Probleme mit der Gastfamilie | Islam | Was nun?

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15 Antworten

Ich würde die Gastfamilie wechseln. Wer gibt dieser Gastfamilie das Recht, dich zu zwingen, das Kopftuch abzulegen? Das ist doch alleine deine Entscheidung, ob du es trägst oder nicht!

Schön, wenn die erwartet haben, dass da jemand ein Jahr lang bleibt. Aber dieser jemand, das bist offenbar nicht du, denn wie die über Frauen mit Kopftuch denken, weißt du ja inzwischen.

Ich finde das Verhalten deiner Gastfamilie dir gegenüber reichtlich unhöflich.

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liebe alGharib,was du hier schilderst ist mir nur allzu bekannt.Ich habe auch mehrere Jahre in ein islamischen Land gelebt und das war nicht in der Türkei.Damals wollte ich auch Burka tragen,aber meine Schwiegereltern waren dagegen.Mit der Zeit habe ich allerdings auch begriffen,egal wie sehr man selber danach strebst,es ist nicht so wie du es dir vorstellst.Und dabei ist es egal ob die Familie modern ist oder nicht.In den Jahren wo ich in Pakistan gelebt habe,habe ich nicht wirklich sooo streng Gläubige kennen gelernt,wie es hier oft von einigen beschrieben wird,wie es sein sollte.Die Leute leben dort auch ganz normal ihr Leben,genauso wie hier die Christen,unauffällig.Gebete werden meist auch ganz ruhig gemacht,ohne das es jemanden groß auffällt.Frauen gehen in Pakistan grundsätzlich nicht zum beten in der Moschee und eine Burka tragen hauptsächlich nur Schiiten.Erst mit den Krieg in Afghanistan fingen mehr Frauen an sich zu verschleiern.Aber ansonsten wird meistens nur ein Schal über Brust und Schultern getragen,der dann eben beim raus gehen auch über den Kopf geworfen wird.Da kannst du also sehen,das es dort nicht so extrem ist,wie es hier oft geschildert wird.Ich weiß aber,das es in Saudi Arabien strenger zugeht.Allerdings ist mir auch bekannt,das es in der Türkei noch freier und moderner ist als in Pakistan.Schließlich gehört ja auch der größte Teil zu Europa.Mein Fazit ist:egal wo du bist,lebe deine Religion nach deinen Vorstellungen und Wissen so wie du es für richtig befindest oder wie du es gelernt hast,aber erwarte nicht von anderen,das auch sie deiner Meinung sind.Du wirst immer irgend jemanden begegnen,der dir egal was du machst,immer noch sagt,das dies oder jenes nicht richtig ist.Vielleicht wirst du den Islam nie so finden wie du es dir vorgestellt hast und du alleine muss dir die Frage stellen,tue ich es für die Gesellschaft oder Gemeinde oder nur für dich und Gott.

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Was Du gerade erlebst sollte Dir zu denken geben.

Damit meine ich nicht, dass Du Deine eigene Einstellung ändern solltest, sondern das ist der normale Konflikt, den man in religiösen Dingen haben kann.

Es gibt Christen, die wissen nciht, wie eine Kirche von innen aussieht udn es gibt Christen die sehr streng Gläubig sind udn damit Ihre Umwelt zum Kopf schütteln reizen.

Was Du nun siehst ist, dass es eben das gleiche im Islam auch gibt. Strengläubige udn welche die sich kaum für die Religion interessieren.

Auch dass es Moslems gibt, die extra nach Mitteleuropa ziehen, weil hier die Religionsfreiheit so große ist, dass eine Lehrerin das Kopftuch tragen darf, aber in Istanbul z. B. nicht, weil im öffentlichen Leben diese Dinge nicht erlaubt sind.

Begegne den Menschen, die nciht so gläubig sind wie Du mit der gleichen Tolleranz, die Du für Dich erwartest.

Wenn Du erwartest, dass alle Menschen um dich herum die gleiche Einstellung haben wie Du, wist Du in ein Land gehen müssen in dem der Islam die Staatsreligion ist und in dem das auch (zumindest nach aussen) so gelebt wird.

Aber Du wirst auch dort merken, dass leider viel Heuchelei dabei ist.

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alGhariba 01.10.2014, 16:30

Ich erwarte doch gar nicht, dass andere Menschen meine Einstellung teilen sollten, ich möchte lediglich meinen Glauben in einem Rahmen praktizieren, durch den ich niemand anderen schaden würde (Kopftuch tragen etc.). Toleranz ist schön und gut, aber dann von beiden Seiten & genau das sehe ich momentan nicht.

