Probleme mit der künstl. Hüfte?

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5 Antworten

Das ist bei allen Implantatträgern anders. Die einen springen nach der OP wieder herum wie ein Reh und haben keine Probleme. Andere, wie meine Mutter, haben nach wie vor Probleme, mal mehr, mal weniger. Das hängt aber auch vom Verschleiß der Gelenke, dem Alter des Patienten und seiner allgemeinen Konstitution ab, wie ein Körper auf ein Implantat reagiert.

Ersetzt werden muss was Künstliches wohl immer dann, wenn das Implantat seine Zeit hinter sich hat, denn durch Abrieb unterliegt es über die Jahre auch dem Verschleiß. Und der Mensch wird ja auch älter und damit verändert sich auch sein Körper.

Wenn bei dir gar nichts mehr geht, dann informiere dich im Vorfeld und am besten bei mehreren Stellen und nicht nur bei einem Arzt. Es gibt verschiedene Methoden und da sollte man sich dann doch genau beraten lassen.

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Hüftkopfnekrose?

Hat mein Partner auch und seit einem Jahr eine künstliche Hüfte und er ist sehr glücklich damit - endlich hat er keine Schmerzen mehr, kommt völlig ohne Tabletten aus und muss nicht mehr am Stock gehen.
Vorher hat er arge Probleme gehabt. Laufen ging nur unter Schmerzen, fast jeder Schritt war zu viel und auch alleine aufstehen konnte er nicht.

Jetzt ist es so, dass es nach der OP natürlich erst mal blöd ist bis alles heilt und man die Reha gemacht hat. Nach etwa 9 Monaten hat sich aber dann auch die Gelenkkapsel regeneriert und man kann fast alles machen, wie vorher auch. Ein bisschen muss man aber anfangs vorsichtig sein, sonst ist alles normal - hier berät dich aber dein Arzt bei fragen. Also, wann du was wieder machen darfst etc.

Mein Schatz kann ganz normal gehen und dürfte sogar wieder joggen, wenn die andere Hüfte nicht auch kaputt wäre und erst noch heilen müsste. Er darf inlinern, radeln, kann Treppen normal gehen, wieder normal schwimmen und ja, natürlich auch ganz normal darauf schlafen.

Er merkt seine künstliche Hüfte kaum bis gar nicht. Also fast wie vorher eben auch. So ein modernes Gelenk hält übrigens mittlerweile bis zu 30 Jahre, bis es abgenutzt ist und ersetzt werden muss. Da solltest du dich aber genau über die verschiedenen Modelle informieren und dir eine wirklich kompetente Klinik suchen.

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Kommentar von jestico8776
23.01.2017, 20:29

Bei mir sind auch beide Gelenke nekrotisiert (wenn das überhaut ein Wort ist^^), die rechte Seite ist momentan die die mir schlimme Schmerzen bereitet, weshalb ich auch solche starke Medis bekomme. Mein Arzt sagt auch das ich mich noch nicht operieren lassen soll, weil ich noch Mitte 30 bin, naja schon bisschen drüber wenn ich genau bin. Ich weiß halt nicht wie das Gefühl mit dem Ding dann ist, ich mein das ist ein Fremdkörper aus Metall oder anderen Materialien, die müssen sich ja nicht zwangsläufig vertragen mit "mir", Stichwort allergische Reaktionen, Abreibungen oder so, da hab ich schon Fälle gelesen...dann hab ich noch gehört das man nur noch auf dem Rücken schlafen kann und im Alltag immer achtsam sein muss, auch wenn du jetzt was anderes geschrieben hast, wie das mit so nem Ding ist weiß ich ja auch erst wenn es soweit ist. Das mit dem beraten lassen, nutzt mir am Ende ja auch nicht viel, weil der Arzt am Ende ja entscheidet welches Material er mir einpflanzt, ich kann ja schlacht wissen, welches Modell für mich geeignet ist, was ja eigentlich klar ist, daher nützt ne Beratung halt nicht viel.. am Ende hab ich ziemlich Schizz vor der OP, auch wenn sie noch nicht unmittelbar oder zwingend notwendig ist, auch wenn ich jeden Tag zum Oxy greifen muss. But thats Life i guess

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Mein Vater hatte beide Seiten gemacht bekommen. Bei der ersten war er etwas über 60, bei der zweiten Ende 60.

Die ersten Wochen / Monate ist (noch) Schonung angesagt, da alle Knochen wieder miteinander verwachsen können. Mein Vater ist anschließend wieder Fahrrad gefahren, Treppen gestiegen. Nur springen durfte er nicht, wo die Knochen gestaucht werden könnten.

Wie gut die Operation verläuft, hängt vom umliegenden Gewebe ab. Sind die Knochen noch stabil genug oder porös? Wie sieht es mit Sehnen und Muskulatur aus?

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Normalerweise setzt man künstliche Hüftgelenke dann ein, wenn die eigenen Gelenke so sehr schmerzen, dass keine Therapie mehr hilft und der Patient sehr eingeschränkt ist. Dann ist es eine Erleichterung, sich wieder schmerzfrei bewegen zu können.

Mein Vater (84) hat zwei künstliche Hüftgelenke und ist sehr zufrieden damit. Er kann wieder lange Spaziergänge machen, was vorher nicht mehr möglich war.

Übrigens sind die Hüftgelenke heutzutage nicht mehr einfach aus Metall, sondern zum großen Teil aus High-Tech-Keramik.

http://www.operation-endoprothetik.de/huefte/kuenstliches-huftgelenk/

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Hallo! Die Mutter meine Chefin hat ein künstliches Hüftgelenk. Die Wundheilung nach der OP war etwas verzögert, aber danach lief alles glatt. Sie kann sich wieder normal und ohne Schmerzen bewegen und macht auch wieder altersgerechten Sport. Sie ist schon über 70... ich hoffe aber, daß macht dir trotzdem ein bißchen Mut!

LG

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