Probleme mit dem Vorwärts-Abwärts reiten!

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3 Antworten

Trägt das Pferd den Kopf zu tief, ist meistens die HH zu wenig dran. Idealerweise trägt das Pferd den Kopf nicht tiefer als Buggelenkhöhe, d.h. die Ohrenspitzen sollten drüber sein. Das hängt aber natürlich stark vom Exterieur des Pferdes ab, ich gehe hier mal vom 'normalen' aus. Zieht dein Pferd also so nach unten, würde ich Übungen reiten, die die HH-Aktivität fordern, z.B. Schulterherein, Übergänge & Tempiwechsel (-> Rahmenveränderung!). Achte dabei auf eine feine Hand und eine konstante Verbindung! Das hilft bei meiner Stute sehr gut, wenn sie zu viel runter will ;) [Beim Zügel aus der Hand kauen lassen am Ende der Aufwärmphase bzw. vorm trockenreiten, lass ich sie übrigens so viel sie will nach unten dehnen - da hab ich meistens noch eine Verbindung zum Maul, wenn ich die Zügel schon an der Schnalle habe ;) ]

Okay, danke :-)

Mir wurde auch gesagt, dass alles richtig ist, ich ihn aber mehr treiben muss, damit er nicht so schlürft, sondern aktiv aus der Hinterhand geht...

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hoedelle KatieMine21,

es hört sich für mich ein wenig an, als ob Dein Pferdchen etwas länger eine Aufwärm- und Dehnungsphase braucht, .... was ja nicht verkehrt ist.

Viele Pferdebesitzer longieren deshalb ihre Pferde vor dem Reiten vorwärts- abwärts ab, was dem Pferd und dem Reiter zu gute kommt!

Deinen eigenen Vorschlag mit dem häufigen Tempi- Wechsel finde ich gut.

Dabei kannst Du auch in einer Gangart duch halbe Parraden das Pferd immer wieder abwechlungsreich versammeln - diese Versammlung sollte am besten nicht sehr lange andauern, für den Anfang vielleicht erst mal auf einer halben Zirkellänge.

Durch dieses kurzzeitige Versammeln annimierst Du Dein Pferd dazu sich immer mehr selbst zum Tragen zu bewegen,.... dabei ist es aber wichtig, dass Du gut in die kurzzeitige Versammlung hinein treibst.

Ich hoffe, ich konnte es einigermassen verständlich erklären.

Lg

Matze

Was heißt Kopf zu weit unten? Ist das Pferd schon hinter der Senkrechten?

Wenn nein, ist alles gut, dann musst du dich nur dran gewöhnen, allerdings sieht man trotzdem den Hals des Pferdes ;)

Wenn das Pferd hinter der Senkrechten geht, solltest du die Zügel wegschmeißen und von hinten nachtreiben

Sei doch froh, wenn dein Pferd mit einer ordentlichen Anlehnung läuft, dann ist es auch leichter für dich zu sitzen.

Lg Knuddeel ☺

Danke für deine Antwort :-) Mit Kopf zu weit unten meinte ich, dass er den nach unten gestreckt hat... wie beim vorwärts-abwärts reiten halt! Das Ziel ist es ja, dass sich das Pferd dehnt und den Rücken aufwölbt.

Eigentlich läuft er auch mit leichter Zügelanlehnung in ordentlicher Anlehnung, er versucht jetzt aber immer, den Hals zu strecken... das ist okay, wenn ich vorwärts-abwärts reite, aber nicht, wenn ich ihn wieder näher bei mir haben möchte... mag kein dauerhaftes Vorwärts-Abwärts... er gibt erst ja auch nach, dann hab ich ihn normal... aber wenn er sich dann auf einmal dehnt, dann geb ich ihm den Zügel auch nach ein paar Sekunden, ich möchte ihm nicht so im Maul hängen... das war halt mein 2. Problem...

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Nein, Zügel wegschmeißen ist in einigen Fällen das fatalste, was man machen kann, egal, wie sehr sich das Pferd einrollt. Denn durch das einrollen will sich das Pferd entziehen, wenn man nun die Zügel wegschmeißt, geht sein Plan auf - keine Verbindung mehr zur Reiterhand. Also: zügel dran, aber ganz klar: vorwärts treiben!

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@kleeblaettchen

Mach ich ja, dann geht es, aber dann zieht er sich die Zügel wieder frei. Soll ich also dagegen halten, auch, wenn es ihm wehtun könnte?

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