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wfwbinder 01.10.2014, 18:16
@alGhariba

Nimmt Dir einer Dein Kopftuch weg?

Hindert Dich Jeamdn daran die vorgeschriebenen Gebete zu verrichten?

Dann hättest Du recht.

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alGhariba 01.10.2014, 18:30
@wfwbinder

Kopftuch darf ich weder im noch außerhalb des Hauses tragen und beten kann ich nur in meinem Zimmer (heimlich). Dürfte ich meine Religion ausüben hätte ich kein Problem, egal ob die Familie atheistisch, christlich, jüdisch etc. wäre, aber so fühle ich mich einfach nicht gut. Ich kann meinen Pflichten Gott gegenüber nicht nachkommen und spiele eine Rolle um ihren Lebensstil zu entsprechen.

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wfwbinder 02.10.2014, 22:09
@alGhariba

Das geht natürlich nicht.

Also angenommen Du wärst bei mir zu Gast (nur mal als Beispiel) udn ich bin ziemlich konsequeter Lutheraner (evanglischer Christ), ich würde dich vermutlich fragen, ob unsere Essenzeiten mit deinen Gebetszeiten kollidieren, oder ab wir etwas verschieben sollten. Allerdings würde ich davon ausgehen, dass Du in Deinem Zimmer betest, damit nicht die restliche (nicht islamische) Familie Dich stört, bzw, auch selbst gestört wird.

Dein Kopftuch würde bei uns keinen stören (warum auch, jeder wie er mag), wir würden darauf achten immer alles auf dem Tisch zu haben, dass Du keine Vorschrift verletzen musst. Aber eben auch das, was uns erlaubt ist.

Eben tolerant, offen, aber ohne Selbst Aufgabe.

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Ok, das ist mies. Ich bin selbst Muslime und finde das nicht gut, was sie tun.

Gerade Hijab... Jede Frau sollte selbst entscheiden dürfen, ob sie Kopftuch trägt oder nicht...

Ich weiß nicht wie es in dir drin genau aussieht... wenn es wirklich unerträglich ist, solltest du wirklich mal über einen Wechsel der Familie nachdenken....

Oder du versuchst mit ihnen das Gespräch zu suchen, wobei ich nicht das Gefühl habe, dass das unbedingt viel fruchten würde, nachdem sie dich bereits so einschränken.

Oder du versuchst einfach darüber zu stehen. Allah weiß, dass du ihn liebst und an ihn glaubst, auch ohne, dass du in die Moschee gehst und Hijab trägst. Klar, wäre es schöner wenn es anders wäre, wenn du das so möchtest, aber du kannst trotzdem Muslima sein und islamisch leben! Vielleicht findest du ja eine Möglichkeit diese Zeit einfach noch so durchzustehen wie sie ist und danach wieder deinen eigenen Weg zu gehen.

Ich hoffe der Quran gibt dir Kraft und das Allah über dich wacht, Schwester

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Ich würde Deine Gefühle trotzdem ansprechen, denn offensichtlich wolltest Du ja genau in einer Familie leben, die die Religion praktiziert. Je ehrlicher Du bist, desto besser können sie Dich verstehen. Eventuell könnt Ihr Euch ja auf Kompromisse einigen.

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Merhaba,

wende Dich an das Goethe-Institut in Istanbul da laufen so gut wie alle "Stricke" betreff Austauschschüler zusammen , oder direkt an die Stiftung, oder an den für Dich zuständigen persönlichen Betreuer der Schule, wenn Du einen Gastelternwechsel anstrebst..bringe Argumente, Tatsachen vor, die belegen Du wirst in der Fam. nicht respektiert , wirst ggf. ausgebeutet..hast keinen Ausgang &&& evtl. mußt Du auch den Aufenthalt abbrechen, denn die Gasteltern werden selbstverständlich auch eine Stellungsnahme zu Deinen Vorwürfen abgeben.. erst dann wird entschieden ob es sich lohnt , Dich woanders unter zu bringen..

In meinem Bekanntenkreis durfte/mußte ,vor Kurzem --eine kleine Zicke-- die Heimreise antreten, da ihre Anspruchshaltung völlig unangemessen waren..

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Die Menschen lernen ja auch aktuell sehr viel über den Islam. Da ist es ganz natürlich, wenn der Islam von kritisch bis total ablehnend angesehen wird.

