Probleme mit Hausarzt.

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

manchmal kann auch die Krankenkasse helfen. Einige Krankenkasse haben spezielle Rehabilitationsberater, die bezüglich Beandlungsmöglichkeiten und Leistungen einen guten Überblick haben. Viele Krankenkassen haben auch eine Ärztehotline, die medizinische Beratungen machen und ggf. Internetrecherche.

Der Arzt hat auch bei einem Dauerzustand krankzuschreiben (z.B. Beinamputation). Voraussetzung für die Krankschreibung ist der Anspruch auf Entgeltfortzahlung oder Krankengeld.

Einzelheiten: http://www.g-ba.de/downloads/62-492-56/RL_Arbeitsunfaehigkeit-2006-09-19.pdf

Bezüglich der Versicherung gibt es evtl. eine Möglichkeit nach § 5 Absatz 1 Nr. 13 SGB V. Seit besteht die GKV? In welchem Land bestand welche Versicherung? Welche Versicherung bestand wie lange vor dem Auslandsaufenthalt?

Gruß

RHWWW

Hallo zurück, also, die jetzige KV besteht seit 15.juni 2010. Vorher 10,5 Monate bei der HUK, davor 6 Monate bei der DAK, davor 12 Monate bei der HUK, davor 7 Monate über das Arbeitsamt, weil mein damaliger Chef mich 2007 entlassen hat, als er von dem Auslandsaufenthalt erfahren hat. ( Ehemann BW ). Wohnsitz nicht ins Ausland verlegt, sondern 2. Wohnsitz angeschafft. Bißchen durcheinander, aber vielleicht kannst du etwas damit anfangen

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@Tarzan1996

Die Voraussetzungen für eine freiwillige Versicherung in der GKV sind in § 9 SGB V geregelt: - ein Jahr ununterbrochen in der GKV (passt hier (noch) nicht) ODER - in den letzten 5 Jahren vor Ende der Versicherungspflicht 24 Monate in der GKV (auch mit Unterbrechungen)

Wenn das nicht erfüllt, muss einen das PKV-Unternehmen wieder versichern, wenn man dort 5 Jahre ununterbrochen versichert war. Einzelheiten § 5 Absatz 9 SGB V:

"Kommt eine Versicherung nach den §§ 5, 9 oder 10 nach Kündigung des Versicherungsvertrages nicht zu Stande oder endet eine Versicherung nach den §§ 5 oder 10 vor Erfüllung der Vorversicherungszeit nach § 9, ist das private Krankenversicherungsunternehmen zum erneuten Abschluss eines Versicherungsvertrages verpflichtet, wenn der vorherige Vertrag für mindestens fünf Jahre vor seiner Kündigung ununterbrochen bestanden hat. Der Abschluss erfolgt ohne Risikoprüfung zu gleichen Tarifbedingungen, die zum Zeitpunkt der Kündigung bestanden haben; die bis zum Ausscheiden erworbenen Alterungsrückstellungen sind dem Vertrag zuzuschreiben. ...."

Wenn das auch nicht erfüllt ist, wird man nach § 5 Absatz Nr. 13 SGB V in der GKV versichert. Es gelten die Beiträge wie bei einer freiwilligen Versicherung (mindestens 140 Euro monatlich).

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@RHWWW

tolle Antworten, danke.Mit den letzten 5 Jahren würde ja hinkommen. 2006- 2007 GKV, durch Anstellung und ALGI sind 2 Jahre ohne Unterbrechung, 2009 für 6 Monate GKV und jetzt ja auch schon seit Juni. warum hat die GKV 2009 gesagt, dass ich kein freiwilliges Mitglied sein kann nach einem 1/2 Jahr Versicherungspflicht ?

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@Tarzan1996

ja, das ist jetzt wirklich eine sehr schwere Frage:

  • unübersichtliches EDV-Programm der Krankenkasse?

  • zwei verschiedene gesetzliche Krankenkassen im Spiel? (rechtlich sind aber alle GKV-Zeiten zu addieren; egal welche Krankenkasse!)

  • Gedankenaussetzer oder schlechte Ausbildung des GKV-Mitarbeiters?

  • oder eine Mischung aus allem?

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@RHWWW

Ich denke mal, dass du mit der 2 Antwort richtig liegst,2 verschiedene Krankenkassen und vielleicht auch die unlust eines Angestellten. ich möchte dir für die Antworten danken, weil ich einige Sachverhalte noch nicht kannte

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Ich habe auch seit einem Jahr Probleme mit der Hand/Arm und eine richtig schöne Odysee von Facharzt zu Facharzt hinter mir - auf Resultate warte ich nocht.

Von daher kann ich deine Verzweiflung recht gut verstehen. Vermutlich wird es dir aber nur helfen, wenn du die Zähne zusammenbeißt und dran bleibst. Irgendeine Ursache wird es schon haben bzw. mein Arzt hat gesagt, dass es auch Krankheiten gibt die man nicht feststellen sondern einfach nur durch Ausschlussverfahren erkennen kann. Bei mir ist er am Rätseln ob ich CRPS oder sowas haben könnte - wurde schon mal sowas bei dir in Erwägung gezogen? Oder auch eine Fibromalgie wird oft nicht erkannt, gleiches gilt für Borreliose. Zur Not würde ich den Arzt wechseln und weiterforschen - sich nur damit zu arrangieren ist keine Lösung (zumal da Schmerzmittel auch nicht gesund sind).

Wenn du jetzt aufhörst zu arbeiten hast du wirklich verloren - es sei den du gehörst noch zu den Jahrgängen die eine halbwegs vernünftige Berufsunfähigkeitsrente vom Staat bekommen oder warst selbst so klug eine entsprechende Versicherung abgeschlossen - ansonsten kannst du mit enormen einbußen rechnen. Ganz davon abgesehen, dass du dann ja plötzlich wieder in die PKV zurück müsstest und die dich bei deinen Problemen vermutlich nur im Basistarif nehmen...das ist ziemlich indiskutabel.

Geh zu einem Arzt der sich auf Schmerztherapie spezialisiert hat (manche Kliniken bieten auch entsprechende Ambulanzen an)

Viel Glück

Hallo Nadine, danke für die schnelle Antwort. Ich habe ein myofasziales Schmerzsyndrom, habe terminbeim Schmerztherapeuten. Es geht mir hauptsächlich um die Frage,warum mein HA mich nicht weiter krankschreibt und ich durch eigene Kündigung alle Rechte verliere

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@Tarzan1996

kündigen würde ich auf keinen Fall - dann bekommst du auch erstmal kein Arbeitslosengeld oder sonstwas...und diese Zeit zu überbrücken ist dann so ein Problem.

Ich kann mir vorstellen, dass dein Arzt Probleme bekommen hat, weil er dich zuviel krankgeschrieben hat - ansonsten ist das doch in der Regel nie ein Problem. Ansonsten kann ich das nicht so ganz verstehen - es sei denn er möchte dich bewuß dazu drängen, dass du deinen Beruf aufgibst. Gehe auf jeden Fall zu einem anderen Arzt und bring sämliche Unterlagen mit.

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@nadine120785

mal wieder danke, mein HA hat mich ja erst vor 2 Wochen krankegeschrieben, davor das letze Mal vor 10 jahren, war da auch eine andere Krankenkasse, vielleicht sollte ich wirklich den Arzt wechseln. Termin in der Schmerzambulanz habe ich erst im Oktober

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