Probleme mit unnachgiebigen Chef?

9 Antworten

Hier sollte umgehend die Handwerkskammer eingeschaltet werden - es scheint, daß der Betrieb nicht ausbildungsfähig ist.

Die Bezahlung der Samstage ist natürlich einzufordern (ggf. gerichtlich).

Sie sollte sich zudem umgehend einen anderen Ausbildungsbetrieb suchen, bei dem man die Ausbildung fortsetzen kann - die Handwerkskammer wird dabei behilflich sein.

Bzgl. des Unfalls ist die zuständige Berufsgenossenschaft zu informieren (mit Hinweis, daß der Ausbildungsbetrieb den Arbeitsunfall nicht dokumentieren will) - es könnten Schäden entstanden sein, die erst später zu Problemen führen.

Sie sollte auf jeden Fall jetzt noch zum Arzt (es muß ein Durchgangsarzt sein oder ein Krankenhaus) gehen und dort mitteilen, daß es ein Arbeitsunfall war.

Auch als Azubi braucht sich Deine Freundin nicht alles gefallen zu lassen. Wenn man mal an einem Samstag aus welchen Gründen auch immer mal arbeiten muss, dann nimmt man das vermutlich hin und macht es einfach, aber was Du da beschreibst ist tatsächlich regelrechtes Ausnutzen. Sie sollte sich mal an die Handwerkskammer wenden, ihre Situation schildern und fragen, was sie in diesem Fall machen kann. Auf der anderen Seite hat sie natürlich die Möglichkeit, ihren Chef ganz offensiv in die Schranken zu weisen. Sie hat einen Vertrag, in dem ihre Stunden geregelt sind, wenn dies mißachtet wird, besteht Gesprächsbedarf und Lösungen müssen her. Entweder sie geht samstags nicht mehr arbeiten oder sie lässt es sich vergüten.

Das ist eine schwierige Situation. Hier steht das Recht der Auszubildenden gegen die Dickköpfigkeit und Uneinsichtigkeit des Chefs.

Die Geschichte mit dem Arbeitsunfall ist unstrittig. Da hat der Chef garnix "durchgehen zu lassen". Das regelt die Berufsgenossenschaft.

Ich denke, es gibt drei Wege:

  1. einen anderen Ausbildungsplatz suchen - Azubis werden heute händeringend gesucht.
  2. In die Konfrontation gehen - GUUUT vorbereitet sein und genaue Anforderungen formulieren. Das Recht ist auf ihrer Seite. Aber Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Sachen. Hier hilft die Handwerkskammer.
  3. weiter leiden

Ich persönlich würde den ersten Weg wählen. Muss aber jeder selber wissen.

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