Mir persönlich ist es ja auch immer wieder schleierhaft, wie Menschen überhaupt zum Islam konvertieren können. Wir haben noch nie, und zwar in der gesamten Menschheitsgeschichte, eine derartige Informationsvielfallt gehabt.

Tu Dir einfach mal selbst einen Gefallen, und betrachte Mohammed mal nicht religös, sondern ausschließlich historisch. Da müsste auch Dir eigentlich ein Licht aufgehen.

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Ich verstehe nicht ganz, wie du zu dieser Familie gekommen bist und wie du es so einfach schaffst, dem Schulunterricht auf türkisch zu folgen. Ist diese Familie mit dir verwandt? Oder zahlst du Kostgeld? Konntest du vorher schon türkisch?

Ich habe etwas Angst, dass du dein Leben jetzt nur an einem Ideal, der Religion, orientierst, und darüber viele andere Faktoren vergisst.

Ich kann mir gut vorstellen, dass du bei einer liberalen türkischen Familie mehr Freiheiten hast, als du bei einer religiösen Familie hättest, weil man dort wahrscheinlich deinen Ausgang, deinen Umgang mit Männern, etc. einschränken würde.

Sobald du dein eigenes Geld verdienst und auf eigenen Beinen stehst, kannst du machen, was du willst, bis an das Ende deines Lebens. Du hast dafür also noch sehr, sehr viel Zeit vor dir.

Aber jetzt möchtest du einerseits bedient und versorgt werden, und gleichzeitig möchtest du totales Selbstbestimmungsrecht.

Wenn du in der umgekehrten situation wärest - ein Mädchen aus einer religiösen islamischen Familie, das aber lieber leben möchte wie die anderen Mädchen in Deutschland - dann wärest du in deiner Selbstbestimmung wahrscheinlich viel stärker eingeschränkt - dürftest dich nicht kleiden, wie du willst, nicht zum Schwimmen gehen, nicht ausgehen, keinen Freund haben, etc.

Ich würde also berücksichtigen, dass man dir viel mehr Freiheit und Selbstbestimmung einräumt, als du deinen Kindern vielleicht einmal einräumen wird und mich mit dem zufrieden geben, was ich nun habe. Du kannst, sobald du dein eigenes Geld verdienst, immer noch strikter werden.

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alGhariba 01.10.2014, 20:11

Ich bin durch eine Organisation hierher gekommen, die Familie hat sich dafür entschieden einen Schüler aus dem Ausland (in diesem Falle mich) aufzunehmen, ohne dafür Geld zu verlangen. Türkisch spreche ich momentan nicht, weshalb ich dem Unterricht auch noch nicht wirklich folgen kann, jedoch nehme ich Privatunterricht um die Sprache möglichst schnell zu lernen.

Ich danke Ihnen sehr für ihre Antwort, aus der Sicht vieler Menschen mag all das auch richtig sein, jedoch definiere ich meine Freiheit nicht daran, ob ich zu fremden Männern Kontakt haben darf oder ob und wie lange ich das Haus verlassen darf, all das sind Dinge, die mich nicht interessieren, da ich in diesen Angelegenheiten meinem Glauben folge und kein Bedürfnis danach habe, Dinge zu tun, die im Widerspruch dazu stehen. Meine Freiheit sehe ich darin meine Religion so auszuüben, wie Allah es für mich bestimmt hat und da ich dazu momentan nicht in der Lage bin, kann ich, meine Situation betreffend, weder Freiheit noch Selbstbestimmung erkennen.

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Fallschirm88 01.10.2014, 20:57
@alGhariba

Ich verstehe schon, dass du deine Freiheit danach definierst, wie konform deine Umgebung mit deiner Religion ist und wie intensiv du deine Religion leben kannst.

Aber du darfst darüber nicht vergessen, dass es auch religiöse Menschen gibt, die nicht so nett sind, und es ist absolut nicht sicher, dass du dich in einer religiösen Familie wohler fühlen wirst. Die sind dann zwar vielleicht so religiös, wie du es dir wünschst, aber vielleicht sind sie nicht so nett wie diese Familie. Du scheinst da einen ziemlichen Glückstreffer gemacht zu haben. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass nicht alle Gastfamilien so nett sind, wie du diese Familie beschreibst.

