Probleme mit der Familie ICH ATHEIST

18 Antworten

Dass du Atheist bist, mußt du ja nicht gleich in der Zeitung veröffentlichen. Glaube oder glaube nicht, das ist ganz alleine deine Entscheidung. Auch ob du in eine Moschee gehst oder nicht. Geh einfach nicht mehr dort hinein, lese keinen Koran und gut ist es doch.

Auf Apostasie steht im Islam nach allen Rechtsschulen die Todesstrafe. In islamischen Staaten droht sie durchaus. Mindestens gibt es Haftstrafen, Auspeitschung, Diskriminierung, Ächtung etc., siehe den Fall des iranischen Christen Nadarkani, der zum Tod verurteilt wurde wegen Abfall vom Islam. In Europa sind die Muslime zum Glück in der Minderheit und müssen es auch bleiben. Sie können das nicht in diesem Maße durchziehen. Aber auch in D müssen sich Exmuslime im Verborgenen treffen, wenn sie christliche Gottesdienste halten wollen, weil das muslimische Umfeld aggressiv und gewalttätig reagiert. Ihre heiligen Bücher sagen es ihnen eben so.

wenn sie christliche Gottesdienste halten wollen

Wieso sollten sie das wollen? Nicht jeder, der den Islam aufgibt, schließt sich dem Christentum an.

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Ich Antworte absichtlich nicht direkt auf die Frage) Das ist ein Problem das viele Ex-Muslime kennen, auch in Deutschland und in Österreich. Das erste Problem ist das Muslime tatsächlich aggressiv auf Leute reagieren die nicht mehr Muslim sein wollen. Das zweite Problem ist das jede konstruktive Kritik am Islam, sofort von Rechtspopulisten und Islamophoben Menschen und Organisationen instrumentalisiert wird, und daher an Ernsthaftigkeit einbüßt. Das dritte Problem ist das diese Instrumentalisierung, von den Muslimen wiederum verwendet wird um jeden Islam-Kritiker als Nazi hinzustellen. Ein Teufelskreis. Das Muslime die dem Glauben den Rücken kehren, nicht gerade Freundlichkeit und Verständnis entgegenweht, ist offensichtlich, und sollte nicht unter den Tisch gekehrt werden.
Das aber die Islamophobie in der Gesellschaft nicht zur Lösung solcher Probleme beiträgt, sondern sie geradezu verstärkt, ist ebenso offensichtlich. Die Aufklärung die im Islam noch aussteht, sollte von innen kommen und gefördert werden. Mit undifferenzierter Kritik, verhindert man diese Aufklärung eher noch. Also "kommt mal runter Leute" und zwar alle, gemeinsam Chillen ist angesagt, freundliches Diskutieren statt gehässiger Polemik, Selbstkritik statt Fanatismus.

Wenn du nicht willst ist es deine Entscheidung.Irgendwann werden sich deine Familienmitglieder dran gewöhnen welchen Weg du dir ausgesucht hast.Ich selber bin Christin und bin in einer Muslimischen Familie (sehr gläubig) aufgewachsen... Super Verhältnisse trotz der verschiedene Religion und ich konnte immer bleiben wer ich bin, wurde akzeptiert und bin als geliebte Tochter/Schwester gesehen. Also deine Entscheidung.

google nach.. "Zentralrat der Ex-Muslime" & Wir haben abgeschworen... da siehst Du viele Menschen die hier weiterhin leben... und fanatische Spinner tut es in allen Religionen und auch unter Menschen ohne geben!

Aber zu Dir, mit 22 Jahren steckst Du noch Deine Füße unter den Eßtisch Deiner Eltern, das muß doch wirklich nicht sein.. Du darfst seit 4Jahren schon völlig selbstbestimmt leben... warum willst Du das nicht ... solang Du dort lebst wirst Du denen nicht ihre Musik verbieten können, die haben Hausrecht :) und Deine Info ist falsch :::aus dem Islam Offiziell per Imamen austreten.

Dazu ... Jetzt weiß ich nicht ob ich die Polizei mitnehmen soll zur Moschee oder keine Ahnung einfach aus Schutz?... lach .. klar die stellen Dir gleich die GS9 zur Verfügung :))

alles Gute

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