sprechen. Die hatten ja nix von ihm, keine Telefonnummern von Verwandten oder so. Das haben wir dann alles gemacht. Die einzige aus der Familie, mit der er noch Kontakt hat ist seine Mutter. Und die wohnt ca. 500km weit weg. Er erklärte uns, mein Freund hätte einen großen Schlaganfall erlitten, sehr kritisch und die müssen jetzt erstmal noch paar Dinge abchecken. Liegt im künstlichen Koma.

Sorry für den langen Text... meine Fragen: Wer kümmert sich jetzt um alles? Hund, Wohnung, Rechnungen etc.?

Ich weiß. Ferndiagnosen kann man nicht stellen, aber mit was für Schäden muss man rechnen? Wird er, wenn er aus dem Koma geholt wird wieder normal? Kann ich mit ihm reden?

Merkt man im künstl. Koma, wenn jemand einem die Hand streichelt und redet?

Er ist 46 Jahre alt, ungesunder Lebensstil, hat wie gesagt Krebs und wir wissen auch gar nicht wie lange er in der Wohnung lag. Freitag war er noch fit, das heißt könnte seit Samstag gelegen haben, und Sonntag um 12.00Uhr waren wir erst da!! Mach mir Vorwürfe.

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