Ausserdem solltest du dir zu folgendem Punkt gedanken machen: vielleicht wäre eine religiöse Familie bereit, dich aufzunehmen, aber zufällig eine, die nicht so viel Geld hat, der es am notwendigsten mangelt. Möchtest du wirklich den Kindern dieser Familie dann das Brot vom Teller wegessen, weil diese Familie gastfreundlich ist, aber du als Deutsche die Hintergründe der Gastfreundlichkeit (dass man dann eben selber weniger hat) nicht recht durchblickst???

Du redest wie ein stark verwöhnter Fratz, dem bis jetzt alles in den Schoss gelegt wurde, und der keine Vorstellung davon hat, wie sehr sich andere anstrengen müssen, um dir das bieten zu können, was deine Eltern (und deine jetztige Gastfamilie) dir bis jetzt geboten haben.

Daher mein Tipp: verdiene dein Geld, dann mach' was du willst bis an's Ende deines Lebens. Aber liege nicht anderen Leuten auf der Tasche und stell Ansprüche.

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Klaraaha 01.10.2014, 22:19
@alGhariba

Du kannst doch von Glück reden, dass dich diese Familie überhaupt genommen hat. Eine strenggläubige Familie, wie du sie dir vorstellst, würde dich doch gar nicht wollen. Du bist eine Fremde und kein Familienmitglied, die hätten doch Angst dass du ihren Söhnen, Ehemännern zu nahe kommst oder umgekehrt und könnten dich keine Sekunde unbeaufsichtigt lassen, sonst Haram, Hölle, Zeter und Mordio.

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alGhariba 02.10.2014, 07:05
@Fallschirm88

Ich möchte doch auch gar nicht anderen Leuten auf der Tasche liegen, für mich ist es selbstverständlich der Familie die mich aufnimmt, durch jede mir zu bietende Gelegenheit auch nur einen Teil von dem zurückzugeben, was sie mir jeden Tag hier ermöglichen. Sei dies finanziell oder durch Hilfe im Haushalt (putzen, waschen, kochen ,...)

Doch das wichtigste in meinem Leben ist für mich der Islam und so habe ich das Gefühl zwar als derzeitiges Austauschkind akzeptiert zu werden, nicht aber als die Person, die ich tatsächlich bin.

Ich denke, dass der Kontakt ihrerseits spätestens nach diesem Jahr abbrechen wird, da sie mir selbst gesagt haben, dass sie keine Muslime in ihrem Freundeskreis haben und auch nicht mit jemanden der Kopftuch trägt zusammensitzen wollen würden. Ich habe mir immer erhofft eine Familie zu finden mit der ich auch später noch in Kontakt bleibe, aber all das scheint mir hier nicht gegeben.

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Fallschirm88 02.10.2014, 08:12
@alGhariba

Vielleicht akzeptieren sie dich mehr als "die Person, die du derzeit bist", als eine religiöse Familie das tun würde, weil die religiösen dich mehr über deine Religion definieren würde als über deine Person...

Ich weiss, das kannst du jetzt nicht ganz verstehen, weil du zur Zeit glaubst, dass deine Religion und deine Person ein und dasselbe sind, aber das ist eben nicht so. Wenn du lange genug unter Religiösen warst, wirst du merken, dass deine Person sich nicht alleine über religion definiert. Und vielleicht wird es dir einmal wehtun, wenn du merkst, dass die Religiösen dich wegen deiner Religion akzeptieren, nicht wegen deiner Person.

Übrigens verstehe ich dich sehr gut und kann mich sehr gut in deine Situation hineinversetzen, deshalb schreibe ich das, was ich schreibe. Nicht, weil ich dich nicht verstehe und von solchen Situationen keine Ahnung habe. Ich versuche einfach, dir eine Perspektive zu geben, die du jetzt gerade vielleicht nicht siehst...

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Guck mal, Mashallah erst mal dass du zum Glauben gefunden hast! 

Also Islam steht an erster Stelle. Ich bin selber Türkin und kann dich echt bestens verstehen, denn meine Familie ist auch alles andere als religiös. Ich musste eine lange Zeit immer versteckt beten und konnte nie in deren Gegenwart den Koran hören oder ähnliches. Meine Familie lehnt Religion auch ziemlich ab, sie sagen zwar "wir sind Muslime und wir glauben an Allah" aber sie tun überhaupt nichts dafür. Und wenn es zum Beten und sowas kommt, das sehen sie als Faschismu. 

Meine Familie kommt auch aus dem Westen der Türkei, das ist der Grund.Der Westen ist eben sehr sehr europäisch und ja eben westlich haha! Ich sehe dass auch selber immer wieder wenn ich dort im Urlaub bin, die Mehrheit lehnt Religion ab und !erst Recht! den Islam, Frauen mit Hijab etc! 

