Probleme mit psychisch kranker Freundin

4 Antworten

Hallo,

ich habe auch Erfahrung gemacht mit a) Boderlinern und b) einer besten Freundin, die an einer Depression erkrankt ist, woraufhin die Freundschaft in Stücke bracht. Es gäbe jetzt wsh. viel, was ich zu beiden Krankheiten und dem Verhalten von den Personen sagen könnte... aber es bringt dir nichts, nur über die Hintergründe nachzudenken.

Du sagst, dieser Freundeskreis war einmal dein Ruhepol. Das ist er jetzt ganz offensichtlich und definitiv nicht mehr, im Gegenteil. Niemand verdrückt sich einfach so aus einem Freundeskreis, das ist definitiv nicht "wie man es normalerweise macht"! Aber du solltest dich trotzdem langsam zumindest emotional davon verabschieden, denn das, was er mal war, ist er nicht mehr und wird er wohl auch nie mehr werden. Du kannst ihnen natürlich für immer dankbar sein, aber du stehst nicht soweit in ihrer Schuld, dass du jetzt alles mitmachen musst was schiefläuft und alles schlucken musst.

Freunde können zudem niemals psychische Erkranungen auffangen, sei es Borderline, Depression, Angsterkrankungen oder Traumas. Das trifft auf dich selbst zu, du kannst deiner Freundin nicht helfen, aber sie dir eben auch nicht.

Deine Aufgabe ist nun, dich selbst zu schützen, auf dich selbst achtzugeben, dafür zu sorgen, dass du keine Opferhaltung annimmst und alles "erträgst" weil du dich verpflichtet fühlst, Mitleid hast oder ein besonders guter Mensch sein willst. Du bist niemandem verpflichtet, und wenn du dabei kaputtgehst wird es dir a) niemand danken und b) hat es auch niemandem was irgendwas gebracht.

Ich hoffe, es klingt jetzt nicht zu hart. Aber ich bin auch aus bitterer Erfahrung klug geworden und habe gelernt, wann es Zeit ist, sich von einer schädlichen Freundschaft zu verabschieden.

Das ist eine sehr gute Antwort. Vielleicht sollte man Menschen mit psychischen Erkrankungen einfach nur in Ruhe lassen, wenn sie schlechte Phasen haben.

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Ich verstehe dich. Doch borderline ist eine sehr grausame krankheit. Dennoch haben freundschaften nichts mit Krankheiten zu tun und basieren auch nicht darauf wer am krankesten ist. Ich denke ihr lebt euch einfach auseinander.

Mit anderen, nmit denen sie sich vor einiger Zeit richtig heftigste gefetzt hat und weshalb dort einige Zeit Stillstand in der Beziehung herrschte, mit denen versteht sie sich wieder blendend. Jetzt wohl dasselbe bei mir los. Diejenige, mit Dr sie sich so gefetzt hat, hat auch eine Persönlichkeitsstörung.

Ich bin noch nie auf Rosen gebettet gewesen. In meiner Familie haben sich drei männliche Angehörige wegen Depressionen das Leben genommen. Darunter mein Vater.

Mir liegt sehr an dieser Freundin.

Mein Herz und meine Seele hängen an ihr.

Ich will sie auch nicht therapieren. Ihr Freund kann ihr da wesentlich mehr helfen als ich. Eifersüchtig bin ich aber trotzdem nicht.

Vielleicht muss ich ihr und mir einfach nur Zeit geben.

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einen Borderliner versteht man nur...wer selber einer ist,weil sie sehr sprunghaft sind in ihrer Verhaltensweise.

Oft verstehen sich diese Personen selber nicht und leiden still vor sich hin.Sie sind eben anders als andere, aber man sollte sie nicht unterschätzen,weil viele von ihnen doch sehr intelligent sind. Sie haben mit ihrer Merkwürdigkeit andere zu behandln leben gelernt und ihnen ist es scheißegal wenn mal wieder einer abspringt.

Ich glaube allerdings schon das man diese Menschen mit viel Zuwendung und Liebe auf den richtigen Pfad leiten kann, aber das kostet manch einen unsagbare Kräfte, an denen leider viele versagen.

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