Probleme mit der Krankenversicherung, was tun?

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4 Antworten

Ich kenn mich hierbei garnicht aus, daher weiß ich nicht wie sie vorangehen soll.

Sie ist freiwilliges Mitglied, ergo gilt § 240 SGB V.

Sie hat zumindest mal auf ein fiktives Einkommen von 945,- € im Monat (für jeden Monat in 2015) bzw. 968,- € (2016) Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen.

Dazu muss sie der Kasse beweisbar klar machen, dass sie nur geringfügig arbeitet, ansonsten gilt, dass sie Einkommen in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze verdient. Stichwort: Mitwirkungspflichten!

Ca. 2.000,- € hätte sie aber definitiv für 1 Jahre an Beiträgen zu entrichten (günstigstenfalls).

Ich verstehe auch dieses Auf-dem-Baum-Gepenne nicht. War sie allen ernstes so naiv zu glauben, dass sie keine KV bezahlen muss und das 12 Monate lang? Im Zeitalter des Internets keine Entschuldigung, daher hält sich auch mein Mitleid in Grenzen.

Familienversicherung wäre als Student bis 25 möglich gewesen. Wäre auch vorrangig zur freiwilligen Mitgliedschaft.

Sie hat garnicht die Möglichkeit die ganze Summe an die Versicherung zu zahlen.

Das spielt keine Rolle. Die Kasse kann die Schulden per Bescheid festsetzen und nach 1 Monat ohne Widerspruch oder Zahlung ist der Bescheid bestandskräftig und kann zwangsvollstreckt werden und das mind. mal 30 Jahre lang.

Sie kann sich ferner einen Vollzeitjob suchen und dann ist sie pflichtversichert. Die Beitragsschulden hat sie trotzdem zu zahlen. Das kann sie aber in Raten. Bis die Schuld abgezahlt ist hat sie keinen Anspruch auf medizinische Versorgung (Notfälle und Schmerzbehandlung ausgenommen).

Was muss sie tun und welche Schritte muss sie gehen, damit sie mit wenigeren Kopfschmerzen aus der Sache kommt ?

  • Arbeitslos melden
  • Vollzeitstelle suchen
  • Der Kasse das Einkommen der letzten 2 Semester darlegen und um einen korrigierten Bescheid bitten
  • Ratenzahlung für die Beitragsschulden vereinbaren.
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Also bis zum 23. Geburtstag kann das Kind in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversichert sein.

Danach müssen Beiträge gezahlt werden. Diese Beiträge sind Einkommensabhängig bzw. es gibt einen Mindestbeitrag. Wenn man sich aber nicht kümmert, berechnet die Krankenkasse den Höchstbetrag. Also könnte es gut sein, das beim Betrag noch was geht.

In D muß ein jeder/hat ein jeder eine Krankenversicherung.

Entweder zahlt man die selber oder ist familienversichert oder in einem sozialversicherungspflichtigem Arbeitsverhältnis oder erhält Leistungen vom Staat (ALG1/ALG2) und ist darüber versichert.

Diese Freundin sollte schleunigst klären ob sie nicht zumindest teilweise noch in die Familienversicherung fiel. Dann über die Höhe der Beiträge informieren, wie diese berechnet wurden und ggf. tatsächliches Einkommen nachweisen. Dann sollte sie zusehen das sie ein sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erhält, Arbeit oder Ausbildung.

Wie sieht es eigentlich mit dem Kindergeld aus? Wurde das auch noch weiter gezahlt? Das wird auch zurück gefordert (aber evtl. von den Eltern).

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sie hätte das bei der krankenkasse melden müssen und sozialleistungen beantragen damit sie weiterhin krankenversichert ist.

die schulden wird sie irgendwann abzahlen müssen.


die hohe summe wird dadurch zustande gekommen sein das die KK ihr einkommen geschätzt hat. sie sollte ihr einkommen der zeit nachweisen, dann wird die schuld da geringer ausfallen da sie nur den mindestbeitrag nachzahlen muss

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Kommentar von Kraliiice
03.02.2016, 12:26

sie hatte ja kein einkommen wie soll sie das nachweisen, 200€ sind ja steuerfrei.

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 Probleme mit der Krankenversicherung, was tun?

Wenn Du hier Hilfe erwartest, dann informiere uns bitte einmal richtig, denn in deinen Texten geht einiges durch einander!

 Hallo, meine ehemalige Studienkameradin ist seit ca 2 Semestern exmatrikuliert. Dies wurde an die Aok nicht weitergeleitet,

War sie denn überhaupt in der GKV (AOK) krankenversichert ?

denn Du schreibst ja auch:

 allerdings hat sie eine Rechnung als Privatversicherte bekommen und wäre nicht mehr familienversichert

In einer PKV gibt es keine Familienversicherung.

Auch handelt es sich bei der AOK um eine GKV und nicht um eine PKV.

Aber gehen wir mal davon aus, dass sie gesetzlich krankenversichert ist, dann endet die Familienversicherung mit 23, da sie weder sich weder in einer Schule/Studium befindet.

Bedeutet sie muss ab dem 23 Lebensjahr, bzw. spätestens mit dem sie exmatrikuliert ist Beiträge als freiwilliges Mitglied an die GKV zahlen und dies rückwirkend.

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