Probleme nach der Scheidung

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4 Antworten

Ich kenne das aus der Sicht der anderen Seite.

Ich habe meinen Sohn jedes zweite WE und die halben Ferien bei mir.

Wir haben auch so eine flexible Lösung, weil ich natürlich auch nicht möchte, dass mein Sohn nicht zu Veranstaltungen gehen kann, wenn er da hin will. Wobei wir nicht allzuweit auseinander wohnen, also kann ich auch mit ihm zu diesem Veranstaltungen gehen.

Allerdings versteh ich deinen Ex, wenn so etwas kurzfristig kommt, wie es bei uns auch schon vorgekommen ist. Da plant man dann für das Wochenende was und hat evtl. sogar schon Karten für irgendwas reserviert und/oder seine Arbeitszeiten darauf ausgerichtet und dann kommt am Donnerstag Abend der Anruf "Du, dieses WE ist blöd, weil wir bei xy eingeladen sind". Wir haben mittlerweile die Abmachung, dass Änderungen im Ablauf im Monat vorher angesagt werden müssen und es nicht geht, wenn es zwei Tage vorher kommt und dann die ganze Planung, die ich gemacht habe, für die Tonne war.

Ob dein Ex-Mann das machen kann hängt davon ab wie das Umgangsrecht geregelt ist. Steht da jedes zweite WE, dann kann er das so einfordern.

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Kommentar von galadriel70
14.06.2011, 12:19

Wir ändern das natürlich nicht kurzfristig, da man ja schon eine Weile vorher weiß, was man vorhat. Änderungen bekomme ich immer kurzfristig von meinem Ex. Heute müssen wir das Kind mal schon um 12 Uhr bringen, weil wir noch auf einen Geb. müssen oder so ähnlich. Das ist das schon ärgerlich. Und um die Ferien kümmert er sich überhaupt nicht. Eine Woche in den Sommerferien, mehr geht angeblich nicht. Wir haben auch eine flexiblere Lösung. Es sollten alle 14 Tage eingehalten werden, aber bis jetzt hatte auch keiner was dagegen, wenn sich da mal was geändert hat.

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der tipp mit der anfrage beim Jugendamt ist sicher nicht verkehrt. der Vater sollte eigentlich Interesse daran haben das sein Kind seinen Hobbys nachgehen kann und ihn vieleicht eher dort hin begleiten als dies zu unterbinden. Evtl kannst du das in einem Gespräch mit ihm klären...!?

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Das ist keine Frage des "Dürfens". So lange das Familiengericht keine für beide Seiten verbindliche Regelung zum Kindesumgang auftgestellt hat, dürfen alle Beteiligten Seiten tun und lassen, was sie wollen.

Es hat allerdings schon eine innere Logik, daß es Papa- Wochenenden und Mama-Wochenenden gibt. Und wenn das Kind keine Zeit hat für einen Termin, weil es bei Papa ist, dann ist das erst einmal so. Oder würdest Du es problemlos hinnehmen, wenn das Kind plötzlich jedes Wochenende bei Papa ist, weil es jetzt im Fußballverein angemeldet wurde und dann Spiele hat?

Es hat allerdings auch eine gewisse Logik, daß Papa sich dann halt drum kümmert, daß das Kind die Termine trotzdem wahrnehmen kann...^^

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Ich denke nicht, dass dein EX-Mann euren Kind einfach die gesamte Freizeitgestaltung verbieten kann. Frag mal beim Jugendamt nach, den dein Kind hat ja auch ein Recht auf eigenes Leben mit eigenen interessen

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Kommentar von Panazee
14.06.2011, 10:52

einfach die gesamte Freizeitgestaltung verbieten kann

Also das schießt aber auch weit über das Ziel hinaus.

Es handelt sich hier wahrscheinlich um 96 Stunden im Monat.

Von Freitag Nachmittag bis Sonntag Nachmittag nehme ich an und das zweimal im Monat.

Ein Monat hat 720 bzw. 744 Stunden und davon will der Vater bei 96 Stunden bestimmen wohin sein Sohn soll. Das kann man wohl kaum als "die gesamte Freizeitgestaltung verbieten" einstufen, oder?

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