Ganz ehrlich, denk in dieser Situation nicht an deine Familie, sondern an dich! Der Glaube und die Religion steht über allem und merke dir eins, alles was du für Allah aufgibst, Allah gibt dir dafür was Besseres! 

Inshallah bessert sich deine Situation, möge Allah deinen Weg erleichtern. :-)

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du hast diesenn schritt gewählt. da mußt du schon selber damit klar kommen.

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Vielleicht kannst du uns kurz erklären aus welchen Gründen du zum Islam konvertiert bist. Es könnte helfen deine Situation besser einzuschätzen.

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alGhariba 01.10.2014, 15:58

Spezielle Gründe hat es eigentlich nie gegeben. Ich habe mich nie sonderlich für Religionen interessiert doch vor einiger Zeit bin ich dann eher zufällig auf den Islam gestoßen. Ich habe begonnen mich mit dieser Religion zu beschäftigen, den Qur'an zu lesen (auf deutsch eben) und habe verschiedenste Videos dazu angesehen.

Ich habe darin meine Überzeugung gefunden, aber das bedeutet nicht, dass ich diese anderen aufzwingen möchte. Es ist für mich kein Problem, wenn meine Gastfamilie nicht glaubt, aber dennoch möchte ich meine Religion frei praktizieren dürfen.

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Cosmicchaos 01.10.2014, 16:01
@alGhariba

Zunächst respektiere ich deine Entscheidung. Auch, dass du andere nicht davon überzeugen willst ist löblich.

Aber ich verstehe nicht, wie man sich ohne tiefgreifende Gründe für eine Religion entscheidet.

Das ist eine sehr philosophische Frage und hier wahrscheinlich so nicht zu beantworten, aber mir als "Nicht Gläubiger" will sowas einfach nicht in den Kopf. Du hättest dich doch genauso gut für den Buddhismus entscheiden können, oder?

Warum der Islam? Und wie stößt man zufällig darauf und konvertiert dann kurz darauf?

Warst du vorher in einer anderen Kirche?

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foxcentury 01.10.2014, 16:04
@Cosmicchaos

Ich kenne auch viele, die genauso zu ihrem Glauben gelangt sind, egal ob Islam, Christentum, sogar Atheismus.

Man beschäftigt sich mit etwas und es erscheint einen einleuchtend und richtig zu sein und, zumindest geht es mir selbst so mit meinem Glauben, auch zu erfüllen und glücklich zu machen.

Um den Glauben an etwas zu finden, zu haben, muss man ja nicht direkt eine Vision von Allah haben. Es reicht manchmal schon viel weniger.

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alGhariba 01.10.2014, 16:09
@Cosmicchaos

Ich habe zuvor nie einer Religionsgemeinschaft angehört sondern bin einfach auf verschiedenste Berichte über den Islam gestolpert, woraufhin ich mehr darüber erfahren wollte. Es ist auch nicht so, als wäre ich kurz darauf konvertiert, ich habe mich zuerst über diverse Internetseiten informiert und habe dann selbst begonnen über den Islam zu lesen. Für mich wurden dadurch alle Fragen beantwortet, anders als bei den restlichen Religionen.

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Schenk der Familie einen Strauss Blumen. Wenigstens mal eine Familie die die Augen auf bekommt!

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Ich würde die Familie wechseln das sind "Drecks Türken" nach meiner Meinung nach die türkei ist ein islamisches Land und ehrlich gesagt finde ich es krass das sie es dir verbieten ein Kopftuch zutragen und in die Moschee zu gehen Wechsel die Familie frag nach einer Familie die vlt etwas mit einer Moschee zutun haben oder so was Viel glück

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Was warst du denn vorher, bevor du zum Islam konvertiert bist und woher kannst du türkisch?

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alGhariba 01.10.2014, 17:19

Ich habe davor keiner Religion angehört und türkisch spreche ich momentan noch nicht..

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PeVau 01.10.2014, 19:41
@alGhariba

In welcher Sprache unterhält sich denn deine türkische Gastfamilie untereinander, weil du geschrieben hast, dass es dich stört, wie sie sich über Muslime unterhalten?

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alGhariba 01.10.2014, 19:58
@PeVau

Sie unterhalten sich untereinander natürlich auf türkisch, aber solange ich dabei bin reden sie englisch, sodass ich sie verstehen und mitreden kann.

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Du brauchst Jesus

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