Probleme mit Klinik/Herzchirurgie... Könnt ihr mir helfen?

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2 Antworten

Die Krankenkasse (erneut?) und allenfalls einem Anwalt zu kontaktieren erscheint mir sinnvoll - mit (lokaler) Presse wäre ich eher zurückhaltend -

Allenfalls kann Dir der DPSB (Deutscher Patienten Schutzbund e.V.)
http://www.dpsb.de/

oder Patientenschutz e.V. weiterhelfen
http://www.patientenschutz.de/cms/index.php?article_id=28

Zudem würde ich mich offiziell an die Klinikleitung, allenfalls Verwaltungsrat oder ähnl. und auch an das zuständige Gesundheitsamt wenden
(Schreiben würde ich vorab von Anwalt prüfen lassen).

Es ist toll, wie Du Dich für Deine Freundin und ihren Jungen einsetzst - ich wünsche Euch allen viel Energie und dass der Junge bald, erfolgreich operiert wird.

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Kommentar von gschyd
17.11.2016, 18:20

Merci für den Stern, ich hoffe dem kleinen Mann geht es etwas besser

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Ersteinmal Riesensauerei meiner Meinung nach. Ich stimme völlig mit dir überein das ein solches Verhalten zumindest einer Erklärung bedarf. Die zuständige Adresse ist in solchen Fällen immer zuerst die eigene Krankenkasse. Sie bezahlen die Kliniken letztenendes und können daher auch einen gewissen Druck aufbauen. Dann kann ich dir noch sagen was ich in einer solchen Situation getan hätte. Das ist keinesfalls ein Rat an dich. Es ist lediglich das was ich vermutlich tun würde. Und vermutlich auch nicht nur durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt. Ich würde die Öffentlichkeit suchen und Roß und Reiter beim Namen nennen. Durch die Lokale Presse und über social media. Sollen die doch Klagen ,dann müsten sie aber auch ihre Praktiken erklären. Ich würde das alles für mein Kind hinnehmen was zu einer Verbesserung der Lage führt. Ein Tip noch zum Schluss . Mann sollte sich in dieser Situation unbedingt einem Rechtsanwalt anvertrauen. Über die Finanzen kann mann sich schon irgendwie einigen. Ich wünsche dem kleinen jedenfalls alles alles Gute.😊

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Kommentar von magnum72
01.08.2016, 03:20

Ps: Op Termine werden normalerweise ausschließlich nach Dringlichkeit vergeben.

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Kommentar von henzy71
01.08.2016, 03:53

Das Recht auf freie Meinungsäußerung geht nicht so weit, dass du andere nach Lust und Laune denunzieren darfst. Vonwegen an die Öffentlichkeit gehen und Roß und Reiter nennen. Das Problem dabei ist, dass die Beweislast bei dir liegt und der Beweis, dass die Klinik diesem Patienten eine Lebensnotwendige OP nicht zukommen lässt kriegst du niemals durch. Denn wie würdest du folgende Aussage widerlegen wollen? "Der Allgemeinzustand des Patienten ist leider momentan so schlecht, dass er eine OP zu diesem Zeitpunkt nicht überleben würde" Ferner kann es durchaus sein, dass man die Klinik als Quertreiber ansieht, das Problem aber nicht in der Klinik liegt sondern bei der Krankenkasse. Die Geister, die du da rufst, wirst du deines Lebens nicht mehr Herr. Das kommt zurück wie ein Bumerang und du hast nachher einen Haufen Ärger am Hals - und die OP für den Kleinen rückt immer weiter weg und du hast dann genau das Gegenteil erreicht, von dem was du erreichen wolltest. Druck ist da IMHO der falsche Weg. Ich würde in der Klinik fragen wo der Schuh drückt, wo das Problem liegt und sie offen fragen ob sie glauben, das in den Griff zu bekommen, oder ob ich mich besser an eine andere Klinik wenden soll und bei der KK würde vorstellig werden um zu erfahren, wie schnell die bereit wären, besagte OP zu bezahlen. Weil im Moment steht noch in den Sternen, wo der Hase genau im Pfeffer liegt. (Wenn ich schon 'ne Tür eintrete, dann sollte es auch die von dem Zimmer sein, wo ich auch wirklich rein möchte und nicht die Tür vom Nachbar)

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